Alle Smartwatches im Vergleich

Eckig oder Rund? Das ist die Frage.

Allgemein

Viele Hersteller bringen die unterschiedlichsten Smartwatch-Modelle auf den Markt. Seit der Einführung von Android Wear als Betriebssystem ist die Anzahl an Uhren in die Höhe geschnellt. Jeder Uhr zeichnet sich durch etwas anderes aus. Wir haben alle Smartwatches im Vergleich.

Smartwatches mit Android Wear

Motorola Moto 360

Die Motorola Moto 360 ist die erste runde Smartwatch, die auf den Markt kam. Wie eine gewöhnliche Armbanduhr. Das Gehäuse ist aus Edelstahl gefertigt und macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Armband ist, anders als bei den Modellen von LG und Samsung, aus Leder, lässt sich aber auch austauschen.

Das Display ist nicht komplett rund. Am unteren Rand befindet sich ein kleiner schwarzer Balken, der alle technischen Module und den Helligkeitssensor beherbergt, die bei anderen Geräten um das Display herum angeordnet sind. Das ermögliche einen fast randlosen Bildschirm.

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Die Moto 360 kostete bei der Einführung rund 250€ und beherbergt einen Prozessor der Marke „Texas Instrumens“. Dazu kommen 512 MB RAM und ein 1,56 Zoll Display mit 320 x 290 Pixeln. Das Display ist mit einem Wert von 205 ppi ausreichend scharf. Die Uhr misst 45,7 x 45,7 mm, ist mit 11,5 mm relativ dick und wiegt 49g mit Lederarmband. Als Sensoren kommen ein Schrittzähler, ein Pulsmesser und ein Lichtsensor zum Einsatz. Für die Verbindung sorgt Bluetooth 4.0. Aufgeladen wird die Moto 360 drahtlos in einer Ladeschale, in der die Uhr dann als stationäre Uhr mit Benachrichtigungen oder als Nachttischuhr genutzt werden kann. Der Akku ist nur 320 mAh stark. Laut Motorola soll das für einen Tag Nutzung ausreichen. Erste Tests können das nur knapp bestätigen.

Noch nicht mal zum Schwimmen muss die Uhr abgenommen werden. Die Uhr hält eine Wassertiefe von einem Meter eine halbe Stunde stand. Neben der Version mit dem Lederarmband gibt es auch ein Modell mit Metallarmband.

Moto 360 (2015)

Die Neuauflage der Moto 360 ist immer noch rund. Was anderes kann man bei dem Namen auch nicht erwarten. Vom Grundlegenden Design hat sich Motorola nicht abgewendet. Zum Glück kann man sagen, da die Moto 360 eine der schönsten Smartwatches auf dem Markt ist. Das Gehäuse hat sich äußerlich doch ein wenig verändert.

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Der Aufnahmen des Armbandes liegen nun außerhalb der Uhr. Das lässt das Gerät noch mehr nach originaler Armbanduhr aussehen. Die Moto 360  gibt es dieses Jahr jedoch in zwei verschiedenen Größen. Ein 42mm und ein 46mm Modell. Diese unterscheiden sich nur in Displaydiagonale und Akkugröße.

  • 42mm-Modell: 1.37 Zoll, 263ppi (360 X 325 Pixel) 300 mAh
  • 46mm-Modell: 1.56 Zoll, 233ppi (360 X 330 Pixel) 400 mAh

In der neuen Moto Smartwatch ist nun auch ein Snapdragon 400 Prozessor verbaut. Dazu kommen 4 Gigabyte interner Speicher und 512 MB RAM. Auch dieses Modell ist nach IP67 Staub- und Wassergeschützt. Außerdem sind neue Farben und Armbänder im Motomaker hinzugekommen.

