Kampf der Flaggschiffe-Welches Smartphone ist das Beste?

LG G4 vs. HTC One M9 vs. Samsung Galaxy S6/S6 Edge vs. Sony Xperia Z3+ vs. Huawei P8

Allgemein

Das Jahr 2015 ist zur Hälfte schon vorüber und die großen Hersteller haben bis auf Apple, alle ihre Flaggschiffe präsentiert. Unter diesen Smartphones ist jetzt zu entscheiden, welches am Besten abschneidet und die Android-Krone übernimmt.

In der Android-Welt haben sich einige Hersteller durchgesetzt und bringen jedes Jahr ein neues Topmodell raus. All diese Hersteller sind im ostasiatischem Raum angesiedelt und sind durchaus bekannt. Wer jedoch die Android-Krone für sich gewinnt, werden wir euch zeigen. Unter den Herstellern befinden sich LG und Samsung aus Südkorea,  HTC aus Taiwan, Sony aus Japan und Huawei vertritt China. Während HTC und Sony mehr nur die inneren Werte verbessert haben, wurde beim Samsung auf ein komplett neues Design gesetzt. Huawei perfektioniert sein Design und auch LG geht einen Schritt weiter und bietet edle Lederrückseiten an. Kommen wir aber zu den einzelnen Disziplinen.

Optik/Design

Samsung Galaxy S6/S6 Edge

Samsung hat wirklich gute Arbeit geleistet und die Galaxy S-Linie radikal erneuert. Zwar sehen die Smartphones von vorne immer noch nach klassischem Samsung aus; es wird aber zum ersten Mal auf wertigere Materialen gesetzt und die Geräte sind keine „Plastikbomber“ mehr. Die Geräte sind erheblich dünner geworden und besitzen einen Metallrahmen, der beide Glas-Panels zusammenhält. Trotzdem muss erwähnt werden, dass insbesondere beim Rahmen viel beim iPhone 6 abgeguckt wurde. Im Galaxy S6 Edge-Modell kann jedoch Samsung die Verbraucher nochmals überzeugen, weil die Displayränder abgeflacht sind und zusätzliche Funktionen bietet.

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Sony Xperia Z3+

Sony kommt einfach nicht von seinem OmniBalance-Design weg und setzt schon zum 5. Mal innerhalb von 3 Jahren auf OmniBalance. Dieses minimalistische und durchaus schöne Design ist jedoch langsam langweilig geworden, da man Schwierigkeiten hat, die Flaggschiffe der letzten 2 Jahre voneinander zu unterscheiden. Man sieht das Z3+ aber nur als kleines Upgrade, anstatt als vollwertiges, neues Flaggschiff. Das Xperia Z3+ hat endlich einen Micro-USB-Eingang, der nicht durch eine Klappe verdeckt ist und bleibt weiterhin wasserdicht. Großes Lob an Sony, das man hier ein wichtiges Feature nicht fallen lässt. Der Rahmen wurde überarbeitet und gibt dem Gerät auch im Allgemeinen einen besseren Grip.

HTC One M9

HTC geht einen ähnlichen Weg wie Sony und überarbeitet lediglich sein Design, was aber genauso langweilig wird. Das Aluminium-Unibody-Design sieht zwar nicht schlecht aus, es sind aber die wenigen Unterschiede zum Vorgänger, die einem das Gerät langweilig erscheinen lässt. Um die Geräte voneinander zu unterscheiden, muss man sie umdrehen und auf die Kameralinse achten. Hier verzichtet nämlich HTC auf eine Duo-Kamera und setzt auf eine einzelne Kamera, die in einem rechteckigen Rahmen sitzt. Dazu wurde der Rahmen im Allgemeinen überarbeitet und ist ebenso aus Aluminium und nicht mehr aus Kunststoff. Die ersten Umsatzzahlen zeigen auch, dass eine Stagnation beim Aussehen die Kunden nicht zum Kaufen bringt.

