Facebook: Mit dem Messenger einander Geld überweisen

Greift Facebook PayPal an?

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Facebook startet seine kostenlose Online-Payment-Funktion im hauseigenen Messengerdienst. Das Beeindruckende: Freunde können damit untereinander ganz ohne viel Aufwand Geld übertragen. Zunächst nur in den USA bietet man Nutzern diese Funktion.

Die neue Funktion im Facebook Messenger ist seit gestern für einige Nutzer aus USA bereits verfügbar. Facebook verkündete gleichermaßen, dass man die Online-Payment-Funktion bald weltweit nutzen könnte. Demzufolge können Interessierte aus Deutschland gespannt sein. Fraglich bleibt, ob das Unternehmen damit offensichtlich PayPal angreift.

Um die neue Online-Payment-Funktion zu nutzen und einem Freund Geld zu überweisen, muss das Doller-Zeichen angeklickt und der zu übertragende Betrag eingegeben werden. Das Geld wird dann von der hintergelegten Kreditkarte abgebucht. Logischerweise muss der Empfänger auch eine Kreditkarte in seinem Facebook-Konto hinterlegt haben, sonst klappt die ganze Transaktion nicht.

Bis der Empfänger über das Geld verfügen kann, kann es aber ein bis drei Tage dauern. Für die Nutzer ist die neue Funktion selbstverständlich kostenlos. Facebook versichert, dass man sich keine Sorgen um die Daten machen muss. Um eine ordentliche Sicherheit zu gewährleisten, setzt das Unternehmen auf die Verschlüsslung der Daten und der Verbindungen. Die Sicherheitssysteme sollen überdies gesondert überwacht werden.

Die Zukunft ist die mobile Zahlungsmöglichkeit

Zahlreiche Unternehmen verschlafen nicht nur die Zukunft des Geld Versendens, nein, sie beachten diese nicht mal. Zig Unternehmen sind nicht in der Lage solche Peer-to-peer-Geldtransfer Funktionen anzubieten. Es ist in der heutigen Zeit ein wichtiger Bestandteil geworden, einfach und schnell mit dem Smartphone Geld zu versenden – für Käufer und Verkäufer. 

Barclays Pingit ermöglicht eine einfache mobile Bezahlung. (Bild: Ben Phillips/VisMedia)

Barclays Pingit ermöglicht eine einfache mobile Bezahlung. (Bild: Ben Phillips/VisMedia)

Netzbetreiber müssen beispielsweise einfach und schnell eine solche Bezahlmöglichkeit anbieten, um von solchen Diensten zu profitieren, denn in der Zukunft werden Geldtransfer-Apps für iOS und Android ein wichtiger Bestandteil einer Bestellung. Die mobile Zahlungsmöglichkeit ist sehr kinderleicht und ermöglicht beispielsweise eine unproblematische Nutzung der Funktion.

Resümee: Facebook macht alles richtig

Ich finde, dass die neue Bezahlmöglichkeit von Facebook das gewisse Etwas hat, um mit PayPal zu konkurrieren. Durch die neue Funktion kann man sicher und einfach Freunden Geld versenden. Was ich sehr schade finde, dass das Geld nicht sofort zur Verfügung steht, denn Facebook gibt eine Transaktionsdauer von 2-3 Tagen an. Der größte Konkurrent von Facebook in diesem Bereich wäre wohl PayPal. Die Frage bleibt offen, ob sich der Bezahldienst obendrein durchsetzen kann.

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von   Mesut Koc vor 2 Jahre, 9 Monate.

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