10. August 2010 Autor: Tobias Nash

Das Auge entscheidet – Android-Smartphones mit biometrischer Sicherheit bereits im nächsten Monat!?

eye 1024x786 Das Auge entscheidet   Android Smartphones mit biometrischer Sicherheit bereits im nächsten Monat!?

Durchblick oder nicht? - Android-App lässt das Auge entscheiden

Biometrisch, was soll das denn heißen? Es birgt ein gewaltiges Potenzial für eine neue Sicherheit für Smartphones und wird als App in Kürze ersten Tests in einer Beta-Version unterzogen. Dabei wird nicht wie gewohnt zur Entsperrung eine PIN gebraucht, sondern vielmehr man selbst. Klingt ungewöhnlich und ist es anfangs wohl auch. Denn man muss um das Smartphone zu entsperren sein Gesicht hinhalten. Nicht direkt ins Smartphone, aber zumindest in die Frontkamera damit der Iris-Scan anhand dem farbigen Bereich des Auges den Benutzer erkennen kann. Blue Planet Apps hat exakt eine solche Erkennung für die Sicherheit des Handys entwickelt und schützt nun Android-Smartphones vor ungewollter Benutzung.

Nicht nur Iris-Scan

Neben dem Scan via der Iris bietet die Android-App einen weiteren Schritt der Sicherheit für Handys und Smartphones, der hier auf blueplanetapps.com vorgestellt wird.

Die zweite Variante ist die Gesichtserkennung, die hundertprozentig den Unterschied eines Fotos und dem wirklichem Gesicht ausmachen kann. “BioLock” bietet damit eine hervorragende Alternative für diejenigen unter uns, die sich im Dschungel der vielen Zahlen und PINs nicht mehr zurecht finden. Wer auf den schnellen Weg des Sperrens und Entsperrens nicht verzichten kann, kann sich zusätzlich mit einer PIN ausstatten. Aber nicht nur das Handy lässt sich schützen, auch die wichtigen persönlichen Inhalte können so vor unberechtigten Zugriff gewappnet werden…

Was wichtig ist, sollte gesperrt werden

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Das HTC EVO 4G bietet die Frontkamera

 

Das könnte mit “BioLock” zu einem neuen Leitspruch werden und besonders wichtige Dokumente vor ungewollten Betrachtern schützen. Gerade bei den vielen Business-Funktionen eines heutigen Smartphones landen unter Umständen mal betriebliche Interna auf dem Smartphone und können so zusätzlich gesichert werden. Mal kurz das Auge raufwerfen langt dann nicht mehr. Wenn es nicht das richtige ist, bleibt das Smartphone gesperrt und bietet keinerlei Möglichkeit des “Abguckens”. Die Form der Regenbogenhaut gibt der Android-App Aufschluss über den gewillten User und bietet halt eben nur demjenigen Einlass, der mit der passenden Verformung in die Linse schaut. Diese Methode gilt als absolut sicher. Darüber hinaus muss, wenn gewollt,  noch die Gesichtsform passen. Diese Merkmale werden per Scanner aufgenommen. Das birgt natürlich einen gewissen zeitlichen Aufwand. Sollte man just in diesem Moment gerade telefonieren müssen, kann bei Wunsch auch die gewohnte PIN als Sicherheit dienen um schneller auf das Android-Phone zugreifen zu können.

Drei Sicherheitsstufen

Dementsprechend ergeben sich satte drei Sicherheitsstufen mit denen der Benutzer sein Android-Smartphone sichern kann. Neben dem gewohnten PIN-Lock kommt der Iris-Scan und die Gesichtserkennung hinzu. Die zwei zuletzt genannten Methoden verlangen allerdings eine Frontkamera, um die Iris oder das gesamte Gesicht scannen zu können. Es kann nicht im Sinne des Entwicklers sein, sein Mobiltelefon über die Kamera an der Rückseite zu entsperren. Oder vielleicht doch? Zumindest zählt eine solche mittlerweile zum Standardinventar beim Handy oder Smartphone. Ausschließlich das HTC Evo 4G kann zur Zeit eine Frontkamera vorweisen. Nicht einmal das Flaggschiff von Samsung namens i9000 Galaxy S bietet somit die Möglichkeit der BioLock-App. Hier auf mobile360.de ist die Rede von weniger komfortabel, verfüge das Mobiltelefon nicht über eine Frontkamera.

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Scannen mit der Rückseite? Galaxy S

Beta-Version soll Aufschluss geben

Mit dem Erscheinen der ersten Beta-Version in den kommenden zwei Wochen soll “BioLock” wohl nicht nur dem Härtetest unterzogen werden sondern bestimmt auch darüber aufklären, wie Verbraucher mit der neuen Sicherheit zurechtkommen und umgehen. Nach dieser Testphase soll die App dann im Android Market erhältlich sein, dementsprechend eben auch für das i9000 Galaxy S. Für etwa drei Dollar, wie hier auf androidpolice.com berichtet wird, kann man sich mit der biometrischen Sicherheit ausstatten. Der Download beinhaltet eine 14-tägige Testphase. Das sollte dann wohl die letzten Kritiker von der Biometrie auf dem Handy überzeugen. Ein berechtigter Ansatz für Kritiker bietet die Auflösung einer Kamera, speziell der Frontkamera, mit geringer Auflösung. Denn zum Erkennen der Unterschiede von Form und Aussehen der Regenbogenhaut verlangt es schon nach einer gewissen Auflösung einer Kamera. Man möchte bestimmt nicht sein Auge so nah an das Smartphone halten, das man die restliche Umwelt nicht mehr wahrnehmen kann. Es bleibt also spannend rund um das Thema Biometrie mit Google Android. 7mobile.de – handys günstig online kaufen wird die Augen offenhalten und über die Neuigkeiten bezüglich der neuen Sicherheit berichten.

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