Die Samsung Smartwatch Gear S

Smartwatch

maxresdefaultWer will eine Smartwatch die unabhängig und ohne Smartphone funktioniert? Diese Wünsche werden durch die Samsung Smartwatch Gear S erfüllt, die mit einer nano-SIM auch zum Telefonieren benutzt werden kann. 

Mit der Gear S bringt Samsung eine autonome Smartwatch die theoretisch ohne Smartphone benutzt werden kann. Mit einer Nano-SIM-Karte kann man dann auch gleich telefonieren und im Internet mit 3G surfen. Eine Kehrseite gibt es aber auch bei dieser Smartwatch: Erstens läuft sie mit Tizen (und nicht mit Android Wear) und ein Smartphone werdet ihr trotzdem noch benötigen. Wir erklären euch warum.

Smartwatch Gear S: Verarbeitung und Display

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Die Smartwatch Gear S kommt mit einem großen 2 Zoll großen Super-AMOLED-Display, was mit 360 x 480 Pixeln auflöst (300 ppi). Aufgrund der runden Bauweise des Displays fällt das Scrollen durch Inhalte viel angenehmer. Zu erwähnen ist auch der verbaute Helligkeitssensor, welcher die Displayhelligkeit automatisch an das Umgebungslicht anpasst. Unterhalb des Displays hat es Samsung geschafft einen Home-Button zu verbauen, wie wir ihn von anderen Samsung-Smartphones auch kennen. Die Smartwatch fällt im direkten Vergleich mit anderen Smartwatches eckig aus, wobei man die Ecken abgerundet hat. Wahlweise steht ein weißes oder schwarzes Lederarmband zur Verfügung, welches der Uhr ein elegantes Aussehen verleiht.

Smartwatch Gear S: Sensoren

Auf der Rückseite der Uhr befinden sich ein Steckplatz für die Nano-Sim-Karte sowie der Pulsmesser. Die Kontakte zum Aufladen der Smartwatch sind auch hier platziert. Samsung liefert eine Ladestation mit, wo man die Smartwatch über Nacht aufladen kann. Der erwähnte Helligkeitssensor ist links neben dem Home-Button verbaut. Auf der rechten Seite dieses Buttons ist der UV-Sensor zu finden, der für euch UV-Strahlen erfasst und einem vermitteln, dass man eventuell nicht zu lange draußen sein sollte. Zu erwähnen ist noch der Schrittzähler, der jedoch bei allen Smartwatches zu finden ist.

Smartwatch Gear S: Software

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Hier ist der größte Kritikpunkt zu nenen. Bei der Software handelt es sich um Tizen, was schon in den ersten Smartwatches von Samsung verwendet wurde. Bei einem geschlossenem System ist das Problem, dass nicht viele Apps entwickelt werden. Hier stürzen sich Entwickler lieber auf Android Wear oder auf die Apple Watch. Es fehlen bekannte Apps wie Whatsapp oder Twitter. Es besteht der Zweifel daran, dass der Store stagnieren wird. Ansonsten gibt es ebenso die Möglichkeit verschiedene Watchfaces zu nutzen oder auch im Browser zu surfen. Nachrichten-Apps zeigen dir die wichtigsten Meldungen des Tages auf dem 2 Zoll Display an. Da eine GPS-Modul im Gerät verbaut ist, kann das Gerät auch für Fitnessjunkies als GPS-Tracker benutzt werden, wozu sich beispielsweise die Nike-App hervorragend eignet.

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Smartwatch Gear S: Telefon und Akku

Der Akku beläuft sich auf 300 mAh, was laut Samsung für ungefähr 2 Tage reichen soll. Beim Nutzen der Telefonfunktion oder Surfen mit 3G wird dies sicherlich auf einen Tag runterfallen. Das große Display wird aber sicherlich viel Strom verbrauchen, was nicht für Verwunderung sorgen sollte. Die Telefonfunktion ist ein Pluspunkt gegenüber anderen Geräten, da man komplett ohne Smartphone auskommt, da sowohl Mikrofon als auch Lautsprecher im Gerät verbaut sind. Ob es Sinn macht mit einer Uhr zu telefonieren ist eine andere Sache. Ein weiteres Manko ist, dass zur Installation von Apps trotzdem ein Samsung-Smartphone benötigt wird. Es geht also nicht ganz ohne Smartphone.

Fazit

Die Smartwatch Gear S ist eine ansehnliche und schicke Smartwatch. Funktionen wie das Telefonieren oder unterwegs Surfen machen es einzigartig auf den Markt. Dazu kommt eine Fülle an Sensoren, die den Funktionsbereich stark erweitert. Es kann mit einem klasse Display überzeugen; leider ist Tizen als Oberfläche nicht so stark aufgestellt wie die künftige Konkurrenz von Google oder Apple. Auch der eher schwaächere Akku könnte Probleme zu bereiten, wenn man zu lange im 3G-Netz unterwegs ist. Das größte Manko ist allerdings der Preis von knapp 400 Euro. Vielen Verbrauchern ist so ein Preis nicht geheuer, insbesondere wenn die Geräte noch nicht ganz ausgereift sind. Eine günstigere Alternative ist hier die Asus ZenWatch, die ein ähnliches Design besitzt und für nur die Hälfte über den Ladentisch geht.

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