Außerdem gibt es noch eine weitere Variante der Moto 360, die den Namenszusatz Sport bekommen hat. Diese Smartwatch ist der Moto 360 (2015) sehr ähnlich. Einziger Unterschied ist, dass das Armband aus Plastik, und damit auch unempfindlicher gegen Schweiß, ist. Andererseits hat die Sport Edition ein Hybrid-Display, das sich immer an das Umgebungslicht anpasst. So kann man auch beim Joggen in der Sonne das Display gut ablesen. Außerdem ist ein GPS Modul verbaut.

LG G Watch R

lg-g-watch-rEtwa zwei Monate nach der Veröffentlichung der ersten Smartwatch hat LG ein neues Modell vorgestellt. Die G Watch R besitzt, anders als die andere G Watch, ein rundes Display und steht damit in direkter Konkurrenz zur Moto 360. Die Designer haben anscheinend gemerkt, dass die Kunden bei Wearables eher auf bekannte Designs setzten, als sich futuristische Uhren ums Handgelenk zu schnallen.

Die G Watch R besitzt ein 1,3 Zoll (ca. 3,3 cm) großes P-OLED Display mit 320 Pixeln im Durchmesser. Anders als bei der Moto 360 ist bei dieser Uhr das Display wirklich rund. Es gibt keinen kleinen schwarzen Balken am unteren Bildschirmrand. Auch im strahlenden Sonnenlicht soll das Display aus allen Blickwinkeln gut lesbar sein.

Wie auch in der G Watch arbeitet im Inneren ein 1,2-GHz-Snapdragon-400-Prozessor. 512 MB Arbeitsspeicher stehen der CPU zur Verfügung. Dazu kommt 4 GB interner Speicher und ein 410 mAh Akku. Die durch IP67 zertifizierte Uhr soll eine halbe Stunde unter Wasser aushalten.     Die Smartwatch besitzt einen Sensor zum Kontrollieren des Herzschlags, einen Beschleunigungs- und Lagesensor sowie ein Barometer. Das Armband besteht bei LGs neuer Uhr aus Kalbsleder. Die G Watch R ist nur in der Farbe Schwarz für 299 € verfügbar.

LG G Watch Urbane

xlg-watch-urbane-cover-new.jpg.pagespeed.ic.wBY9CUBX9zDie neue Uhr von LG gleicht bis aufs Aussehen der G Watch R komplett. Sie besitzt ein rundes 1,3 Zoll P-OLED Display mit 320 x 320 Pixeln, einen Snapdragon 400 Prozessor, 512 MB RAM und 4 GB internen Speicher. Der Akku ist weiterhin 410 mAh groß. Es sind wieder ein Gyro, Kompass, Barometer, Beschleunigungsmesser, Herzfrequenzsensor verbaut, außerdem ist die Uhr wieder wasser- und staubdicht.

Vom Design unterscheidet sich die Uhr relativ stark vom Schwestermodell. Das relativ kantige Design der G Wtach R wurde abgerundet und mit edlen Materialen ersetzt. Die Urbane hat ein entweder goldenes oder silbernes Edelstahlgehäuse und ein genähtes Lederarmband. Alles in allem eine luxoriösere Version der G Watch R.  Für rund 350€ ist die Urbane erhältlich.

LG G Watch Urbane LTE 2

Die Urbane LTE ist die erste Android Wear Smartwatch, die auch ohne ein Smartphone funktioniert und sich eigenständig mit dem Mobilfunknetz verbinden kann. So kann zum Joggen oder Co. das schwere und meistens zu große Smartphone zuhause gelassen werden. Die Uhr sieht dem Vorgängermodell ähnlich, hat aber anstatt nur einem gleich drei Knöpfe an der rechten Seite. Damit kann der Nutzer direkt auf Funktionen wie Kontakte, Fitnessdaten oder Ähnliches zugreifen.

