Asus Padfone: Das Smartletbook steht vor der Tür

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Quelle: Asus

Die Specs des Padfone können sich sehen lassen, auch wenn Highend-Features fehlen. Dafür ist das Gerät sowohl Smartphone als auch Tablet und gegen Aufpreis sogar ein Netbook.

Wenn nicht Asus auf die Idee kommen konnte, ein Smartphone zu bauen, das man in ein Tablet stecken und anschließend das Tablet an eine Tastatur andocken kann, wer dann? Schließlich sind die Taiwaner Spezialisten in ausgefallen anmutenden Technik-Gadgets. Zuletzt sorgte der Hersteller der Transformer-Tablets mit dem „Taichi“ auf der Computex im Heimatland für Aufsehen: Das Ultrabook verfügt über gleich zwei Bildschirme, beim Zuklappen wird das Teil also zum Tablet.

Aber zurück zum Padfone. Das Gerät sollte eigentlich schon zum Weihnachtsgeschäft des letzten Jahres in die Läden kommen, nachdem es bereits auf der Computex 2011 seine Premiere feierte. Die finale Version zeigte sich dann im Februar auf der MWC in Barcelona, und nun soll die Markteinführung in Deutschland im August stattfinden. Zunächst wird E-Plus das Padfone am 1. August exklusiv vertreiben, danach kommt es in den freien Handel.

Konzentrische Kreise

Beim Padfone handelt es sich zunächst um ein 4,3 Zoll-Smartphone, bei dessen Gehäuse mehr auf den Look als auf edles Material Wert gelegt wurde. Dies zeigt sich vor allem bei der Rückseite, die zwar mit hübschem, bronzefarbenem, konzentrischen Kreis-Design aufwartet, letztlich aber vollständig aus Plastik ist.  Da es sich um einen Unibody handelt, ist der Akku nicht wechselbar, gleiches gilt übrigens auch für die „Station“ genannte Tablet-Hülle. Das Gewicht des Smartphones

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beträgt 129 Gramm, die Tiefe 9,2 Millimeter. Das Super AMOLED-Display löst mit 960 x 540 Pixel auf, so dass bei näherem Hinsehen die PenTile-Matrix deutlich wird. 256 ppi sind sicherlich kein schlechter Wert, zur Android-Spitzenklasse à la Galaxy S3 oder HTC One X (306 bzw. 312,5 ppi) fehlt dann aufgrund fehlender HD-Auflösung aber ein Stück.

Unter der Haube werkelt ein Dual-Core-Prozessor des Typs Qualcomm Snapdragon S4, der mit 1,5 GHz taktet und beispielsweise schon im HTC One XL für tolle Ergebnisse sorgte. Unterstützung gibt’s von einem 1 GB großen Arbeitsspeicher, der interne Speicher beträgt wahlweise 16, 32 oder 64 GB und ist per MicroSD noch um 32 GB erweiterbar. Eine VGA-Frontkamera und eine 8-Megapixel-LED-Rückkamera mit Autofokus, Full HD-Video und F2.2-Blende sowie ein 1520 mAh-Akku runden die Hardware-Ausstattung ab. Softwareseitig läuft Android 4.0 Ice Cream Sandwich. An Standards sind GPS, Wlan, HSPA+ und Bluetooth 4.0 an Bord, weitere Schnittstellen sind MicroUSB und MicroHDMI.

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Fließender Übergang dank DynamicDisplay

Soweit, so gut, aber der eigentliche Trumpf ist die Padfone Station. Das 10,1 Zoll-Gerät verfügt über eine Klappe auf der Rückseite, in die man das Padfone steckt und es so zum Tablet verwandelt. Vom Smartphone kommt auch die Rechenleistung, ohne dieses ist die Station im Grunde nur ein Display mit Akku. Der Bildschirm der Station löst mit 1280 x 800 Pixeln auf, auch hier haben wir auf Tablet-Ebene schon besseres in diesem Jahr gesehen (siehe Transformer Infinity oder iPad 3). Mit 724 Gramm ist die Station kein Fliegengewicht, mit eingesteckten Padfone kommt es sogar auf 853 Gramm. Die Tiefe beträgt stolze 13,5 Millimeter. Aber genug gemeckert, die Station bietet ebenfalls ein schönes Design und dank 6600 mAh-Akku zusätzliche Ausdauer sowie eine 1,3 MP-Frontkamera und Klangoptimierung dank SonicMaster-Technologie. Rückseitig nutzt die Station die Kamera des Padfones.

Der Clou: Dank einer „DynamicDisplay“ genannten Technologie wird die auf dem Smartphone laufende Anwendung durch das Einstecken direkt auf der Station angezeigt, und das in einer angepassten Form. Heißt: Wenn man die Mail-App auf dem Smartphone anwählt, hat man

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Posteingang oder Vorschau zur Verfügung, in die Station gesteckt, ist für beides Platz.

Headset-Stylus

Damit noch nicht genug, die Station lässt à la Galaxy Note 10.1 sich mit einem mitgelieferten Stylus bedienen, der noch dazu als Bluetooth-Headset funktionert, da er einen Lautsprecher und Mikrofon verbaut hat. Optional kann man wie bei allen Asus-Tablets in letzter Zeit eine Docking-Tastatur dazu erwerben, in der ebenfalls einen 6600 mAh-Akku steckt, und das Padfone so zum Netbook machen.

Wird das Padfone ein Erfolg? Abwarten. Das Smartphone ist sicherlich ein Hingucker und die Station-Funktion sehr ausgeklügelt und praktisch. Der eine oder andere könnte sich an den nicht ultra-hochauflösenden Displays oder dem Umfang des Tablets stören, aber letztlich bekommt man wirklich zwei vernünftige Geräte in einem. Und wer weiß, vielleicht hat Asus schon das Padfone 2 mit schlanker FullHD-Station in der Mache, das dann vollends einschlagen könnte…

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