LG G4

LG wandelt zwar lange im Schatten von Samsung, hat es aber seit dem G2 geschafft eigene Akzente zu setzen und sich den Titel der „Copycat“ abzulegen. Mit dem G2 kamen die Tasten auf die Rückseite, die bis jetzt auch weiterhin dort verweilen. Dieses „ungewöhnliche“ Design bewies sich als recht angenehm, was ich auch beim G3 selber ausprobieren konnte. Das LG G4 ist ein wenig mehr gebogen und schmiegt sich so in die Hand, trotz 5,5 Zoll großem Bildschirm. Zwar ist das Design im Großen und Ganzen sehr dem LG G3 ähnlich; man schafft es aber mit der austauschbaren Rückseite einen kleinen „Gamechanger“ einzubringen. Neben dem Polycarbonat-Rückseiten stellt man erstmals Lederrückseiten vor, die nicht wie Samsungs Fake-Leder sind, sondern aus echtem Leder sind und somit ein Premium-Feeling erzeugen. Somit kann das G4 wenigstens für dieses Jahr für mehr Veränderung als Hersteller wie Sony oder HTC sorgen.

Leistung

Samsung Galaxy S6/S6 Edge

In Sachen Leistung zeigt Samsung wieder einmal, dass sie nicht zu schlagen sind. Während Sony, LG und HTC auf Qualcomm setzen geht Samsung seinen eigenen Weg und setzt nach zwei Generationen wieder auf die hauseigenen Exynos-Prozessor. Dabei handelt es sich um einen Octa-Core-Prozessor, der 64bit-fähig ist und im 14nm-Verfahren hergestellt wurde. Vier der acht Kerne sind jeweils mit 2,1 GHz und die restlichen Kerne mit 1,5 GHz getaktet. Dieser erzielt mit dem neuen Flash-Speicher Bestenwerte in Benchmarks. Hier haben wir in unserem Test mehr als 60.000 Punkte im AnTuTu-Benchmark erzielt. Dieser Wert ist so nicht von der Konkurrenz zu überbieten. Samsung verbaut ebenso einen 3 GB großen RAM, der zusammen mit Prozessor und Speicher jede Arbeit flüssig erledigen lässt. Beim S6 Edge sind gleiche Resultate vorhanden, da sich beide Modelle nicht in ihrer Ausstattung unterscheiden.

Sony Xperia Z3+

Sony spendiert seinem aktuellen Flaggschiff ebenso ein Leistungsupgrade. Während der Vorgänger noch mit dem Snapdragon 801 auskam, setzt man beim Z3+ auf den neuen Qualcomm Snapdragon 810-Prozessor, der ebenso aus acht Kernen besteht. Dieser ist jedoch leicht niedriger als der Exynos-Prozessor getaktet. Obwohl ebenso starke Benchmark-Ergebnisse erzielt werden, war der 810-Prozessor unter Kritik, weil er sich stark erhitzte. Dieses Problem wurde mit einer Senkung der Taktung behoben, was aber entsprechend zu niedrigeren Benchmark-Ergebnissen führte. Trotzdem kann sich der Prozessor gemeinsam mit einem 3 GB großen Arbeitsspeicher zeigen lassen. Sonys UI ist im Verhältnis zu anderen Herstellern nicht vollgemüllt und sorgt für flotte Geschwindigkeiten im alltäglichen Betrieb. Hier muss man sich nicht vor Samsung verstecken, aber erreicht nicht gleich hohe Ergebnisse.

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HTC One M9

Auch bei HTC setzt man auf den neuen Qualcomm Snapdragon 810-Prozessor. Dieser sorgte im One M9 aber für einiges an Kritik. Der Prozessor erhitzte sich bei Benchmarks sehr stark und verwandelte das HTC-Flaggschiff in einen Taschenwärmer. Die Lösung des Problems war eine Senkung der maximalen Taktrate der Prozessorkerne. Trotzdessen handelt es sich um einen starken Prozessor, der gemeinsam mit 3 GB Arbeitsspeicher um einiges schneller ist, als sein Vorgänger. Auch in unserem Testbericht schlägt sich dieser hervorragend und kann in Sachen Performance überzeugen. Somit kann man getrost sagen, dass man gleichauf mit dem Sony Xperia Z3+ liegt.

LG G4

LG ist es klar geworden, dass der Top-Prozessor von Qualcomm mit einigen Problemen kommt. Um Hitzeprobleme zu vermeiden, setzte man deswegen auf den ein wenig schwächeren Snapdragon 808-Prozessor, der jedoch „nur“ ein Hexa-Core-Prozessor ist. Unterschied ist, dass man weniger Leistung hat, dafür aber auch kein starke Hintzentwicklungen. Ansonsten kommt das Gerät genauso mit 3 GB Arbeitsspeicher und Android 5.o, was gemeinsam mit der überarbeiteten LG UI für ein flüssiges Benutzerlebnis sorgt. Die Performance steht jedoch in nichts nach, nur bei grafisch aufwendigen Spielen, kommt es teilweise zu Mikrorucklern, da viele Spiele nicht mit der doppelt so hohen Displayauflösung klar kommen. Hier muss LG entsprechend anpassen, um für ein flüssiges Spielen zu sorgen.