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Das 1,38 Zoll große P-OLED-Display hat eine überragende Auflösung con 480 x 480 Pixel und erreicht eine – bei Smartwatches ungesehene – Pixeldichte von 492ppi. Auch der Akku ist mit 570 mAh sehr groß bemessen. Kann man nur hoffen, dass das LTE Modul nicht zu viel Strom verbraucht. Der interne Speicher ist Smartwatchtypisch 4 Gigabyte groß. Der Arbeitsspeicher beläuft sich auf 717 MB. Im Inneren werkelt ein Snapdragon 400. Zum LTE Modul kommt noch ein Bluetooth-Sender, der nach dem Standard 4.1 funktioniert. Die staub- und wasserfeste Smartwatch ist in den Farben Space Black, Opal Blue, Opal Blue, Luxe White und Signature Brown hoffentlich auch bald in Europa erhältlich.

Huawei Watch

Die Huawei Watch ist die erste Smartwatch des chinesischen Herstellers. Die Uhr hat ein sehr schickes Gehäuse aus kaltgeschiedetem Edelstahl. Vom design könnte man behaupten, Huawei habe sich ein wenig an der Moto 360 inspirieren lassen. Im Gegensatz zur Smartwatch von Motorola hat die Huawei Watch jedoch ein rundes Display ohne schwarzen Balken. Die Ränder um das Display herum sind relativ dünn, was der Uhr ein modernes Erscheinungsbild gibt. Geschützt wird das Display durch Saphirglas. Bedienen kann man die Uhr natürlich über den Touchscreen und über ein Knopf am Rechten Rand der Uhr. Dieser sitzt nicht mittig, sondern leicht versetzt nach oben. Huawei begründet das mit einer besseren Bedienbarkeit.

Das runde Display ist ein 1,4-Zoll-AMOLED-Bildschirm und löst mit 400 x 400 Pixel auf. Mit den 286 ppi ist der Bildschirm etwas schärfer, als bei den anderen runden Smartwatches. Im Inneren steckt der Snapdragon 400 Prozessor von Qualcomm mit einer Taktfrequenz von 1,2 GHz. Abgerundet wird das Gesamtpaket durch 4 GB Speicher und 512 GB Arbeitsspeicher. Alle nötigen Sensoren zur Bestimmung von Schritten und Bewegungen sind verbaut. Auch ein Herzfrequenz-Sensor ist auf der Unterseite der Uhr angebracht. Der Akku ist 300 mAh groß.

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Die Huawei Watch misst 42mm im Durchmesser und ist 11,3 mm dick. Auf der Uhr läuft Android Wear und es sind schon 40 Watchfaces vorinstalliert, um die Smartwatch dem eigenen Style anzupassen. Die Uhr wird es in drei Farben geben: Schwarz und Silber mit Metallarmband und in einer goldenen Version mit Lederarmband.

Samsung Gear Live

gear1Samsungs Gear Live erinnert stark an die anderen Gear Modelle aus dem Hause des südkoreanischen Herstellers. Ein relativ großer Metallkörper umschließt ein 1,63 Zoll großes Super-AMOLED-Display. Nahtlos übergehend ist ein Armband aus Gummi. Das Display bietet eine Auflösung von 320 x 320 Pixeln. Der Prozessor ist mit 1,2 GHz getaktet. Dazu kommen 512 MB RAM und 4 GB interner Speicher. Ein 300 mAh Akku soll das Gerät für einen Tag mit Strom versorgen.

Die Gear Live wiegt 59 Gramm und misst 37,9 x 56,4 x 8,9 mm. Die verbauten Sensoren dienen nicht nur zur Bedienung der Smartwatch, sondern auch dazu, um die Gear als Fitness-Tracker zu verwenden. Verbaute Sensoren sind ein Beschleunigungssensor, ein Lagesensor, ein Kompass und ein Pulsmesser. Außerdem ist die Gear Live wasser- und staubdicht. Es ist die erste Smartwatch von Samsung, die mit anderen Smartphones funktioniert und nicht nur mit ausgewählten Samsung Smartphones gekoppelt werden kann.

Samsung Gear S2

Die Gear S2 von Samsung ist die erste runde Smartwatch aus dem Hause der Südkoreaner. Damit ziehen sie mit Motorola und Huawei gleich und statten die Smartwatch mit einem entscheidenen Extrafeature aus. Bei der Gear S2 ist die Lünette drehbar. Darüber lassen sich bestimmte Funktionen auf dem Display aufrufen, ähnlich der Krone der Apple Watch.

