Die besten Smartphones für wenig Geld

Gut kann auch günstig sein!

Allgemein

Wer nicht sein Sparkonto plündern und seine Wohnung für einen Monat untervermieten möchte, um sich ein neues Smartphone leisten zu können, der sollte einen Blick auf die folgenden Geräte werfen.

Dass Apple-Produkte im Allgemeinen teuer und für meisten primär aus Status-Symbol-Gründen gekauft werden, dürfte mittlerweile jedem Menschen mit Internetzugang aufgefallen sein. Auch bekannte Marken wie Samsung ziehen in letzter Zeit, und spätestens mit dem erst neulich erschienen Galaxy S6, ihre Preise erheblich an. Wer sich selbst also nach einem Smartphone-Kauf nicht als “bedingt verarmt” bezeichnen möchte, sollte dabei definitiv die etwas unbekannteren Hersteller im Auge behalten. Doch auch die weiter verbreiteten Hersteller halten teilweise etwas für den kleineren Geldbeutel bereit.

In dieser Reihenfolge werden wir uns den verschiedenen Herstellern und ihren Smartphones widmen:

  1. Wiko
  2. Huawei
  3. Honor
  4. OnePlus
  5. Samsung
  6. Sony
  7. Meizu
  8. Xiaomi Tech

1. Wiko

Wiko, ein französisches Unternehmen, verkaufte nach Samsung im Jahr 2013 die meisten Smartphones- in Frankreich. Hierzulande sind die Wiko Geräte noch reichlich unbekannt. Zu Unrecht, wie wir finden.

Wiko Highway Pure

wiko highway pure neu

4.8” Super-AMOLED-Display, Gorilla Glass 3, 5.1 mm dünn- hört sich schon super an. Auch die inneren Werte sind klasse: Ein 64-Bit-fähiger Snapdraon 410 (1.2 GHz), 2 GB RAM und 16 GB ROM. Das Highway Pure ist außerdem LTE-fähig.

Die Frontkamera bitet 5, die Rückkamera 8 MP. Energie erhält das Gerät durch einen 2.000 mAh Akku.

Der interne Speicher beschränkt sich auf 16 GB und lässt sich leider auch nicht erweitern. Dies ist aber auch schon der größte Kritikpunkt an dem Smartphone: Hinsichtlich Optik bzw. Verarbeitung, Performance, Akku und Kamera schloss das Gerät in Tests gut ab.

ca. 300€

Wiko Ridge 4G

wiko ridge 4g

5”, ebenfalls ein mit 1.2 GHz taktender Snapdragon 410 und 2 GB RAM. Beim Ridge sind die internen 16 GB allerdings mit einer microSD-Karte um bis zu 64 GB erweiterbar.

Rückseitig sitzt eine 13 MP Kamera, Selfies können mit 5 MP geknipst werden- solange bis der 2.400 mAh Akku leer gespielt ist. Übrigens: wie der Name schon sagt ,ist das Wiko Ridge 4G LTE-fähig.

Das Smartphone ist in allerlei Farben (türkis, grau, orange, weiß) erhältlich, wobei diese eines gemeinsam haben: Die Rückseite zeichnet sich durch eine interessante Haptik mit Sandpapier-Feeling aus. Diese ist einerseits immun gegen schmierige Fingerabdrücke und bietet andererseits einen sicheren Halt in den Händen.

Alles in allem handelt sich bei diesem Gerät um ein solides Mittelklassen-Smartphone für ca. 225€.

Wiko Ridge Fab 4G

wiko ridge fab 4g

Auch im Ridge Fab 4G steckt ein Snapdragon 410 mit 1.2 GHz und ein 2 GB großer Arbeitsspeicher. Doch das Ridge Fab ist erheblich größer als die beiden vorangegangenen Modelle aus dem Wiko-Clan: 5.5” misst die Display-Diagonale. Wie beim kleineren Bruder befinden sich im Inneren 16 GB für Apps, Fotos & Co., die via microSD-Karte glücklicherweise um bis zu 64 GB erweitert werden können. Auch die rückseitigen 13 MP und die vorderen 5 MP-Selfies kommen uns bekannt vor.