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Huawei P8

Huawei ist schon seit längerem dafür bekannt, dass sie auf hauseigene Prozessoren der Marke „Kirin“ setzen. Diese sind lange Zeit in Kritk gewesen, da sie in Sachen Leistung sich nicht mit der Konkurrenz messen konnten. Das änderte sich aber mit dem Ascend Mate 7 im letzten Jahr. Auch der P8 bekommt einen ähnlich performanten Prozessor, der auf den Namen Kirin 930 hört. Dieser besteht aus 8 Kernen, die jeweils mit 2 und 1,5 GHz getaktet sind. Trotz 3 GB Arbeitsspeicher kommt es ab und an zu Mikrorucklern, die aber nicht sonderlich stören. Das Smartphone kommt mit Android Lollipo und dem eigenen Herstelleraufsatz namens EMUI. Der erste Blick verrät schon, dass man es auch mit dem iOS 7 zu tun haben könnte. Dazu kommen wir aber später.

Kamera und Display

Samsung Galaxy S6/S6 Edge

Die Meisterdisziplin von Samsung ist ganz klar das Display. Hier wird wie bekannt auf AMOLED-Technologie gesetzt, welches in Sachen Kontrast und Helligkeit die Konkurrenz überflügelt. Dafür hat man jedoch bei Weißtönen einen leichten Blaustich, welches sich aber bei den aktuellen Geräten, fast nicht erkennbar macht. Samsung verbaut sowohl im Galaxy S6, als auch beim S6 Edge ein Super AMOLED-Screen ein, der 5,1 Zoll misst. Dieser löst mit einer zweifachen Full-HD Auflösung auf und erreicht so eine Pixeldichte von 577 ppi. Beim S6 Edge kommen durch die Krümmung einige Funktionalitäten dazu, wie z.B. das Anzeigen von Benachrichtigungen. Die Kamera ist bei beiden Smartphones gleich. Sie löst mit 16 MP auf und kommt mit einem OIS und Blitzlicht. Der Sensor hat eine Öffnung von 1,9 und auch 4K-Aufnahmen sind möglich. Auf der Vorderseite sitzt eine 5 MP-Kamera, die deutlich bessere Aufnahmen verspricht. Die Kamera gehört aktuell zur neben der Kamera des LG G4 zu den besten Smartphone-Kameras auf dem Markt. Insbesondere Aufnahmen bei wenig Licht gelingen dank der größeren Linsenöffnung und des OIS viel besser.

Sony Xperia Z3+

Sony hatte vor einiger Zeit bekannt gegeben, dass sie nicht das Wettrüsten bei der Displayauflösung mitmachen. Deswegen hielt man sich weiterhin an eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln (Full-HD). Bei einer Displaygröße von 5,2 Zoll entspricht dies 424 ppi. Es ist weiterhin sehr hell und erreicht 688 cd/m² und einen Kontrast von 924:1. Das Display kann ebenso mit einer stabilen Blickwinkeln überzeugen. Vorteil der Full-HD Auflösung im Vergleich mit dem LG G4 oder dem S6/S6 Edge ist die längere Akkulaufzeit. Bei der Kamera setzt Sony auf den gleichen Exmor-RS Sensor mit einer Auflösung von 20,7 MP. Die Kamera nimmt bessere Fotos als der Vorgänger, schwächelt aber weiterhin bei Aufnahmen im Dunkeln. Die Vorderkamera löst jetzt auch mit 5 MP auf und erfreut so „Selfie-Fans“. Obwohl Sony auch für professionelle Kameras bekannt ist und viele Smartphone-Hersteller mit Sensoren beliefert, schaffen sie es nicht die Besten in dieser Kategorie zu sein.