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Die Smartwatch verfügt über ein 1,2 Zoll AMOLED Display mit 320 x 320 Pixeln.  Im Inneren steckt ein Exynos 3250. Ein 1 GHz Dual-Core Prozessor. Dazu stehe 512 Megabyte RAM und 4 Gigabyte interner Speicher. Der Akku ist mit einer Kapazität von 250 mAh sehr klein bemessen. Zusätzlich gibt es noch eine weitere Variante der Uhr. Diese besitzt einen 300 mAh Akku, ein 3G-Modul und GPS. Diese Uhr soll auch ohne Anbindung an ein Smartphone funktionieren. Bei der Gear S2 kommt kein Android Wear, sondern Tizen zum Einsatz. Samsung hat die Software perfekt auf die Bedienung mit der Lünette abgestimmt. Die Gear S2 ist gegen Staub- und Wasser geschützt.

LG G Watch

Gwatch2Über die G Watch von dem anderen großen Hersteller aus Südkorea war im Vorfeld von allen am meisten bekannt. Sogar die gesamten Spezifikationen waren vor der Google I/O schon im Netz. Von der Technik ähnelt sie der Gear Live sehr. Auch die G Watch verfügt über ein 1,65 Zoll großes Display. Hier aber mit der IPS-Technologie und einer Auflösung von 280 x 280 Pixel. Eine Zertifizierung für den Schutz gegen Staub und Wasser besitzt diese Smartwatch gemäß IP67.

Neben 512 MB RAM und 4 GB internen Speicher besitzt die G Watch einen 1,2 GHz Snapdragon 400 Prozessor, der auch in manchen Smartphones zum Einsatz kommt. Etwas dicker aber dafür kurzer als die Gear Live ist die G Watch mit 37,9 x 46,5 x 9,95 mm. Die Uhr ist mit 63g nur wenige Gramm schwerer als die Smartwatch von Samsung und dürfte am Handgelenk kaum einen Unterschied machen. Die G Watch besitzt ein sogenanntes Always-On Display, das nie ausgeschaltet wird. Dadurch ist eine permanente Zeitanzeige möglich. Der 400 mAh Akku soll für eine Laufzeit von 36 Stunden sorgen.

Asus Zenwatch

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Auf dem ersten Pressetag der IFA 2014 wurde wie erwartet die Zenwatch von Asus vorgestellt. Die Uhr, auf der Android Wear läuft, besitzt ein leicht gebogenes Displayglas unter dem sich ein 1,6 Zoll Display mit 320 x 320 Pixel verbirgt. Das Display ist eckig aber an den Ecken leicht abgerundet, was der Uhr einen eleganteren Look gibt.

Die ZenWatch sieht überhaupt sehr edel aus. Das schlanke Gehäuse besteht aus Edelstahl, das Armband aus Leder, mit einer Metallschnalle. Mit dem Akku soll, laut Asus, eine Laufzeit von weit über einen Tag möglich sein. Mit einem Preis von 199€ ist sie nicht wirklich günstiger als vergleichbare Modelle, wie die G Watch. Dafür scheint die Verarbeitungsqualität auf einem hohen Niveau zu liegen. 9 Sensoren sorgen dafür, dass die Uhr auch als Fitness-Tracker benutzt werden kann. Auch ein Pulsmesser ist integriert.

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Ähnlich wie Motorola bietet auch Asus die zweite Generation der eigenen Smartwatch in zwei verschiedenen Größen an. Man kann sich zwischen einem 1,63 und einem 1,45 Zoll großem Display entscheiden. Vom Design ähnelt die Smartwatch dem Vorgänger sehr.

