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Asus Eee Pad Transformer: Tablet und Notebook in einem Während alle Welt vom Samsung Galaxy Tab 10.1 spricht - nicht zuletzt aufgrund des Verkaufsverbots in Deutschland - wollen wir uns heute mal einer anderen interessanten iPad-Alternative widmen, dem EeePad Transformer von Asus. Denn das Gerät ist mehr als nur ein Tablet: Dank andockbarer Tastatur wird es zu einer Art Notebook.   Vor einigen Jahren haben die Taiwaner von Asus mit dem ersten "EeePC" für Furore gesorgt, mit welchem sie eine Vorreiterrolle auf dem Netbook-Markt einnahmen. Die EeePCs erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit, doch nun will Asus mit dem "Eee Pad Transformer TF101" auch die Herzen der Tablet-Fans erobern.   Android-Tablet mit hochauflösendem Display Das Gerät ist zunächst einmal ein 10,1 Zoll-Tablet, dass von einem Dual-Core-Tegra 2-Prozessor von Nvidia angetrieben wird und mit Google Android in der Version 3.0 "Honeycomb" läuft. Der interne Speicher ist 16 oder 32 Gigabyte groß. Das EeePad misst 271x171x12,98 mm und gehört damit eher zu den dickeren Tablets. Das iPad 2 ist 8,8mm, das Galaxy Tab 10.1 sogar nur 8,6mm dünn. Das Gewicht des Tablets ist mit 680 Gramm auch höher als bei der Konkurrenz von Apple (600 Gramm) und Samsung (565 Gramm). Dafür kann das Eee Pad mit zwei Kameras, einer 1,2 Megapixel-Front- und einer 5-Megapixel-Rückkamera aufwarten. Das kratzfeste IPS-Display löst mit 1280x800 Pixel auf, mehr als das iPad 2 zu bieten hat (1024 x 768). Leider sind Fingerabdrücke deutlich zu erkennen, dafür kann der Bildschirm mit einer sehr guten Blickwinkelstabilität und hohen Helligkeit punkten. An Anschlüssen sind Mini-HDMI für die Wiedergabe am Fernsehgerät, Kopfhörer und Mikrophon-Eingang sowie ein Micro-SD-Kartensteckplatz vorhanden. Die Akkulaufzeit für das Tablet ist mit etwa sechs Stunden Surfen oder fünf Stunden Video kucken etwas knapp bemessen. Apropos Video: Leider lässt die Formatunterstützung wie bei anderen Android-Tablets etwas zu wünschen übrig, DivX-, MVK- und Xvid-Filme müssen erst in andere Formate wie MPEG4 umgewandelt werden, damit sie auf dem Eee Pad betrachtet werden können. Immerhin kann das Gerät Flash-Videos darstellen. Nichts zu meckern gibt's beim Sound, hier hat sich Asus die Experten von SRS ins Boot geholt und dem Eee Pad 3D-Stereosound spendiert.   Der Clou: die Dockingstation [caption id="attachment_11448" align="alignright" width="204" caption="Mit der Dockingstation sieht das Eee Pad nicht nur so aus wie ein Notebook"][/caption] Das Wort "Transformer" im Namen kommt nicht von ungefähr, denn der eigentliche Clou des Eee Pads ist die Docking-Station, die man allerdings zusätzlich erwerben muss. Dabei handelt es sich um eine klassische Laptop-Tastatur mit einem Scharnier. Das Pad lässt sich einfach in das Scharnier stecken und fortan über die Chiclet-Tasten und das Touchpad der Tastatur wie ein herkömmliches Notebook bedienen. Dank des Scharniers kann man die Tastatur auch auf das Pad klappen, was dadurch besser geschützt ist. Das Dock besitzt weiterhin einen Stromanschluss und zwei USB-Anschlüsse, wodurch man z.B. eine Maus oder eine externe Festplatte zusätzlich anschließen kann. Auch erhöht sich durch das Dock die Akkulaufzeit des Eee Pad um fast das Doppelte, da die Station einen eigenen 3300 mAh-Akku besitzt. Das Eee Pad Transformer ist eine interessante Alternative für alle, die keine Lust auf Apple haben und nicht warten wollen, bis das Galaxy Tab 10.1 wieder in Deutschland verkauft werden darf (wir berichteten). Denn nicht nur die Möglichkeit, das Pad im Handumdrehen zum Laptop zu verwandeln, überzeugt, sondern auch der Preis: die 399€ bzw. 499€ UVP für das Tablet (16 GB bzw. 32 GB) und die 149 € UVP zusätzlich für die Docking-Station sind durchaus als fair zu bewerten.         Vor 6 Jahren