Im Gegensatz zum regulärem Ridge besitzt das größere Modell einen 2.820 mAh  Akku- aufgrund der Phablet-Maße allerdings auch absolut notwendig.

ca. 255€

2. Huawei

Huawei wird den meisten mittlerweile ein Begriff sein, gibt es neben einer immer größer werdenen Anzahl an Huawei-Nutzern auch relativ viele deutsche Zweigstellen der Firma: Die Huawei-Europazentrale sitzt in Düsseldorf, weitere Büros sind in Berlin, München, Köln, Bonn, Nürnberg, Darmstadt, Langenhagen, Bamberg und Dresden zu finden.

Huawei P8lite

huawei p8 lite

Das Huawei P8lite ist der abgespeckte Ableger des Huawei P8, Huaweis momentener großer Stolz.

Doch auch das Huawei P8lite kann sich sehen lassen: 5” (leider “nur” 720p), eine 13 MP Rück- und eine 5 MP Frontkamera, ein 2.220 mAh Akku und Android 5.0. Weiter punktet das Gerät mit einem 16 GB internen und erweiterbaren Speicher, dem mit 1.2 GHz taktenden Kirin 620 Octa-Core-Prozessor (64-Bit-Architektur) und der LTE-Fähigkeit.

Das P8lite wird sowohl als Dual- als auch als Single-SIM angeboten. Entscheidet man sich für ersteres, sollte einem aber bewusst sein, dass es bei dem zweiten SIM-Karten-Steckplatz in der Dual-Variante um einen Hybrid-Slot handelt: Das Nutzen einer SD-Karte ist dann nicht mehr möglich.

ca. 250€

Huawei Ascend P7

huawei ascend p7

Das Huawei Ascend P7 ist Mitte 2014 auf dem Markt erschienen und verfügte “damals” über aktuelle Hardware. Man kann also jetzt, ein Jahr später, nicht behaupten, das Gerät sei großartig veraltet. Klar, es ist ein Flaggschiff-High-End-Modell, aber das ist schließlich keines der hier vorgestellten Smartphones.

2 GB Arbeitsspeicher, 16 GB intern (durch microSD um 32 GB erweiterbar), ein Quad-Core-Prozessor mit 1.8 GHz und ein 2.500 mAh starker Akku. Das Ascend P7 verfügt über eine 13 MP Rück- und außergewöhnlicherweise um eine 8 MP Frontkamera. Letztere besitzt zudem über eine Panorama-Funktion für perfekte Gruppen-Selfies. Das Smartphone ist natürlich LTE-fähig.

ca. 285€

3. Honor

Honor ist eine 2014 gegründete Tochtermarke von Huawei.

Honor 6

honor 6 neu

Das gegen Ende des Jahres 2014 erschienene Honor 6 besaß zu dem Zeitpunkt eine spitzenmäßige Hardwareausstattung und auch heute, Mitte 2015, lesen sich die Spezifikationen wunderschön: 5” mit Full-HD, Acht-Kern-Prozessor Kirin 920 (4 Kortex-A7-Kerne, die mit 1.3 GHz takten & 4 Kortex-A15-krne, die mit 1.7 GHz arbeiten), 3GB RAM, 16 interne GB (welche sich mit einer microSD um bis zu 32 GB erweitern lassen), eine rückseitige 13 MP Kamera sowie eine 5 MP Selfie-Kamera, 3.100 mAh Akku und natürlich LTE-Fähigkeit.