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Es wird wieder auf ein quadratisches Display mit Metallrahmen und Lederarmband gesetzt. Das Dsiplay besitzt 320 x 320 Pixel. Der Snapdragon 400 arbeitet mir 512 MB RAM zusammen. Der interne Speicher ist 4 GB groß. Der Akku ist mit 400 mAh relativ groß bemessen. außerdem ist die Zenwatch 2 gegen Wasser und Staub geschützt.

Sony Smartwatch 3

sony-smartwatch3-smartband-talk_teaser02Sony hat auf der IFA die neuste Generation ihrer Smartwatch vorgestellt. Auf dem neuen Modell läuft jetzt auch Android Wear. Die Uhr besitzt durch ihr Plastikarmband ein eher sportliches Design. Da der Korpus der Uhr besser in das Armband eingelassen ist, als bei der G Watch, sieht die Uhr weniger klobig aus. Der Bildschirm ist quadratisch und bietet eine Auflösung von 320 x 320 Pixel bei einer Diagonale von 1,6 Zoll.

Anders als bei den anderen Smartwatches lässt sich die Smartwatch 3 von Sony direkt per micro-USB anschließen und Aufladen. Die komplette Uhr-Komponente lässt sich entfernen und in ein anderes Armband einsetzt. So haben wir das auch schon beim Smartband von Sony gesehen. Die Smartwatch 3 ist nach IP67 wasser- und staubdicht, wie es sich für eine so sportliche Uhr auch gehört.

Im Inneren steckt ein 1,2 GHz Quad-Core-Prozessor, 512 MB RAM und 4 GB interner Speicher. Mit dem 410 mAh Akku soll die Uhr 2 Tage durchhalten. Seit der CES Anfang 2015 gibt es die Smartwatch von Sony auch mit einem schicken Metallarmband. Für dieses Premium-Modell werden 280€ statt 220€ fällig.

TAG Heuer Connected

Ja genau: TAG Heuer, der Premium Uhren-Hersteller aus der Schweiz mischt jetzt auch im Smartwatch-Geschäft mit. Dabei war dem Uhrenhersteller eines besonders wichtig: Die Smartwatch soll nicht so aussehen, wie die der anderen. Die Connected sieht aus wie eine gewöhnliche Uhr des Herstellers. Premium Feeling kommt dank eines Titan-Gehäuses auf. Das Display misst 1,5 Zoll im Durchmesser und hat 360 x 360 Pixel. Für Power sorgt ein Intel-Atom-Prozessor mit 1,6 GHz. Dazu kommen 1 Gigabyte Arbeitsspeicher und 4 GB interner Speicher.

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Verbinden lässt sich die Connected per WLAN-n und Bluetooth 4.1. Auf der Uhr läuft Android Wear, sie wiegt 52 Gramm und wird per Induktion geladen.

Apple Watch

Im zweiten Quartal 2016 wird höchstwahrscheinlich die zweite Generation der Apple Watch auf den Markt kommen. Diese wird den Gerüchten zufolge mit einer FaceTime-Kamera, besserem WLAN-Chip aber gleichem Design ausgeliefert. Alle Informationen zur nächsten Apple Watch findet ihr hier.

Spätestes seitdem Apple die erste Smartwatch angekündigt hast, ist das Thema der Wearables in aller Munde. Die Uhr von Apple kann mit weitaus mehr Funktionen als Android-Wear-Smartwatches überzeugen. Bei einer Konferenz hat Apple CEO Tim Cook verlautet, dass die Uhr ab April 2015 im Handel sein wird.

Die Apple Watch (nicht wie angenommen iWatch) ist eine an allen Seiten abgerundete Smartwatch mit einem eckigen Display. Das Gehäuse besteht wahlweise aus poliertem Edelstahl, Aluminium oder ist sogar vergoldet. An der rechten Seite befindet sich eine Krone, die durch Drehen oder Drücken zur Steuerung genutzt werden kann. Natürlich ist der Bildschirm auch per Touch bedienbar. Die Uhr ist zudem noch drucksensitiv. Einfaches Tippen löst eine andere Aktion aus, als ein Druck auf das Display. Dadurch lassen sich zum Beispiel Untermenüs oder Ähnliches aufrufen.

