22. Juni 2010 Autor: Tobias Nash

Google Android 3.0 Gingerbread – Update über Update für das Google-Betriebssystem

gingerbread Google Android 3.0 Gingerbread   Update über Update für das Google Betriebssystem

Es wurde mit Froyo gerade erst vor kurzem das neue Update für Google Android vorgestellt. Noch muss man sich allerdings ein wenig  gedulden, bevor das neue Update 2.2 den Weg auf die ersten Smartphones findet. Damit wäre auch schon ein Problem von Google derzeit genannt, der Weg auf die Handys und Smartphones. Denn durch die halbjährigen Zyklen der neuen Versionen vom Suchmaschinenriesen fällt es doch sehr schwer, jedes Handy und Smartphone mit der aktuellsten Version auszustatten. Aber das kann wahrlich nicht der einzige Grund für die eher langwierig wirkende Bereitstellung der Updates für bestimmte Modelle sein.

User Interface

Verglichen mit dem Betriebssystem von Apple findet Google Android auf einer Vielzahl von Handys den Einsatz. An dem User Interface, also der Bedienbarkeit und Benutzeroberfläche, wurde kaum etwas geändert. Um dieses aufzuwerten haben sich die Handyhersteller wie HTC mit eigenen Oberflächen, in diesem Fall Sense, ausgestattet, die wiederum dazu führen, dass sich eine neue Version des Betriebssystems Google Android nicht ohne weiteres anwenden lässt. Außerdem wird durch die eigens entwickelten Oberflächen die Performance beeinträchtigt, da diese sich in den meisten Fällen nicht hundertprozentig mit dem Betriebssystem anpassen lassen. Google Android 3.0 Gingerbread soll Abhilfe schaffen…

Eigenes User Interface mit Gingerbread

Wie wir hier schon berichtet haben, laufen nicht alle Handys und Smartphones mit der aktuellsten Version 2.1. Gerademal die Hälfte aller Android-Phones sind mit dieser Version ausgestattet, obwohl der Neuling mit Froyo bereits vorgestellt wurde. Allerdings macht das Update auch nicht auf jedem Handy Sinn, denn hebt es hauptsächlich die Schnelligkeit der Hardware auf Smartphones an. Trotzdem spricht die Aktualität nicht für Google. Um einer solchen Streuung der Aktualität des Betriebssystems entgegenzuwirken, ist der Ansatz Googles mit einer eigenen neu konzipierten Oberfläche durchaus sinnvoll. Denn gerade diese eigenen Benutzeroberflächen wie TouchWiz von Samsung oder Motoblur von Motorola verhindern das sofortige Bereitstellen der Updates für die jeweiligen Modelle. Mit einer eigenen Benutzeroberfläche könnte man einer solchen Streuung der Aktualität hinsichtlich der neuesten Version des Betriebssystems entgegensteuern. So bliebe der Schritt über die Bereitstellung des Updates über den Hersteller aus und es wäre ohne weiteres möglich sämtliche Handys und Smartphones auf den aktuellen Stand zu bringen, und vor allem einen ähnlichen Stand. Denn betrachtet man Google Android auf unterschiedlichen Modellen der Hersteller, wirken diese kaum mehr zusammengehörig. Durch die Versionen 2.x wurde besonderer Wert auf die Kernfunktionen des Systems gelegt, weniger bis gar nicht auf die Benutzeroberfläche. Hier auf bestboyz.de kann man ebenfalls über Gingerbread lesen.

android sculptures Google Android 3.0 Gingerbread   Update über Update für das Google Betriebssystem

Bald kommt der Lebkuchen dazu

Warum dann noch Froyo?