Das Gerät wird mit Android 4.4 ausgeliefert, ein Update auf Lollipop soll die nächsten Monate aber erscheinen, heißt es. Abgesehen davon berichten Nutzer, dass das Honor 6 auch mit KitKat und EMUI 3.0 sowohl ihren Stabilitäts- als auch ästhetischen Ansprüchen genügt.

ca. 300€

 

4. OnePlus

Der Ende 2013 gegründete Smartphone-Hersteller OnePlus sorgte mit der Veröffentlichung seines ersten Smartphones im April 2014 berechtigterweise für großes Aufsehen.

OnePlus One

OnePlus One

Das OnePlus One war und ist vor allem eines: astreine Technik in einem hübschen Design zu einem unvergleichlichen Preis. 5.5”, Snapdragon 801 (2.5 GHz), 3 GB RAM, 3.100 mAh, 13 MP hinten und 5 MP vorn.

Das Gerät wird mit zwei unterschiedlichen Speichergrößen angeboten: 16 GB für 249€ und 64GB für 299€, wobei ein Preisunterschied von 50€ für einen vielfachen Speicherplatz natürlichen Musik in unseren Ohren ist.

Eine weiter ungewöhnliche Eigenschaft ist die Auslieferung mit CyanogenMod, wobei OnePlus am 5. April 2015 auch sein Betriebssystem OxygenOS vorstellte, welches allerdings manuell geflasht werden muss.

249/299€

 

5. Samsung

Samsung bzw. Samsung Electronics sollte mittlerweile mindestens jedem, für den Smartphones im Allgemeinen ein Begriff sind, bekannt sein. Das 1969 gegründete Unternehmen hat sich in den letzten Jahren vor allem durch die Galaxy-S-Reihe einen Namen gemacht. Leider werden die Samsung-Geräte, spätestens mit der Veröffentlichung des S6 und des S6 Edge, immer teurer und haben mittlerweile, ähnlich wie die iPhones, einen gewissen Status-Symbol-Charakter erreicht.

Einige Geräte, welches das Label “gut & günstig” verdienen würden, hat Samsung aber glücklicherweise noch immer im Repertoire.

Samsung Galaxy Alpha

samsung galaxy alpha

Das Samsung Galaxy Alpha sorgte vergangenen August für Furore: Samsung ist mit dem Alpha endlich von seinem Kunststoff-Stil abgerückt und hat dem Smartphone stattdessen ein edles Alu-Design spendiert.

Hardwaretechnisch kam Samsung mit dem Alpha trotzdem ca. ein Jahr zu spät- dass das Gerät nun aber für uns doch interessant ist, liegt vor allem daran, dass der Preis für das Gerät rapide gefallen ist. Das Alpha besitzt einen 4.7”-AMOLED-Bildschirm, einen Exynos 5430 Octa-Core-Prozessor (viermal 1.8 GHz und weitere viermal 1.3 GHz), 2 GB RAM und einen 32 GB großen (leider nicht erweiterbaren) internen Speicher.

Die Hauptkamera fotografiert mit 12 MP, die Frontkamera mit 2.1 MP. Die Akkukapazität ist bedauerlich: Gerade mal 1.860 mAh stehen dem Alpha zur Verfügung- das ist auch für einen mäßig straken Nutzer viel zu wenig.

Ausgeliefert wird das Smartphone mit Android und der für Samsung typisch überladenen TouchWiz Oberfläche.

ca. 350€

Samsung Galaxy A3

galaxy a3

Das Samsung Galaxy A3 ist mit seinen 4.5” ein vergleichsweise kompaktes Gerät, wobei an dieser Stelle bedauerlicherweise auch erwähnt werden muss, dass ebendieses Display eine Pixeldichte von ledigleich 245 ppi besitzt- die Unschärfe fällt leider nicht nur im Vergleich mit anderen Smartphones auf, benötigt aber dennoch ein geschultes Auge.

Verarbeitungstechnisch glänzt auch dieses Smartphone in einem hochwertigen Licht: Unibody-Metallgehäuse. Sehr schick!

