Wer früher gerne Scotland Yard gespielt hat, wird “Jagd nach Mister X” lieben. Studenten der Universität Bonn haben eine moderne Version dieses Spieleklassikers entwickelt, so dass man mit einem Smartphone Räuber und Detektiv spielen kann. In einer kleinen oder größeren Gruppe gibt es einen Räuber, der von den Detektiven per GPS-Modul gesucht und meistens auch gefunden wird. Ob in der Stadt oder auf dem Land, die Gruppe der Detektive hat verschiedene Möglichkeiten, möglichst effektiv zusammenzuarbeiten.

Welche Gemeinsamkeiten bestehen zu dem Brettspielklassiker Scotland Yard?
Bei dem Brettspiel, welches 1983 zum Spiel des Jahres gekürt wurde, geht es um die Verfolgung eines Verbrechers. Nur die benutzten Fahrscheine und hin und wieder das zu Gesichtbekommen des Gangsters ermöglichen den anderen Spielern, den Halunken aufzuspüren. Dann geht es um ausgeklügeltes Einkreisen des auserkorenen Stadtteils von London, um den Täter zu fassen. Wichtig ist das abgesprochene Zusammenspiel der Detektive.
Und genau da setzt auch die moderne Variante des beliebten Brettspiels an: Die Detektive müssen zusammenarbeiten, sich absprechen und gemeinsam den Unhold überführen. Das findet allerdings nicht auf einem Brettspiel oder zwangsweise in London statt, sondern in der freien Natur, und zwar wo man will!
Weiterhin spielt man mit einer handvoll Freunden das Versteck- und Aufspürspiel, das Equipment hat sich aber komplett verändert; anstelle eines Spielebretts, Spielkarten und kleinen Figuren reicht ein Smartphone mit einem GPS-Modul für jeden der Mitspieler.
Was braucht man heutzutage und wie funktioniert das Spiel genau?
Das Thema der Ausstattung ist schnell geklärt: Ein Smartphone pro Mitspieler mit GPS-Modul ist komplett ausreichend. Nachdem geklärt ist, wer die Rolle des Vandalen übernimmt, verteilen sich die Mitspieler in einem grob abgesprochenem Bereich in der Umgebung.
Die Spürnasen der Gruppe können sich durchgehend auf der Landkarte auf ihrem Smartphone sehen. Der Schurke taucht nur alle paar Minuten für wenige Sekunden auf. Damit die Detektive überhaupt eine Chance haben das Schlitzohr zu stellen, gibt es verschiedene Anwendungen, die ihnen helfen.
Die Anwendungen werden auf der Karte angezeigt, und sobald einer über das Widget schreitet, wird es automatisch aufgelesen. Das kann zum Beispiel die Möglichkeit einer Telephonkonferenz innerhalb der Detektivgruppe sein oder das Verdrehen der Karte des Flüchtigen. Außerdem gibt es Nebelkerzen, die nach ihrem Zünden die Karte des Gauners für eine begrenzte Zeit unbrauchbar machen.
Das Spiel “Jagd nach Mister X” erinnert von der Idee an “Geocaching“, über welches wir bereits in diesem Artikel berichteten. Wer Lust auf das Spiel bekommen hat aber noch kein geeignetes Handy hat, kann sich bei 7mobile.de – handys günstig online kaufen umsehen. Unsere Empfehlung ist momentan das Nokia 6710 Navigator, welches neben einem GPS-Modul auch eine Lizenz für Nokia Maps 3.0 ( Ovi Karten 3.0) beinhaltet. Damit könnt Ihr dann auch neben solchen modernen Spielen auch ganz Klassisch mit dem Handy Navigieren.

Guten Tag,
bitte Informieren Sie mich per E-Mail darüber, ob die Scotland Yard Jagd auch in der Stadt Kassel möglich ist.
Vielen Dank im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen
Canan Er
Hallo Canan,
warum sollte es in Kassel nicht funktionieren? Was Sie genau für ein Handy brauchen können Sie im Blog-Artikel nachlesen. Es sollte natürlich ein GPS-Modul haben. Bei uns auf der Website finden Sie solche Handys hier: http://www.7mobile.de/handys/navigations-handys.htm
LG aus Hamburg