Angst vor einer Rufnummernportierung? Kein Grund zur Sorge!

Allgemein
Rufnummernmitnahme (Portierung)

Dein Vertrag gefällt dir nicht mehr? Du willst zwar einen neuen, aber du willst nicht schon wieder eine neue Nummer? Dann ist eine Rufnummernportierung wahrscheinlich genau das Richtige für dich. Viele haben Angst vor einer Portierung, da sie denken es sei zu kompliziert.

Wir zeigen euch aber, dass es keinen Grund zur Sorge gibt. 7mobile zeigt euch step-by-step was ihr genau zu tun habt.

Was ist eigentlich eine Rufnummernportierung?

Das Wort Portierung kommt aus dem Englischen to port  und bedeutet transportieren oder (über)tragen. Die Rufnummernportierung ermöglicht also dementsprechend die Mitnahme der Rufnummer bei einem Anbieterwechsel. Die Portierung in Mobilfunknetzen wird auch MNP (Mobile Number Portability) genannt. Dabei wird die komplette Rufnummer inklusive Vorwahl mitgenommen.

Wann kann ich meine Nummer portieren?

Da Neuverträge häufig 24 Monate laufen, müssen diese in der Regel spätestens 3 Monate vor Ablauf gekündigt werden. Du kannst deinen Vertrag auch sofort nach dem Start des Vertrages kündigen, damit du das nicht vergisst. Der Kündigungswecker von 7mobile kann zum einen die Kündigung generieren und hat die Adressen der gängigsten Anbieter parat. Du wirst somit in jedem Fall rechtzeitig an die Kündigung deines Handyvertrages erinnert.
Die Rufnummernportierung kannst du allerdings frühestens 4 Monate vor Ablauf des alten Vertrages anschieben und muss spätestens innerhalb von 30 Tagen nach Beendigung des alten Vertrages durchgeführt werden.
Der neue Anbieter benötigt meistens eine Bearbeitungszeit von ca. 3-10 Tagen. Deshalb sollte eine Rufnummernmitnahme mit einem Vorlaufzeitraum von bis zu 2-3 Wochen beantragt werden. Eine Beantragung „in letzter Sekunde“ wird oftmals scheitern, da schon bei kleinsten Unstimmigkeiten keine Möglichkeit besteht, die Anfrage noch zu korrigieren.
Zudem muss die Rufnummernmitnahme in dem jeweiligen Monat erfolgen, auf dem die Angebote bezogen sind. D.h. läuft dein Vertrag am 30.06 aus, kann der Antrag auf die Rufnummernmitnahme aufgrund der Bearbeitungszeit erst ab dem 01.07 aktiviert werden. So muss man eventuell mit einem höheren Handypreis rechnen, aufgrund der sich von Monat zu Monat veränderten Angebote. Bei uns wirst du natürlich rechtzeitig darüber informiert. Ohne Absprache kommt es daher nicht zwangsläufig zu einem höheren Preis.

Wie gehe ich am besten vor?

Wie ist es bei Prepaid-Karten, Discounter-Karten und Mobilfunkverträgen?

Eine Rufnummernmitnahme von einer Prepaid-Karte auf einen Vertrag ist bei allen Anbietern ohne Probleme möglich. Von einer Prepaid-Nummer auf eine Discounter-Karte ist der Wechsel nicht ganz so häufig möglich, da viele Discounter-Provider dies nicht anbieten.
Wenn du also deine Prepaid-Nummer portieren möchtest, verlangt der alte Anbieter zunächst eine Verzichtserklärung, mit der du dich einverstanden erklären, dass das Restguthaben verfällt.
Bei einer Rufnummernmitnahme ist es wichtig, dass du genügend Guthaben auf der Karte hast. Die anfallenden Kosten für den Wechsel werden meist von dem Guthaben abgezogen. Einzelne Anbieter bieten allerdings die Möglichkeit des Lastschriftverfahrens. Die Portierung innerhalb eines Anbieters, also von Prepaid auf Laufzeitvertrag ist hingegen meistens kostenlos und auch das Guthaben kann auf den Vertrag übertragen werden.
Bei den Mobilfunkverträgen funktioniert das ein wenig anders. Diese müssen zunächst gekündigt werden oder man portiert aus einem laufenden Vertrag, der jedoch gezahlt werden muss. Erst nach der Kündigung bzw. einem Antrag kann der neue Anbieter die alte Rufnummer portieren. Wie diese zwei Varianten genau funktionieren wird im Folgenden deutlich.

Wie funktioniert eine Portierung aus laufendem Vertrag?

Durch die Vielzahl an Tarifen sind immer mehr Kunden wechselwillig. Falls du schon vor Ablauf des Vertrages eine Portierung vornehmen möchtest, müsst du bedenken, dass dein alter Vertrag noch eine Restlaufzeit hat und du solange noch weiter zahlen musst. In solchen Fällen hast du meistens auch die Möglichkeit den kompletten Restbetrag auf einmal zu zahlen. Viele Anbieter bieten dir alternativ die Möglichkeit, den alten Vertrag weiter zu nutzen falls du das möchtest und lassen dir dafür eine andere Rufnummer zukommen.
Du bestellst dann bei deinem neuen Anbieter mit einer vorzeitigen Rufnummernmitnahme und informierst den alten Anbieter über die vorzeitige Portierung. Der alte Anbieter legt dann den Termin der Rufnummernübertragung fest, dabei darf dann die Umschaltung der Nummer nicht länger als einen Tag dauern.