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Zur Bedienung kann natürlich auch Apples Sprachassistent Siri genutzt werden. Wie andere Smartwatches nutzt auch die Apple Watch Vibrationen, um auf Benachrichtigungen aufmerksam zu machen. Die Besonderheit bei der Apple Uhr: Verschiedene Benachrichtigungen werden auch durch verschiedene Vibrationen übermittelt. So merkt man, ohne auf die Uhr zu gucken, ob man eine neue SMS, eine Email oder einen Anruf bekommt.

Die gleiche Technik nutzt Apple auch, um eine neue Art der Kommunikation zwischen Apple Watch Benutzern herzustellen. Man kann durch Drücken des Bildschirms einem Freund einen Stups geben. Mit dem eingebauten Herzschlagsensor lässt sich sogar der eigne Herzschlag an Andere senden.

Eine weitere Besonderheit an der Uhr: Sie lässt sich stark nach den eigenen Wünschen anpassen. Es stehen 3 Grunduhren zur Auswahl. Jede Uhr besitzt ein anderes Gehäuse und verschiedene Armbänder, die sich durch einen einfachen Mechanismus austauschen lassen.

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Die Uhren werden ab 349€ erhältlich sein, wobei man davon ausgehen kann, dass die Edition-Version etwas mehr kosten wird. Aufgeladen wird die Apple Watch mit einem Adapter, der an den Mag-Safe Anschluss eines MacBooks erinnert. Über die Akkulaufzeit schweigt sich Apple bis jetzt aus. Das ist kein gutes Zeichen. Wäre die Akkulaufzeit überdurchschnittlich lang, hätte man das bestimmt bei der Präsentation erwähnt.

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Standalone Smartwatches

Samsung Gear S

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Die wohl größte Smartwatch, die es momentan gibt, ist die Samsung Gear S. So groß macht die Uhr das 2 Zoll messende AMOLED-Display. Wäre das Display nicht schon Hingucker genug. Es ist auch noch gebogen, sodass sich die Uhr besser an den Arm anschmiegen kann.   Das andere Alleinstellungsmerkmal: Die Uhr funktioniert ohne Kopplung an ein Smartphone. Um das zu ermöglichen hat Samsung ein Mobilfunkmodul verbaut, das eine Internetverbindung per 3G herstellt. Auch per Wlan und Bluetooth lässt sich die smarte Uhr koppeln.

Auf der Uhr läuft Samsungs eigenes Betriebssystem Tizen. Dem Nutzer ermöglicht das den Zugriff auf Kontakte, Benachrichtigungen, Nachrichten, Mails und sogar eine Tastatur ist verfügbar. Mit dem integrierten GPS-Modul ist es sogar möglich, die Uhr als turn-by-turn Navigationsgerät zu benutzen. Auch ein Pulsmesser ist verbaut.   Bei normaler Nutzung soll die Uhr laut Samsung rund zwei Tage durchhalten. Ab Oktober soll die Uhr dann zu einem bis jetzt unbekannten Preis in den Handel kommen.

Andere Smartwatches

Alcatel Onetouch Watch

Die erste Smartwatch des Herstellers Alcatel birgt zwei Besonderheiten. Sie ist nicht nur mit Android, sondern auch mit iPhones kompatibel. Außerdem ist sie mit 100€ eine der günstigsten Modelle auf dem Markt.

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Die Uhr besitzt ein 1,22 Zoll großes, rundesDisplay und lässt sich per Bluetooth 4.0 mit dem gewünschten Smartphone koppeln. Zur Bedienung wird eine extra App benötigt. Auf Alcatels Watch läuft ein eigenes Betriebssystem. Ob es auch dafür Apps gibt, steht noch nicht fest. Die Funktionen sind aber die selben, wie wir sie von Android Wear kennen. Es lassen sich Benachrichtigungen anzeigen, der Musikplayer kann gesteuert werden und sogar der Puls ist messbar. Aufladen lässt sich die Uhr mit einem im Armband integriertem USB-Anschluss. Der Akku mit einer Kapazität von 210 mAh soll für eine Nutzung von 2 bis 5 Tagen reichen. Noch im ersten Quartal soll die Smartwatch von Alcatel Onetouch in den Handel kommen.

