Commodore ist zurück, aber diesmal mit einem Smartphone

Google Android

Heimcomputer-Fans und Nostalgikern dürfte Commodore noch ein Begriff sein. In den 1980er bis 1990er wurde der Markt für Heimcomputer von diesem Unternehmen nämlich beherrscht. Nun ist Commodore zurück mit einem Smartphone, das auch was zu bieten hat.

Commodore International beherrschte Jahrelang den Markt für Computer, bis das Unternehmen 1994 Insolvenz ging. Doch auch heute noch ist der Markenname Commodore bestehen. Im März 2015 ließen italienische Unternehmer den Namen Commodore Business Machines für 38 Länder registrieren. Der Zweck ist die Vermarktung von Mobilfunkgeräten. Seit Juli 2015 ist das erste Android-Gerät von Commodore, unter dem Namen PET bestellbar. Viel hat das PET mit der ursprünglichen Marke nicht zu tun. Was kann das Commodore Smartphone? Wird es seinem großen Namen gerecht?

Smartphone mit großem Namen

Der Hersteller Commodore Business Machines und sein Smartphone haben außer denselben Namen mit den ursprünglichen Hersteller soweit nichts zu tun. Den Namen hat das erste Smartphone, das PET ebenfalls von dem ersten Commodore Computer, dem PET 2001. Das PET basiert zudem noch wohl auf dem Orgtec WaPhone, welches große Ähnlichkeiten zu dem PET ausweist. Wie dem auch sei, schlecht ist das Smartphone dadurch noch lange nicht. Schauen wir uns das Gerät mal etwas genauer an…

commodore-pet

Retro-Look kombiniert mit überzeugender Technik

Das PET hat ein 5,5-Zoll-Full-HD-IPS-Display und eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel zu bieten. Geschützt wird es Display mit Gorilla Glass 3. Mit einem schicken Retro-Look kann das Smartphone optisch überzeugen. Das Gehäuse des PET mit abnehmbarer Rückseite besteht aus Polycarbonat. Es ist in Weiß, Schwarz oder dem Commodore-typischen Beige erhältlich.

Mit seiner technisch guten Ausstattung befindet es sich im gehobenen Mittelklassebereich. Im Inneren des PET arbeitet ein Octacore-Prozessor von Mediatek mit einer Taktrate von 1,7 GHz. Da das Smartphone in zwei Versionen erhältlich ist, sind je nach Modell 2 bzw. 3 GB Arbeitsspeicher verbaut. Intern stehen somit 16 oder 32 GB Speicher zur Verfügung. Eine Speicherweiterung ist mittels MicroSD um bis zu 64 GB möglich. Des Weiteren bietet das Gerät Dual-SIM Support für Micro-SIM Karten. Ein austauschbarer 3000 mAh-Akku sorgt für die Stromversorgung des Geräts.

Bei dem Betriebssystem setzt Commodore auf eine leicht modifizierte Version von Android 5.0. Zudem ist das Gerät mit dem schnellsten Mobilfunkstandard 4G kompatibel. Auf dem PET sind zwei Emulatoren vorinstalliert. Dabei handelt es sich zum einen um eine angepasste Version des VICE-C64-Emulators und um den Uae4All2-SDL Amiga-Emulator. Dadurch werdet ihr in die 80er Jahre zurück versetzt, denn die Emulatoren erlauben es euch einige alt C64- und Amiga-Games zu spielen.

Die Hauptkamera mit Sony-Sensor und LED Blitz hat eine Auflösung von 13 Megapixeln und eine f/2.0 Blende. Zudem werden Videoaufnahmen mit bis zu 1080p unterstützt. Die Frontkamera hat 8-Megapixel und besticht mit einem 80-Grad-Weitwinkelobjektiv. Qualitativ guten Schnappschüssen steht damit nichts im Weg.

Fazit: Überzeugend

Ein voll funktionsfähiges Smartphone, welches zur heutigen Zeit auf ganzer Linie überzeugen kann und durch seinen Namen und Emulatoren auch ein wenig das 80er-Gefühl in einem weckt. Wahrscheinlich ist auch genau das der Trick dabei das Commodore PET erfolgreicher werden zu lassen als all die bisherigen Versuche ein Commodore Smartphone zu entwickeln. Der Preis ist marktgerecht und angemessen für Mittelklasse-Smartphones und für die vorhandene technische Ausstattung. Wir sind gespannt ob und welche weiteren Geräte noch folgen und halten euch diesbezüglich auf dem Laufenden.

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von   Nadin Almeida vor 1 Jahr, 8 Monate.

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