Die Version 2.2 bietet besonders gegenüber der neuen OS für das iPhone 4 einen Mehrwert durch die volle Integration von Flash 10.2. Dadurch lassen sich Flash-Inhalte beim Browsen anzeigen. Allerdings scheint dieses Zusammenspiel noch weiter überarbeitet zu werden, denn ersten Gerüchten zufolge, solle durch die Aktivierung von Flash das Browserverhalten ein wenig erlahmen. Natürlich wird mit Froyo erheblich an der Leistung von Smartphones gekurbelt. Außerdem kann man mit der neuen Version 2.2 das Smartphone als W-LAN Router verwenden. Damit ist es bis zu acht mobilen Geräten möglich, unterwegs das Internet zu nutzen. Hier findet sich alles Wissenswerte über das neue Update Google Androids.

Mit dem Lebkuchen wird alles anders?

Mit Google Android 3.0 Gingerbread, was mit dem Namen Lebkuchen der utopischen Namensphilosophie Googles treu bleibt, wird weniger an der Leistung geschraubt, vielmehr möchte man damit wohl dem Konkurrenten Apple in nichts nachstehen. Das Problem ist allerdings, dass das hauseigene Betriebssystem Apples auch ausschließlich auf der weißen Ware seinen Platz findet. Somit ist ein ähnliches, oder vielmehr gleiches User Interface auf den Geräten Apples kein Problem. Aber warum sollten Samsung, Motorola, HTC und co. auf die eigens entwickelten Benutzeroberflächen verzichten und sich einem “Einheitslook” unterziehen!? Ein Hersteller möchte doch dem eigens entwickelten Touchscreen-Smartphone gewisse Alleinstellungsmerkmale verpassen, besonders im Hinblick der passenden Performance eines Modells. Also raubt Gingerbread den Herstellern eine Individualisierung der eigenen Smartphones? Ganz so drastisch kann man es dann auch wieder nicht sehen, da mit einer Entwicklung einer eigens konzipierten Benutzeroberfläche ein gewisser Kostenaufwand verbunden ist. DIesen würden sich die Hersteller ersparen und so die Investitionen anderweitig einfließen lassen. Der wohl entscheidenste Grund für eine solche Version ist gewissermaßen einfach nachzuvollziehen: Durch die Version um Gingerbread wären die vielen kritischen Ausrufe der Bereitstellung der Updates an Nährboden genommen. Das kommt nicht nur Google Android zugute, sondern ebenso den Herstellern. Für die Sony Ericsson X10-Serie wird das Update 2.1 zum Beispiel erst im nächsten Monat bereitgestellt. Bis dahin soll dieses dann durch Froyo hinsichtlich der Aktualität abgelöst werden. Das kann nicht im Interesse Googles sein, einer solch attraktiven Smartphone-Brüderschaft Xperia X10 erst nach Unmengen von harscher Kritik bereit zu stellen. Fraglich bleibt jedoch, wie man eine Benutzeroberfläche gestalten will, die auf Handys und Smartphones mit unterschiedlichen Hardware-Voraussetzungen laufen soll. Denn es gibt eine Vielzahl an Top-Smartphones mit aktuellster Ausstattung und natürlich auch die gegenseite bei einer solchen Bandbreite an Einsatzorten.

Abwarten…

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Das HTC Desire mit Google Android

Das ist in diesem Fall wohl das entscheidende Stichwort. Denn wie hier auf eurodroid.com zu lesen ist, erscheint die neue Version Gingerbread “erst” zum Ende des Jahres. Damit bleibt Froyo, also die Version 2.2, die im nächsten Monat erwartet wird, noch nicht einmal ein halbes Jahr um sich auf die Vielzahl der Android-Phones zu platzieren. Auch an diesem Punkt möchte Google künftig arbeiten und den Zyklus der neuen Versionen etwas benutzerfreundlicher gestalten. Es soll ab dem nächsten Jahr nur noch eine Version pro Jahr erscheinen, und nicht mehr zwei oder sogar mehr. Für die Smartphones wie HTC Desire waren die diesjährigen Zyklen bestimmt kein Nachteil, denn das Smartphone zählt derzeit zu den beliebtesten seiner Klasse. Auf 7mobile.de – handys günstig online kaufen gibt es viele Android-Phones, wie eben auch das HTC Desire. Mit dem Mixer findet sich leicht und komfortbale per Drag and Drop der passende Tarif zum gewünschten Handy.

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