Garmon Vivoactive

Garmin, der Hersteller von Sportelektronik und Navigationsgeräten, hatte bisher nur Fitness-Tracker im Wearable-Angebot. Mit der Vivoactice hat Garmin nun auch eine Smartwatch vorgestellt. Neben den vielen Funktionen, mit denen sich sportliche Aktivitäten aufzeichnen lassen kann die Uhr auch Benachrichtigungen des iPhones oder Android-Gerätes anzeigen. Außerdem lässt sich die Musik steuern, die Schritte zählen oder per GPS eine Route aufzeichnen.

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Die Uhr besitzt ein quadratisches Display und hat an den Seiten und auf der Oberseite Knöpfe, beziehungsweise Touch-Buttons. Ab April soll die Viviactive zu einem Preis von 249€ erhältlich sein.

Samsung Gear 2

01-gear-2-black-1Das zweite Modell aus der Gear Reihe von Samsung wurde Ende Februar diesen Jahres vorgestellt. Das überarbeitete Modell besitzt einen 1-GHz-Dualcore-Prozessor, der in einer Uhr völlig ausreicht. Das Display misst 1,63 Zoll in der Diagonale und besitzt 320 x 320 Pixel. Bei der Software setzt Samsung auf die Eigenproduktion Tizen.

Vom Design her wirkt die Uhr sehr edel. Das Gehäuse besteht aus Metall, das Armband leider aus Plastik. Die Gear 2 wiegt 68g. Eine Besonderheit bei dieser Smartwatch: Sie besitzt eine Kamera, die im Armband integriert ist. So lassen sich heimlich Schnappschüsse erstellen oder einfach Fotos machen, ohne das Smartphone aus der Tasche holen zu müssen. Die Qualität der Fotos ist aber nicht wirklich berauschend. Auch in diesem Produkt hat Samsung einen Pulsmesser integriert.

Samsung Gear Fit

samsung_gear-fitDie Gear Fit von Samsung bildet einen Spagat zwischen Smartwatch und Fitness-Tracker. Dank integriertem Pulsmesser lässt sich die Uhr auch wirklich als smarter Trainingscomputer am Handgelenk nutzen. Die Gear Fit besitzt ein längliches, gebogenes AMOLED-Display mit einer Diagonale von 1,84 Zoll und 432 x 128 Pixel.

Der 210 mAh Akku soll für eine Nutzung über 4 -5 Tage reichen. Auch hier verwendet Samsung das Betriebssystem Tizen. Auf der Uhr kann man alle Benachrichtigungen ablesen und verschiedene Apps aufrufen. Bei der Gear Fit muss man sich keine Sorgen um Wasser und Schweiß machen. Die Smartwatch ist nach IP67 staub- und wasserdicht.

Sony Smartwatch 2

Sony_Smartwatch_2Die Smartwatch 2 von Sony ist das Nachfolgemodell der ersten Uhr des Herstellers. Sie dient auch als verlängertes Display des Smartphones und zeigt Benachrichtigungen und ähnliches am Handgelenk an. Die Software ist ein Produkt von Sony. Um Funktionen bereichert werden kann die Smartwatch 2 durch einen eigenen App-Store.

Das Display der Smartwatch ist nicht quadratisch, sondern rechteckig und löst mit 220 x 176 Pixel auf. Der Bildschirm misst 1,6 Zoll in der Diagonalen. Per NFC lässt sich die Uhr mit einem Smartphone koppeln. Das schöne, die Uhr ist die erste, die es auch mit einem Metallarmband gibt. Das hilft auf jeden Fall der Uhr ein hochwertiges Äußeres zu verpassen.

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