Asus MeMO Pad HD 7: Quad-Core-Tablet zum Kampfpreis

Asus

ASUS_MeMO-Pad-HD-7Das MeMO Pad HD 7 bietet für 149€ einiges an Ausstattung – inklusve Speicherweiterung per SD. Der Quad-Core-Prozessor bekommt nur bei grafikhungrigen Spielen seine Probleme.

Der Tablet-Markt wächst und wächst: Wie Cnet zuletzt berichtete, werden sich die Flachcomputer laut einer Schätzung der Marktforscher von IDC in diesem Jahr sogar besser als Notebooks verkaufen. Um 59% sollen sich die Absätze auf 229,3 Millionen Stück weltweit steigern. Für 2015 erwartet man, dass Tablets die PC-Verkäufe, heißt die der Notebooks und Desktop-PCs zusammen überflügeln. Vor allem die Geräte, deren Diagonale unter 8 Zoll liegt, sind auf dem Vormarsch. 2013 sollen sie 55% der Verkäufe ausmachen, während 2011 nur 27% der Tablets, die unters Volk gebracht wurden, zu dieser Kategorie gehörten. Einen weiteren Anteil am Erfolg haben womöglich auch die fallenden Preise – durchschnittlich 381$ und damit ca. halb so viel wie PCs (∅ 635$) sollen die Flachcomputer 2013 kosten, 11% weniger als im Vorjahr.

Preisbrecher

Ein Tablet, welches ab jetzt zu den tollen Zahlen beitragen dürfte, ist das Asus MeMO Pad HD 7. Die UVP des Computex-Highlights liegt bei gerade mal 149 Euro, womit es 50€ billiger als der Konkurrent aus eigenem Hause ist, das Asus Google Nexus 7. Trotz des Kampfpreises hat das neue MeMO einiges zu bieten. Da wäre zunächst das IPS-Display, das mit 1280 x 800 Pixel zumindest höher auflöst als sein Vorgänger Asus MeMO Pad. Die Pixeldichte beträgt nun wie beim Nexus 216 ppi, was auf dem Tablet-Markt im Durchschnitt liegt. Die Leuchtstärke von 300 Candela/m² tut ihr Übriges für ein helles Bild, auch wenn Spiegelungen damit nicht vermieden werden können.

Unter der Haube steckt ein 1,2 GHz-Quad-Core-Prozessor des Typs MediaTek MT8125. Dieser wird noch von einem 1 GB großen Arbeitsspeicher unterstützt. Wie Androidnext schreibt, kommt dieser mit dem installierten Betriebssystem Android 4.2 bestens zurecht, sobald jedoch grafikintensive Spiele à la CSR Racing gezockt werden, sind Ruckler deutlich spürbar.

Farbenfroh

Der interne Speicher hat eine Größe von 16 GB, kann extern – im Gegensatz zum Nexus – aber noch um bis zu 32 GB erweitert werden. Neben einer 5-Megapixel-Rückkamera ist noch eine 1,2 MP-Frontkamera verbaut, an Standards sind Wlan 802.11 b/g/n, GPS, Micro-USB und Bluetooth 4.0 an Bord. Auf Mobilfunk und NFC muss man hingegen verzichten, was bei dem Preis aber denke ich auch nicht weiter tragisch ist. Der Akku soll 10 Stunden lang durchhalten.

Äußerlich ist das Asus sehr schlicht in Kunststoff gehalten, das Gewicht von 305 Gramm und die 11 mm Tiefe gehen für ein Budget-Tablet auch in Ordnung. Das MeMO Pad HD 7 ist in den Farben Weiß, Grün, Dunkelblau und Pink erhältlich.

ASUS_MeMO-Pad-HD-7_Pink

Warten aufs Nexus (?)

Mal sehen, wie Google antwortet. Das Google Nexus 7.2 ist ja bereits seit längerem in der Gerüchteküche, zuletzt war von einem FullHD+-Display als Ausstattungshighlight die Rede.

Was meint ihr? Besser auf das nächste Nexus warten oder unbedingt beim MeMO zuschlagen bei dem Hammerpreis?

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