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HTC One M9

Den gleichen Weg wie Sony geht auch HTC in Sachen Display. Man verbaut das gleiche Display wie im HTC One M8; also ein 5 Zoll großes IPS-Display, welches mit Full-HD auflöst (1.920 c 1.080 Pixel) und eine Pixeldichte von 441 ppi entspricht. Das Display ist blickwinkelstabil und bietet eine natürliche Farbwiedergabe. Es kann sich durchaus zeigen lassen und kann auch durch zweimaliges Tippen aus dem Ruhemodus aufgeweckt werden. Bezüglich der Kamera verzichtet HTC auf die Ultrapixel- und Duo-Kamera, welche starke Kritik abbekommen hatte. Bei der jetzigen 20 MP-Kamera hat man auf bessere Fotos gehofft. Zwar sind die Fotos schärfer als beim Vorgänger, kann aber in Low-Light Konditionen nicht überzeugen. Dafür muss es gar nicht wirklich dunkel sein, schon bei Innenraum-Helligkeit verlieren die Fotos deutlich an Qualität. Nur bei starkem Tageslicht kann man auf gute Fotos hoffen. Die Vorderkamera bekommt diesmal die Ultrapixel-Kamera vom Vorgänger und löst hier mit 4 MP auf und macht schöne „Selfies“, die man mit beliebigen Effekten schießen kann.

LG G4

Bei den Südkoreanern geht es darum die heimische Konkurrenz (Samsung) zu überwinden. In Sachen Display und Kamera will man den Klassenprimus schlagen, was ihnen ganz gut gelingt. Man verbaut wieder ein 2K-Display, das auf der IPS-Technologie basiert und auf einer Diagonale von 5,5 Zoll eine Pixeldichte von 534 ppi erzeugt. Das QHD-Display kommt aber mit einer 25 prozentigen Steigerung in Sachen Helligkeit und hat eine unglaubliche Farbwiedergabe. Man kann ganze 98 Prozent des gesamten Farbspektrums wiedergeben, welches das Display für uns sogar besser als das AMOLED-Display von Samsung macht. In Sachen Kamera verbaut man eine 16 MP-Kamera, die aber mit einer Blendenöffnung von f/1.8 kommt und damit auch das S6 schlägt. Der optische Bildstabilisator (OIS 2.0) und der Laser-Autofokus sorgen für die besten Fotos, die man mit einem LG-Smartphone je machen konnte. Mit vielen manuellen Einstellungsmöglichkeiten und dem Unterstützen vom RAW-Format, kann es durchaus als Kamera-Alternative gesehen werden. Die Frontkamera löst mit 8 MP auf und hat neben dem P8 die höchste Auflösung unter den fünf Geräten.

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Huawei P8

Der Smartphone-Hersteller aus China steigt nicht auf 2K-Displays um und setzt weiterhin auf eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel, welches bei einem 5,2 Zoll großem Display völlig ausreicht. Das IPS-Panel bringt insgesamt 424 ppi Pixeldichte zusammen und kann originalgetreue Farben hervorzaubern. Sowohl Kontrast und Blickwinkelstabilität können überzeugen, aber es ist weiterhin Luft nach oben. Die Anpassung der Helligkeit bei der Auswahl der automatischen Helligkeit findet verzögert statt und kann teilweise als störend aufgefasst werden. Bezüglich der Kamera setzt man hier auf einen Sony-Sensor, der mit 13 MP auflöst und eine Blende von f/2.0 besitzt. Die Fotos können im ersten Test überzeugen und das Smartphone schafft es auch bei schlechten Lichverhältnissen zu überzeugen. Eine Doppel-LED gepaar mit der optischen Bildstabilisierung sind der Grund für diese Performance. Auch die 8 Megapixel-Frontkamera schafft es für gute Fotos und Videoaufnahmen zu sorgen. Im Großen und Ganzen kann sich die Kamera durchaus sehen lassen und bewegt sich im HighEnd-Bereich.

Features

Samsung Galaxy S6/S6 Edge

Samsung gehört schon immer zu den Herstellern, die viele Extras in ihre Smartphones einbauten. Die Flaggschiffe in diesem Jahr sind wieder mit einer Fülle ausgestattet, wobei man auch einige Abstriche im Vergleich zum letzten Jahr durchgeführt hat. Wieder mit am Bord sind ein Fingerabdrucksensor, der stark verbessert wurde und ein Pulsmesser, welcher auf der Rückseite lokalisiert ist. Dazu kommt auch ein IR-Sensor an der Oberseite des Geräts, was das Smartphone in eine Fernbedienung umwandelt. Der Akku ist erstmals nicht wechselbar und hat eine Kapazität von 2.550 mAh und ist mit dem Schnellladegerät innerhalb von 90 Minuten voll aufgeladen. Dazu kommt das man die Smartphones erstmals durch induktive Ladegeräte aufladen kann. Leider ist die Speichererweiterung nicht mehr möglich und auch die Wasserdichtigkeit ist im Vergleich zum Vorgänger nicht mehr vorhanden. Das Smartphone unterstützt NFC, LTE Cat 6, Bluetooth 4.1 und WLAN bis zum „ac“-Standard. Das Edge-Modell bringt durch die abgekrümmten Kanten sogar mehr Funktionalitäten mit.