Die Rückkamera knipst im 4:3-Format mit 8 MP, im 16:9-Format fotografiert sie lieder nur mit 6 MP. Solange es ausreichend hell und die zu fotografierenden Objekte ruhig sind, macht die Kamera aber gute Fotos. Unter schlechteren Lichtbedingungen ist die Qualität ernüchternd.

Das A3 verfügt über einen mit 1.2 GHz taktenden Quad-Core-Prozessor und 1.5 GB RAM. Diese sorgen für eine ausreichend gute Alltags-Performance. Intern bietet das Smartphone 16 GB, die durch eine microSD-Karte aber um 64 GB erweitert werden können. Der Akku wiederum könnte etwas leistungsstärker sein: Gerade einmal 1.900 mAh hat Samsung verbaut- doch Tests zeigen, dass User mit mittlerer Nutzung damit ganz gut über den Tag kommen können. Das Gerät ist natürlich LTE-fähig.

ca. 245€, je nach Ausführung.

Samsung Galaxy A5

galaxy a3 a5

Genau wie das Galaxy A3 besticht auch das Galaxy A5 vor allem aussehenstechnisch durch einen metallenen Unibody. Und auch abgesehen davon gleicht das A5 dem A3 sehr. Der auffäligste Unterschied liegt dabei wohl in der Größe der Geräte: Das A5 besitzt ein 5” großes Display. Allerdings liegt auch dieses mit 267 ppi eher unter dem heutigen “gut”- im Alltag scheint diese Schwäche aber weniger aufzufallen als beim A3. Auch die Kamera(s) verdienen etwas mehr Lob. Die Rückkamera schießt mit 13 MP gerade bei vorteilhaften Lichtverhältnissen gute und solide Bilder. Bei weniger ausreichendem Licht setzt allerdings schnell eine störende Körnung ein. Die Frontkamera ist für Selfieaufnhamen ideal: Trotz lediglicher 5 MP gelingen Selfies in scharfer Qualität.

Im Inneren des Geräts steckt ein Snapdragon 410, ein mit 1.2 GHz taktender Quad-Core-Prozessor, der mit 2 GB Arbeitsspeicher für auszureichende Leistung des A5 sorgt. Gespeichert werden kann im 16 GB internen Speicher- oder auf einer microSD-Karte, denn das A5 besitzt einen entsprechenden Slot. Der Akku fällt beim A5 etwas besser aus als beim A3: Mit den 2.300 mAh kommt das A5 (überraschenderweise und vermutlich aufgrund der mittelklassigen Hardware) sehr gut durch den Tag. Auch dieses Smartphone ist selbstverständlich LTE-fähig.

ca. 320€, je nach Ausführung.

Samsung Galaxy S5 Mini

galaxy s5 mini neu

Das S5 Mini ist, wie jede alle Mini-Versionen der großen Samsung-Flaggschiffe, eine verkleinerte, abgespeckte, aber auf den ersten Blick gleich anmutende Variante seines großen Vorbildes, dem S5.

4.5” misst sein Display und bietet dabei eine HD Auflösung. Zum Leben erweckt wird es durch den Exynos 3470, ein mit 1.4 GHz taktender Quad-Core-Prozessor und 1.5 GB Arbeitsspeicher. Für ausreichend Energie sorgt ein 2100 mAh Akku, der obendrein auch gewechselt werden kann. Intern besitzt das S5 Mini 16 GB, welche getreu Sasmungs damals noch vertretender Speicheraufassung mit microSD um bis zu 64 GB erweitert werden können.

Die Kameras dürfen getrost im mittelklassischen Bereich eingeordent werden: 8 MP rückseitig, 2.1 MP vorderseitig.

