Drittanbietersperre gegen Abo-Falle

Warum jeder eine Sperre gegen Drittanbieter haben sollte

Apps

Seitdem ein Trend für Betrüger die Runde macht, ist unbedingt Vorsicht vor Abo-Fallen geboten. Beim mobilen Surfen kann man ganz schnell selbst davon betroffen sein. Was ihr dagegen am besten tun solltet, verraten wir euch hier.

Beim mobilen Browsern sind bereits einige Android User in die Betrüger Falle getappt. Erst einmal wurden sie einfach umgeleitet und bekamen dann eine SMS, dass sie wohl ein Abo abgeschlossen hätten. Unglaublich, dass man in Europa angeblich ohne Einwilligung ein Abo abschließen kann. Damit euch so etwas nicht auch passiert, raten wir euch bei eurem Mobilfunk-Anbieter eine Drittanbietersperre einrichten zu lassen. Seit dem Jahre 2012 sind nämlich alle Anbieter rechtlich dazu verpflichtet solch eine Sperre auf Wunsch einzurichten. Es wird sich zeigen, ob wirklich eine neue Abofalle im Anmarsch ist, aber in jedem Fall gehört eine kostenlose Drittanbietersperre zu den Vorsichtsmaßnahmen die man ergreifen sollte.

Was ist eine Drittanbietersperre?

Mit euren Smartphones könnt ihr schon lange viel mehr als nur Telefonieren. Die meisten von euch Nutzen diverse Dienste, die von anderen Firmen betrieben werden und surfen im mobilen Netz. Und das bringt Gefahren mit sich. Ein kurzen Antippen auf einen falschen Werbebanner auf einer Seite oder einer App kann schon Folgen mit sich bringen. Um Verbraucher gegen diese kostenpflichtigen Abos und Dienste zu schützen, gibt es diese Drittanbietersperre. Auf Antrag sind Mobilfunkanbieter dazu verpflichtet die Sperrung für Fremdanbieter einzurichten. Somit sind dann alle zusätzlichen Dienste, die Geld kosten gesperrt. Zudem erfolgt die Sperre durch den Mobilfunkprovider kostenlos.

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Sperre beim Mobilfunkanbieter aktivieren

Telekom

Um die Drittanbietersperre zu aktivieren, müsst ihr euren Mobilfunkbetreiber kontaktieren. Bei der Telekom stehen euch hierbei verschiedene Sperrmöglichkeiten zur Verfügung. Ihr könnt eine, zwei oder auch alle Kategorien Sperren lassen. Dabei handelt es sich um die Kategorien Sperrung von Business-Diensten, Sperrung von Consumer-Diensten und Sperrung von Adult-Inhalten, also Inhalten die nicht jugendfrei sind. Unter der Kurzwahl 2202 können Telekom die Sperrung beantragen und jederzeit wieder herausnehmen lassen.

Vodafone

Auch bei Vodafone ist die Drittanbietersperre per Anruf bei der Hotline oder aber auch per Fax möglich. Des Weiteren findet ihr als Vodafone-Kunden eine Übersicht eurer Einzelkäufe oder Abos auf der Webseite von Vodafone. Dazu einfach unter MeinVodafone – MeinMobilfunk – Abos & Käufe – Mobiles Bezahlen – Transaktion.

E-Plus

E-Plus Kunden können die Drittanbietersperre direkt selbst online einrichten. Dazu müsst ihr euch einfach bei „Mein Konto“ auf der E-Plus Seite anmelden und schön könnt ihr die gewünschte Sperre einstellen.

O2

Bei O2 könnt ihr die kostenpflichtigen Dienste komplett oder nur teilweise sperren. Bei der „Komplettsperre aller Drittanbieter“ sind alle Dienste von Drittanbietern und O2 gesperrt. Bei der „Drittanbietersperre exkl. O2 Dienste“ hingegen, sind o2 Dienste von der Sperrung ausgeschlossen und bleiben weiterhin verfügbar. Die „Drittanbietersperre exkl. O2 Dienste und exkl. mpass3“ lässt O2-Dienste und Dienste von Drittanbietern der Kategorie „digitale und virtuelle Güter“ weiter bezahlbar bleiben. Über die Kunden-Hotline oder ein Kontaktformular kann die Sperrung bei O2 erfolgen.

Abo

Wenn ein Abo bereits abgeschlossen wurde

Wenn ihr bereits versehentlich ein Abo abgeschlossen habt, solltet ihr zuallererst euren Mobilfunk-Anbieter kontaktieren und dem Wiedersprechen. Zudem solltet ihr die Kontaktdaten der Firma anfordern, die euch das Abo in Rechnung stellt. Den Abo-Dienst solltet ihr daraufhin ebenfalls schriftlich kontaktieren und den Vertragsabschluss bestreiten. Vorsichtshalber empfehlen wir das Abo auch direkt zu kündigen, damit es wenigstens nicht weiter läuft. Am besten geht ihr schriftlich vor, damit es im Nachhinein einfacher zu beweisen ist.

Fazit

Drittanbietersperren sind durchaus eine sinnvolle Vorsichtsmaßnahme gegen Abo-Fallen und andere versteckte Kosten. Daher empfehlen wir jedem eine solche Sperre einzurichten. Es geht schnell, ist kostenlos und ihr seid so immer auf der sicheren Seite.

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von   Nadin Almeida vor 1 Jahr, 6 Monate.

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