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Sony Xperia Z3+

Die Xperia Z-Reihe von Sony vereint eine besonderen Funktionalität. Das Smartphone kann Wasser und Staub strotzen, da es mit der IP68-Zertifizierung ausgezeichnet ist. Tauchgänge bis zu 1,5 Metern und einer Dauer von 30 Minuten kann dem Gerät nicht antun. Zusätzlich dazu bietet das Gerät die Erweiterung des Speichers per microSD-Karte und hat einen offenen micro-USB-Anschluss, der keine Klappe mehr benötigt. Sony verbaut in das Xperia Z3+ einen leicht kleineren Akku mit einer Kapazität von 2.930 mAh. Trotzdem schafft es das Gerät auf eine Laufzeit von fast 2 Tagen zu kommen. Das Xperia Z3+ unterstützt „Remote Play“, welches dafür sorgt, dass man Inhalte von der Playstation auf das Smartphone streamt, auf den Fernseher verzichtet und vom Smartphone weiterspielen kann. Die Stereolautsprecher sorgen für einen klaren und lauten Sound. Es werden NFC, LTE Cat 6, Bluetooth 4.1 und der WLAN „ac“-Standard unterstützt. Viel mehr Extras hat das Smartphone leider nicht.

HTC One M9

Das HTC One M9 besitzt genauso wie das Galaxy S6 ein IR-Sensor an der Oberseite des Smartphones. Zusätzlich dazu kann man sagen, dass das M9 die besten Stereo-Lautsprecher in der Smartphone-Branche hat. Die BoomSound-Lautsprecher sind sehr laut und unterstützen auch Dolby-Surround. Dazu kann man den internen Speicher des One M9 per microSD-Karte um bis zu 2 Terabyte erweitern. Der Akku misst knapp 3.000 mAh und kann den Tag bei moderater Nutzung durchhalten. Der neue Theme-Store lässt mehr Personalisierung zu, sodass man das Aussehen des Smartphones beliebig verändern kann. Auch das DotView-Cover des Smartphones, sorgt für ein individuelles Aussehen und sieht auch schick aus. Es werden NFC, LTE Cat 6, Bluetooth 4.1 und der WLAN „ac“-Standard unterstützt.

LG G4

Das LG G4 wird mittlerweile auch mit einem IR-Sensor ausgestattet. Das Smartphone kommt mit so einigen Features. die das Gerät von der Konkurrenz unterscheiden lässt. Hier ist erstmal der Knock Code zu nennen, welcher eine zusätzliche Entsperrmöglichkeit für das Smartphone bietet. Dabei kann bei ausgeschaltetem Display ein beliebiger „Klopf-Code“ eingegeben werden, welches das Smartphone dann entsperrt. Neben diesem Knock Code ist natürlich auch die austauschbare Rückseite zu nennen, was beliebige Personalisierungsmöglichkeiten bietet. Das LG G4 ist auch das einzige Smartphone unter unseren Flaggschiffen, der einen austauschbaren Akku anbietet und eine Kapazität von 3000 mAh besitzt. Weiterhin lässt sich das Smartphone per microSD-Karte erweitern. Es werden ebenso die aktuellen Funkstandards wie NFC, LTE Cat 6, Bluetooth 4.1 und der WLAN „ac“-Standard unterstützt.

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Huawei P8

Das Huawei P8 kommt auch mit vielen verschiedenen Features. Hier haben wir erstmal die Stereolautsprecher, die für einen angenehmen und klaren Sound sorgen und auch einen Theme-Manager, der einiges an Personalisierung zulässt. Auf dem ersten Blick denkt man bei der Oberfläche, dass man es mit iOS 8 zu tun hat. Huawei ist schon etwas länger dafür bekannt, dass man Sachen von Apple abguckt und zwar so sehr, dass man eigentlich von einem Android-iPhone sprechen könnte. Ein Screenshot lässt sich beispielsweise mit dem Fingerknöchel machen, was ungewöhnlich ist, aber im Test erstaunlicherweise gut klappt. Es kommt nur in wenigen Fällen zu Fehlaufnahmen. Der nicht wechselbare Akku hat eine Kapazität von 2.680 mAh und ist eher mau. Zwar kann bei moderater Nutzung ein Tag rauskommen, doch meistens ist schon gegen 18 Uhr die Ladung auf 10% gesunken. Es werden die aktuellen Funkstandards wie NFC, LTE Cat 4, Bluetooth 4.1 und der WLAN „ac“-Standard unterstützt.