Ein besonderes Augenmerk verdient die Wasser- und Staubresistenz des Smartphone, LTE-fähig ist es natürlich außerdem.

ab ca. 285€

 

6. Sony

Genau wie Samsung dürfte auch Sony nahezu jedem hierzulande ein Begriff sein. 1946 gegründet und seit Mitte der 90er Jahre in der Mobiltelefon-Branche tätig, damals noch in enger Zusammenarbeit mit Siemens. Nachdem das Joint Venture mit Ericsson Anfang 2012 aufgelöst wurde, vertreibt das Sony-Tochterunternehmen, Sony Mobile Communications AB, reine Sony-Smartphones. Sony ist weltweit der zehntgrößte Hersteller von Mobiltelefonen.

Sony Xperia Z1

sony xperia z1

Das Z1 wurde zwar schon im September 2013 veröffentlicht, war damals top- und ist auch heute noch super!

Hübsches Design mit sehr viel Glas und trotzdem guter Handlichkeit, wasserfest und staubgeschützt. Intern gibt es 16 GB, die aber glücklicherweise via microSD-Karte um bis zu 64 GB erweiterbar sind. Das Display des Z1 misst 5” bei 441 ppi, insgesamt ist es scharf und hell. Bei seitlicher Betrachtung zeigen sich aber leider Schwächen.

Leistungsstarke Lebenslust erhält das Xperia durch einen vierkernigen Snapdragon 800, der mit 2.2 GHz taktet, und 2 GB RAM. Dank des 3.000 mAh Akkus hält diese ausreichend lang an, der Akku selbst ist leider nicht wechselbar.

Kameratechnisch kann das Smartphone punkten: Mit beeindruckenden 20.7 MP löst die Rückkamera auf, hinzu kommen eine f2.0-Blende, ein 27 mm Weitwinkel und ein BIONZ-Bildprozessor. Klingt schwarz auf weiß überzeugend und konnte sich auch in verschiedenen Tests bestätigen: Sowohl bei natürlichem Tageslicht, als auch bei künstlichem Lampenlicht, schießt die Kamera knackige und farbtreue Fotos. Und selbst bei schlechten bis nächtlichen Lichtverhältnissen sind geknipste Bilder überdurchschnittlich rauschfrei, scharf und hell. Das sind Dinge, mit denen Smartphones wirklich selten glänzen können!

Und obwohl das Z1 schon 2013 erschienen ist, ist es LTE-fähig.

ca. 290€

Sony Xperia Z1 Compact

sony xperia z1 compact

Das Beste am Compact (Sonys Mini-Variante) ist die Tatsache, dass Sony, im Gegensatz zu anderen Smartphone-Herstellern, seine kompakte Variante nicht mit abgespeckter Hardware ausstattet, sondern es eben so leistungsfähig ist, wie sein großer Bruder, das Z1 (s. oben).

Der Screen des Compacts misst 4.3” und ist damit nur minimal größer als das Display des iPhone 5/5s. Der Bildschirm ist hell, scharf und farbtreu. Selbst bei seitlicher Betrachtung gibt es nichts zu beklagen.

Neben der Displaygröße findet sich aussehenstechnisch allerdings noch ein Unterschied zum großen Z1: Während letzteres über eine gläserne Rückseite verfügt, verbaute Sony beim Compact Kunststoff. Polierten Kunsstoff, um genau zu sein. Dies führt leider zu einer unschönen Anfälligkeit für Fingerabdrücke. Genau wie die große Version ist das Compact staubresistent, allerdings “nur” spritzwassergeschützt.

Der ebenfalls klein gehaltene interne Speicher ist via microSD erweiterbar. Und auch im Compact sitzt der Snapdragon 800, taktet mit 2.2 GHz und sorgt mit 2 GB RAM für eine leistungsstarke Arbeit, die auch das kleine Z1 zufriedenstellen lang verrichten kann: In ihm steckt ein 2.300 mAh Akku, was angesichts der Displaygröße ausreichend ist.

