Kurvige NFC-Blackberrys in Sicht

Blackberry

RIM schickt drei neue Blackberry Curve-Modelle ins Rennen, das 9350, 9360 und 9370. Zunächst sollen die Smartphones in Kanada, dann in der restlichen Welt erscheinen.

Nachdem wir Anfang August bereits über die neuen Torch- und Bold-Modelle von Blackberry schrieben, welche dem angeknacksten Unternehmen RIM wieder Auftrieb geben sollen, legt der Blackberry-Hersteller nun mit Nachfolgern für das Einsteiger-Modell Curve 3G nach. Die Geräte mit der Bezeichnung 9350, 9360 und 9370 unterscheiden sich fast ausschließlich im Mobilfunk-Standard, der zum Einsatz kommt. So ist das 9350 die CDMA-Version und damit für den amerikanischen Kontinent geeignet. Das 9360 ist für uns interessanter, da es GSM an Bord hat, das 9370 ist als „World Phone“ positioniert, da es CDMA und GSM zugleich unterstützt.

Viele Verbesserungen zum Curve 3G + NFC-Chip

Ansonsten sind so gut wie alle Spezifikationen bei allen neuen Curves die gleichen. Die Geräte sind lediglich 11 Millimeter schlank und wiegen nur 99 Gramm. Das Curve 3G hatte noch 14 mm Tiefe und ein Gewicht von 104 Gramm. Die Displays lösen mit 480×360 Pixel höher als beim Vorgänger (320×240) auf. Der Bildschirm ist allerdings kein Touchscreen, wie er bei den Bold- und Torch-Geräte eingebaut ist, die Steuerung erfolgt allein über die QWERTZ-Tastatur und das optische Trackpad. Die CPU ist 800 MHz stark, außerdem verfügen die Curves über einen 512 MB großen Arbeitsspeicher, doppelt so viel wie das Curve 3G. Der interne Speicher ist ebenfalls lediglich 512 MB groß, kann aber per Micro-SD-Karte um 32 Gigabyte erweitert werden. Hier gibt es einen kleinen Unterschied zwischen den verschiedenen Curves, das 9370 kann als einziges Smartphone mit einem internem Speicher von einem Gigabyte aufwarten. Der Akku hat eine Leistung von 1050 mAh, hier hat RIM überraschenderweise um 100 mAh im Vergleich zum 3G gespart. Nicht sehr einleuchtend wie ich finde, wenn man bedenkt, dass Smartphones besonders stromfressende Geräte sind.  Auf allen Geräten läuft das neue OS 7, das jedoch keine bahnbrechenden Neuerungen bringt, wie ich in diesem Beitrag bereits erklärte.

Die LED-Blitz-Kamera löst mit 5 Megapixeln (vorher 2 MP) auf und nimmt Videos in VGA-Qualität auf. Der NFC-Chip, welcher bisher nur in den allerwenigsten Smartphones wie dem Google Nexus S zum Einsatz kommt, macht den Einsatz der Smartphones als bargeldloses Zahlungsmittel möglich. Wir hatten erst vor wenigen Tagen in diesem Artikel über das Zahlungsmittel MPASS die Entwicklung eines neuen Standards für Handys als Zahlungsmethode durch die großen Netzbetreiber in Deutschland beschrieben.

Während die Geräte in Kanada noch diesen Monat erscheinen sollen, ist laut netzwelt.de noch nicht 100%ig sicher, ob Deutschland auch zu den Ländern der restlichen Welt gehört, in welchen die Modelle auf den Markt kommen sollen.

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