Asha 305, 306 und 311: neue Nokia-Handys machen einen auf Smartphone

Nokia

Asha 311; Quelle: Nokia

Sie gelten als Feature-Phones, kommen aber mit Touchscreen, Navi und Social Media-Apps: Die Handys Nokia Asha 305, 306 und 311 könnten fast schon als Einsteiger-Smartphones durchgehen.

Fast, denn den Geräten fehlt noch das eine oder andere Smartphone-Feature wie beispielsweise GPS. Doch vor allem das Modell 311 zeigt, dass die Grenze zwischen Feature Phones und (Einsteiger-)Smartphones immer mehr verschwimmt.

Alle drei Geräte können mit einem umfangreichen App-Paket aufwarten. So sind neben dem Nokia Store und der Navigationssoftware Nokia Karten auch eigene Facebook-, Twitter-, Instant Messaging und E-Mail-Apps in das hauseigene (Symbian-basierte) „Series 40 Asha“-OS integriert. Außerdem können sich Käufer über einen Downloadgutschein von 40 kostenlosen EA Sports-Spielen wie Fifa 12 freuen. Allerdings werden erst Tests zeigen müssen, ob Need For Speed Hot Pursuit & Co. auf den Ashas flüssig laufen, ein bisschen habe ich da meine Zweifel.

Asha 311: Gigahertz-Prozessor und UMTS

Das Nokia Asha 311 ist 13 mm tief und bringt 95 Gramm auf die Waage, womit es das leichteste der drei Handys ist. Der LCD-Bildschirm misst 3 Zoll und löst mit 320 x 240 Pixel etwas geringer als die Schwestermodelle auf. Dafür ist das 311 das einzige der Reihe, welches über einen kapazitiven Touchscreen verfügt. Ebenfalls ist dieser nur im 311 mit Corning Gorilla

Asha 306; Quelle: Nokia

Glass geschützt. Unter der Haube arbeitet ein 1 GHz-Single-Core-Prozessor, der von mageren 128 MB

RAM unterstützt wird. Der interne Speicher beträgt 256 MB und kann per MicroSD um 32 GB erweitert

werden. Die Kamera macht 3,2 Megapixel-Bilder und VGA-Videos (640 x 480), der Akku hat eine Kapazität von 1110 mAh. Dadurch sollen Gespräche von maximal 4,5 Stunden (UMTS) bzw. 7 Stunden (GSM) drin sein, die Standby-Zeit soll bei beeindruckenden 32 Tagen und 13 Stunden im UMTS-Modus liegen, bei GSM sind es 29 Tage und 15 Stunden. Neben Bluetooth 2.1 + EDR, Wlan 802.11 b/g und GSM unterstützt das 311 auch UMTS und HSPA. Als weiteres Schmankerl ist auf dem Asha 311 Angry Birds bereits vorinstalliert.

Asha 306 und 305: Für Fingernägel geeignet

Etwas simpler ist das Asha 306, welches ebenfalls 13 mm in der Tiefe misst und mit 98 Gramm nur unwesentlich schwerer ist. Auf UMTS muss man hier verzichten, hier geht es über GPRS ins Netz. Wlan, Bluetooth und MicroUSB fehlen dafür nicht. Das 3 Zoll-Display löst sogar mit 400 x 240 Pixeln höher auf als das 311er Asha. Der Bildschirm ist hier ein resistiver

Asha 305; Quelle: Nokia

Touchscreen, das heißt, er reagiert auf Druck und ist nicht Multitouch-fähig.

Dafür lässt er sich im Gegensatz zu den in heutigen Smartphones eingesetzten kapazitiven Displays auch mit einem Stift oder langen Fingernägeln bedienen. Weitere Specs sind: 64 MB interner Speicher (erweiterbar um 32 GB per MicroSD), eine 2-Megapixel-Kamera mit 176 x 144 Pixel-Videofunktion, 1110 mAh-Akku für maximal 14 h Sprech- und 25 Tagen Standbyzeit. Zum Prozessor und Arbeitsspeicher macht Nokia hier keine Angaben.

Das Nokia Asha 305 ist das einfachste der drei Handys. Es hat nur GSM, sprich weder UMTS noch Wlan an Bord, kann aber als einziges mit einer Dual-SIM-Funktionalität aufwarten. So können gleichzeitig zwei SIM-Karten im Gerät genutzt werden, wodurch man im Asha 305 beispielsweise unter der Büro- und privaten Nummer zugleich erreichbar sein kann. Ansonsten ist das Design und die Ausstattung die Gleiche wie im 306, nur dass der Akku hier auf nur 22 Stunden Standby-Zeit kommt.

Die drei Handys sollen im dritten Quartal zu uns kommen.

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