Technisch gesehen sind die 20-MP-Kameras der beiden Geschwister identisch. In Tests konnte die Qualität des großen Z1 allerdings mehr überzeugen; die Ergebnisse des Compacts sind verrauschter und weniger farbecht- schade! Ohne den Vergleich zu den überdurchschnittlichen Fotos des Z1 aber immer noch absolut in Ordnung. Auch das Compact ist natürlich LTE-fähig.

ab ca. 280€

 

7. Meizu

Meizu, im Jahre 2003 gegründet gegründet, mit Sitz im chinesischen Zhuhai, mischt seit 2008 in der Smartphonebranche mit und ist vor allem den Menschen in Hong Kong, Israel, Russland und der Ukraine ein Begriff. In Deutschland ist der Hersteller hingegen noch reichlichen unbekannt. Dies sollte er aber nicht bleiben, denn die Geräte sind sowohl design- als auch hardwaretechnisch top!

Meizu MX4

meizu mx 4

Das MX 4 ist erst vergangenen September erschienen und dementsprechend noch immer ein Top-Gerät: ca. 5.4” mit 418 ppi, geschützt durch Gorilla Glass 3, knackige Farben, ausreichend Helligkeit und gute Blickwinkelstabilität.

Innendrin steckt ein Octa-Core-Prozessor mit big.LITTLE Architektur. Er taktet mit bis zu 2.2 GHz und sorgt zusammen mit einem 2 GB großen Arbeitsspeicher für eine tolle Performance im Alltag, beim Spielen und beim Schauen von Videos.

Die Hauptkamera des MX 4 verfügt über 20.7 MP und wird durch verschiedene Aufnahmemodi ein treuer Alltagsbegleiter, der gute und scharfe Fotos knipst. Selfies schießt das Meizu mit 2 MP und einem Selfie-Schönheitsmodus.

Der Akku verfügt über 3.100 mAh und bietet damit genügend Energie für einen durchschnittlichen Tag: WhatsApp, E-Mails, Facebook, einige Telefonate; und kann im Zweifelsfall durch das Aktivieren des Energiesparmodus um einige Stunden verlängert werden.

Ein besonderes Augenmerk verdient und benötigt die Software: Natürlich läuft Android auf dem Gerät, Meizu hat es sich aber nicht nehmen lassen, dieses mit seiner eigenen Benutzeroberfläche zu bestücken. FlymeOS nennt es sich und ähnelt dem iOS-Design relativ stark: Schriften und Icons im modernen Flat-Design und schönerweise auch kein App-Drawer, wie er normalerweise bei Android vorhanden ist.

Doch leider ist die deutsche Version noch nicht 100% ausgereift: In der mitgelieferten Wetter-App bleiben jegliche Anzeigen chinesisch, in den Einstellungen mogelt sich Englisch unter die deutschen Wörter. Andererseits punktet FlymeOS durch praktische Features mit innovativ anmutenden Gesten.

Das Meizu MX4 ist hardware- und designtechnisch noch immer super und kostet in der 16 GB Variante (nicht erweiterbar!) ca. 370€.

Meizu m1 note

meizu m1 note

Etwas, was wohl jedem Betrachter des m1 notes ins Auge springt: Das m1 note sieht aus wie das iPhone 5c: poppig bunte Plastikfarben. Die gleichen(!) poppig bunten Plastikfarben.  Trotz Plastik weist das Gerät allerdings eine sehr hohe Verarbeitungsqualität auf. Doch abgesehen vom farbenfrohen Kunststoff, hat das m1 note vor allem hardwaretechnisch mehr zu bieten als das iPhone 5c.

Das Display des m1 notes ist 5.5” groß. Damit ist das Gerät also ein Phablet- ein Phablet mit 403 ppi, Gorilla Glass 3, farbtreuer Anzeige und genügend Helligkeit und einer guten Blickwinkelstabilität. Im Inneren des Phablets steckt ein Octa-Core-Prozessor mit 1.7 GHz, der in Zusammenarbeit mit den 2 GB RAM für ruckelfreien Spiel- und Alltagsgenuss sorgt. Der Prozessor ist übrigens 64-Bit-fähig. Die 13 MP Rückkamera knipst bei ausreichenden Lichtverhältnissen scharfe, farbtreue und detailreiche Bilder. Bei schwachem Licht verlieren die Fotos leicht an Qualität. Abgesehen davon gibt es aber nicht viel zu jammern.