Fazit

Bei allen 5 Smartphones handelt es sich in jeder Hinsicht um Top-Smartphones, doch auch zwischen diesen existieren Unterschiede, die sich bemerkbar machen. Von allen Smartphones schneidet das Samsung Galaxy S6/S6 Edge als bestes ab. Samsung hat im Vergleich zu den anderen Herstellern den größten Sprung gewagt und ein komplett neues Galaxy-Smartphone hergestellt. Das Edge-Modell ist im Design ebenso einmalig und hat ein Alleinstellungsmerkmal in der Branche. Es wurden in Sachen Kamera, Performance und Design erhebliche Fortschritte gemacht. Schwach ist der nicht mehr zu erweiterbare Speicher und die fehlende Wasserdichtigkeit im Vergleich zum Vorgänger. Trotzdessen bekommt man mit dem Galaxy S6/S6 Edge aktuell das beste Smartphone auf dem Markt.

Auf Platz 2 landet überraschenderweise das LG G4, welches zwar immernoch das gleiche Design anbietet, aber mit den Lederrückseiten gewisse Akzente setzen kann. Dazu kommen die Verbesserungen beim Display und insbesondere bei der Kamera, sodass man sogar ein Tick besser als Samsung ist. Der Prozessor ist jedoch nicht ganz so performant und auch der Akku schwächelt, lässt sich aber austauschen. LG schafft es mit dem G4 endgültig aus dem Schatten von Samsung zu lösen und bietet ein Flaggschiff-Smartphone an, das in jeder Hinsicht anzuschauen ist.

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Platz 3 geht an das HTC One M9, welches sich zwar im Aussehen nicht so stark vom Vorgänger unterscheidet, aber immernoch mit dem Aluminium-Unibody ein wertiges und schönes Smartphone entspricht. Insbesondere das Modell „Gold on Silver“ sieht mit dem Mix aus Silber und Gold sehr schön aus. Größte Baustelle beim Vorgänger war die Kamera, die man nur teilweise verbessert hat. Auch die Hitzeprobleme beim Prozessor sorgten für schlechte Presse, sodass man die Taktung entsprechend runtersetzen musste. Mit BoomSound-Lautsprechern sorgt man aber immer noch für den besten Sound in der Branche und auch der erweiterbare Speicher (bis zu 2 Terabyte) bleibt erhalten. Man bekommt beim HTC One M9 ein solides Smartphone, welches sich in diesem Jahr sicher bewähren wird.

Auf Platz 4 finden wir das Flaggschiff von Sony, das für einiges an Kritik sorgte. Das Xperia Z3+ ist zwar nur ein Upgrade zum Z3 und ist nicht das endgültige Flaggschiff für dieses Jahr, wird aber trotzdem in unserem Test erwähnt. Man bekommt beim Z3+ als einziges Flaggschiff einen Wasser- und Staubschutz, weswegen man sich von der Konkurrenz absetzen kann. Doch ist das Z3+ im Grunde genommen ein Z3, das leicht dünner ist und einen neuen Prozessor bekommen hat. Dazu kommt. dass der micro-USB-Anschluss nicht mehr unter einer Klappe versteckt ist und auch der interne Speicher ist auf 32 GB angewachsen. Der richtige Knaller wird aber der kommende Nachfolger sein, der vemutlich auf der IFA 2015 vorgestellt wird.

Den letzten Platz belegt das Huawei P8. Zwar hat Huawei den Abstand zwischen sich und den anderen Herstellern fast aufgeholt; es fehlt aber noch der letzte Schliff. In Sachen Kamera und Design liegt man schon gleichauf mit Samsung, LG und Co. Das Betriebssystem könnte aber individueller aussehen und nicht so sehr an das Betriebssystem von Apple angelehnt. Huawei hat auch in Sachen Performance enorme Fortschritte gemacht und der Kirin-Prozessor kann sich zeigen lassen. Mit mehr Funktionalitäten ist ein Platz unter den Top 3 sicher.

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