Allgemein
LE TV bringt erstes Smartphone ohne Kopfhöreranschluss LeTV begann seinen Aufstieg nicht als Smartphonehersteller. Das chinesische Unternehmen war eine Art Streaming-Dienst, wie Netflix. Doch man wollte einen Schritt weiter gehen und hat sich entschieden Smartphones zu bauen, um seine Kunden stärker binden zu können. Der ein oder andere hat vermutlich schon von den ersten Smartphones gehört, die in edlen Gehäusen und mit starker Hardware daherkamen. Um seinen Stand als Smartphonehersteller zu festigen und zu zeigen, dass man nicht nur ein Streaming-Anbieter ist, hat sich das Unternehmen von LeTV auf LeEco umbenannt, so weit so gut. Smartphones ohne Kopfhöreranschluss LeEco stellt, um genau zu sein, gleich drei Smartphones vor, die ohne den konventionellen 3,5 Millimeter-Anschluss auskommen. Das kleinste von allen trägt den Namen Le 2. Als Prozessor kommt ein MediaTek Helio X20 mit 3 GByte RAM und 32 GByte internem Speicher zum Einsatz. Das 5,5 Zoll große Display löst in Full-HD auf. Während die Hauptkamera 16 Megapixel besitzt, sind es bei der Frontkamera 8 MP. Der Akku bietet eine Kapazität von 3.000 mAh. Das zweite Modell heißt Le 2 Pro und bietet, wie der Name bereits verrät, eine stärkere Hardware als das Le 2. Unterschiede gibt es beim Prozessor (Helio X25) und der Kamera (Sensor: Sony IMX230 und 21 MP). Das Top-Modell ist das Le Max 2. Hier haben wir es mit einem 5,7 Zoll großen QHD-Display zu tun (2.560 x 1.440), das von Qualcomms Snapdragon 820 und 4 GB RAM angetrieben wird. Der interne Speicher beträgt bei dieser Version 32 GB. Darüber hinaus gibt es noch eine Version mit 64 GB internem Speicher und 6 GB Arbeitsspeicher. Ein Highlight des Le Max 2 ist der Fingerabdrucksensor, der kein Fingerabdrucksensor herkömmlicher Art ist. Der Hersteller nutzt hier Qualcomms SenseID-Technik.  Dieser Sensor ist um einiges genauer und sicherer und hat den Vorteil, dass man den Ultraschall-Sensor hinter dem Abdeckglas des Displays verstecken kann. In einem separaten Beitrag erfahrt Ihr mehr über den Ultraschall-Sensor (zum Beitrag). Die Kameras sind die selben wie im Le 2 Pro, allerdings haben wir hier noch einen optischen Bildstabilisator mit an Board. Warum kein Kopfhöreranschluss? Für Viele stellt sich die Frage, was es überhaupt bringen soll den Kopfhöreranschluss wegzulassen. Ein Vorteil ist natürlich, dass man das Smartphone deutlich dünner bauen kann, was aber nicht das Hauptargument darstellt. Durch den Verzicht auf den analogen Anschluss der Kopfhörer muss das Audiosignal nicht mehr umgewandelt werden. Es kann also direkt über den USB C-Anschluss ausgegeben werden. Der Vorteil dabei ist, dass die Soundqualität um einiges besser ist. Außerdem spart sich der Hersteller den Wandler, der das digitale Signal ins analoge umwandelt. Der USB Typ C-Anschluss kommt dafür gerade richtig. Durch seine vielseitige Verwendbarkeit ist der auf jeden Fall der Zukunftsstandard für Anschlüsse. Nicht umsonst verbaut Apple ihn schon jetzt in seinem neuen MacBook. Die Frage ist nun, wie Apple die ganze Sache angehen will. Schließlich ist das Unternehmen stolz auf seinen Lightning-Anschluss und möchte ungern darauf verzichten. Wird der Konzern aus Cupertino tatsächlich einen USB Typ C-Anschluss im kommenden iPhone verbauen? Das setzt natürlich vorraus, dass man den analogen Anschluss tatsächlich weglässt. Alle Gerüchte lest Ihr in unserem Beitrag zum iPhone 7, der im übrigen laufend aktualisiert wird (zum Beitrag). Chinesische Unternehmen werden mächtiger Die chinesischen Smartphonehersteller können sich durch leistungsfähige, innovative und gut aussehende Produkte in Europa festigen und werden zu ernst zu nehmenden Konkurrenten für Apple, Samsung, LG und Co. Gerade das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis macht sie besonders beliebt. Die Zeiten, in denen Unternehmen wie Huawei, Meizu oder Xiaomi weit entfernt unseres Radars waren, sind vorbei. Die ist eine spannende Entwicklung, die wir begeistert verfolgen und über die wir Euch stetig berichten werden. Einen Beitrag über die Entwicklung der letzten 7 Jahre haben wir hier für Euch. Fazit Das Weglassen des Kopfhöreranschlusses ist technisch gesehen ein Vorteil, da man so eine bessere Soundqualität erhalten kann. Doch es ist verständlich, dass viele Smartphone-Nutzer sich darüber ärgern, wenn ihr nächstes Handy keinen analogen Anschluss mehr besitzt, weil sie teure Kopfhörer besitzen und diese nicht mehr daran nutzen können. Es bleibt spannend wie sich der Smartphone-Markt auf dieses Thema bezogen entwickeln wird. Wie seht Ihr das? Würde Euch das Weglassen des Anschlusses stören? Würdet Ihr vielleicht andere Anschlüsse oder Knöpfe weglassen? Vor 1 Jahr