Die Akkukapazität beläuft sich auf 3.100 mAh, was in Anbetracht des 5.5” Displays gut bis sehr gut ist: In Tests hielt der Akku bei intensiver Alltagsnutzung den gesamten Tag durch. Natürlich ist auch das m1 note mit FlymeOS ausgestattet (s. Abschnitt hierzu unter Meizu MX4).

Alles in allem ist auch dieses asiatische Gerät hinsichtlich Leistung und Preis top: ca. 230€ kostet das Gerät in der 16 GB Variante (nicht erweiterbar!).

 

8. Xiaomi Tech

Auch Xiaomi Tech ist ein chinesisches Unternehmen, ein noch sehr junges und gleichzeitig sehr erfolgreiches chinesisches Unternehmen: 2010 gegründet, 2013 bereits Marktführer im eigenen Land. Seit 2014 der größte chinesische und seit Herbst letzten Jahres der weltweit drittgrößte Smartphonehersteller.

Xiaomi Mi3

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Auf den ersten Blick erinnert das Mi3 (rein äußerlich) an das Nokia Lumia 800/900. Und sobald der Bildschirm aktiviert wird, könnte man glauben, einen iOS-Abklatsch vor sich zu haben. Doch das Mi3 als abgekupferten Mix aus Nokia, Apple und Android abzutun, würde dem Smartphone nicht gerecht. Denn was auf den ersten Blick nach stumpfsinnig nachgemacht aussieht, hat in Wirklichkeit ganz schön was zu bieten.

5” ist das Display groß, löst in Full HD auf und lässt mit einer Pixeldichte von 441 ppi das iPhone 6 (326 ppi) mühelos hinter sich. Hinsichtlich Helligkeit, Kontrastreichtum, Blickwinkelstabilität und Farbdarstellung schneidet das Gerät zur vollsten Zufriedenheit verschiedener Tester ab.

Die verbaute Hardware ist aus heutiger Sicht zwar schon leicht veraltet- das Xiaomi-Gerät kam schließlich schon Ende 2013 im eigenen Land auf den Markt, doch dennoch sind Snapdragon 800 mit 2.3 GHz und 2 GB RAM für viele, viele Anwendungen noch mehr als ausreichend.

Auch an der Kamera des Mi3 gibt es nichts auszusetzen: 13 MP von Sony, qualitativ gute Aufnahmen. Auch bei Bildern im Dunkeln kann dank des Dual-LED-Blitzes kaum ein Smartphone-Fotograf ernsthaft klagen. Zudem bietet die Kamera-App überdurchschnittlich viele Einstellungsmöglichkeiten: Weißabgleich, Schärfebereich, Belichtungszeit- all das kann, muss aber nicht, manuell angepasst werden. Die Frontkamera bietet 2 MP- und ist damit in Ordnung, aber nichts besonderes.

Akkutechnisch setzt Xiaomi auf 3.050 mAh gepaart mit drei verschiedenen Energie-Modi (Leistung, ausbalanciert, Energiesparmodus). Im ausbalancierten Modus bietet der Akku genügend Energie für einen Tag.

Das Smartphone ist in zwei verschiedenen Speichergrößen erhältlich: 16 und 64 GB. Erweiterbar ist der Speicher leider nicht.

ca. 240-260€

Fazit

Wer für ein Smartphone kein Vermögen ausgeben möchte, muss es auch nicht. Auch für weniger Geld als mittlerweile üblich, können leistungsfähige und zufriedenstellende Geräte erworben werden. Besonders lohnt es sich dabei, die etwas unbekannteren Hersteller ins Auge zu fassen und/oder den allgemein rapiden Preisverfall etwas älterer Modelle zu nutzen.

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