Wie läuft die Portierung zum Vertragsende ab?

Zuerst ist es deine Aufgabe sich darüber zu informieren, wann dein derzeitiger Vertrag abläuft und wann du diesen kündigen kannst.
In deiner Kündigung schreibst du direkt hinein, dass du die Nummer behalten bzw. portieren möchtest und dafür eine Bestätigung brauchst. Wenn du diese Kündigungsbestätigung erhalten hast, gehst du zu dem neuen Anbieter und schließt einfach einen neuen Vertrag ab. Falls man den Vertrag online abschließt, sollte man die bisherige Rufnummer angeben und nachlesen, ob man dem neuen Anbieter die Kündigungsbestätigung schicken muss oder nicht. Sämtliche Angaben müssen mit den Daten des Altvertrages übereinstimmen.
Der alte Anbieter wird dir für die Rufnummernportierung eine einmalige Gebühr, die in der Regel zwischen 25 und 30 Euro beträgt in Rechnung stellen. Bei Prepaid-Karten sollte diese Gebühr ja meist auf dem Guthabenkonto vorhanden sein. Viele neue Anbieter geben Kunden eine Gutschrift auf das Konto, sodass sich diese Portierungsgebühr ausgleichen.
Von dem neuen Anbieter bekommt man in jedem Fall eine neue SIM-Karte. Sobald die Nummer für die Portierung freigegeben wurde, bekommt man eine Benachrichtigung, in der das Datum der Umschaltung bekannt gegeben wird.

Bei 7mobile.de erfolgt die Rufnummernportierung ganz einfach bei der Bestellung eines neuen Smartphones mit Vertrag. Wenn ihr den Warenkorb und die Rechnungsadresse überprüft habt, landet ihr bei der Tariferfassung. Dort könnt ihr dan ganz einfach eine Rufnummernportierung beantragen.

Rufnummernmitnahme

Was passiert mit der Mailbox?

Natürlich zieht bei der Rufnummernportierung auch die Mailbox mit um. Der neue Anbieter muss dann nur eine neue Mailbox einrichten. Mailboxnachrichten und sämtliche Einstellungen, die du zuvor gespeichert hast sind nach der Portierung leider nicht mehr vorhanden. Die alte Mailbox-Rufnummer bleibt erhalten, jedoch ändert sich die Kurzwahl. Auch die Durchwahl ändert sich von Netzbetreiber zu Netzbetreiber. Hast du beispielsweise zuvor die Nummer 0172-55-2345671 gehabt, so bekommst du von Telekom die Durchwahl 13, von Vodafone 55, von o2 33 und von E-Plus die Durchwahl 99.

Welche Probleme können bei einer Portierung entstehen?

Probleme können dadurch entstehen, wenn Kundendaten nicht exakt übereinstimmen. Wenn dein Name z.B. ein Bindestrich zu viel enthält oder bei deinem Geburtsdatum die Null vorne fehlt, können Komplikationen auftreten. Im Kundendatensatz kann sich durch die verschiedenen Computersysteme  öfter mal ein Fehler einschleichen.
Falls du einen Online-Zugang bei deinem alten Anbieter hast, empfiehlt es sich die Daten einmal online anzuschauen oder ggf. mit einer Kopie des Personalausweises die Daten zu korrigieren.
Was bei einer Portierung noch passieren kann, ist dass deine Kontakte evtl. mehr zahlen müssten, wenn sie dich erreichen möchten. Wenn du z.B. eine Nummer aus dem Telekom-Netz ins o2 Netz portierst, ändert sich ja nicht die Vorwahl.
Deine Kontakte wissen also nicht, dass du nun im o2 Netz bist. Haben sie aber eine Flatrate nur für das Telekom-Netz und denken, dass du immer noch im Telekom-Netz bist, könnten höhere Kosten für sie anfallen, da das Mobilfunknetz nun nicht mehr durch die Handyvorwahl erkennbar ist. Viele Anbieter ermöglichen den Kunden aber festzustellen, ob sein Gespräch in ein Fremdnetz vermittelt wird oder nicht. Dazu gibt es verschiedene Abfragemöglichkeiten der Betreiber. Wenn man im Telekom-Netz ist, kann man kostenlos die Nummer 4387 wählen um das Netz deines Gesprächspartners festzustellen. Bei Vodafone kann man ebenfalls einen kostenlosen Anruf unter der Nummer 12313 oder 0800-5052090 tätigen. Aus dem E-Plus-Netz lautet die kostenlose Nummer 10667 und aus dem o2 Netz kannst du einfach eine kostenlose SMS mit dem Inhalt „NETZ Rufnummer“ an die 4336 senden.
Allerdings darf man die Vorteile einer Portierung nicht außer Acht lassen. Stehst du mit einigen Kontakten seltener in Verbindung, kann es leicht passieren, dass beim Wechsel einer Nummer viele Kontakte verloren gehen. Wenn du deine Nummer mit einer Portierung jedoch behältst, kann das nicht passieren. So hast du auch nicht das Problem jeden deiner Kontakte die neue Nummer mitteilen zu müssen.

E-Mail an die Redaktion

Für Anmerkungen zu diesem Artikel oder Rückfragen schreib uns gerne eine E-Mail.

Empfohlene Artikel

Schreibe den ersten Kommentar zu diesem Thema

Produkte in unserem Shop

Array ( )