Lenovo stellt das Motorola Moto Z und Z Force vor

Dünn und erweiterbar

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Mit den beiden High-End-Geräten Motorola Moto Z und Moto Z Force stellt der zu Lenovo gehörende Konzern seine neuen Flaggschiffe vor. Wir erklären euch im Detail, was ihr über die Geräte wissen müsst.

Der erste Blick überzeugt: Sowohl das Motorola Moto Z als auch das nahezu baugleiche Z Force überzeugen von ihrer Aufmachung. Diese gehört auch die filigrane Bauweise, die mit einer Bautiefe von nur 5,19 Millimetern ins Auge sticht.

Moto Z Leaning

Beide Smartphones kommen mit einem 5,5 Zoll großen AMOLED-Display, welches mit 2.560 x 1.440 Pixeln auflöst, was einer Pixeldichte von 535 ppi entspricht. Dabei ist das Display durch Gorilla Glas geschützt, während das Z Force sogar mit dem „Shattershield“ von Motorola kommt, welches als extrem bruchsicher gilt. Unter dem Display findet man einen viereckigen Home-Button, der gleichzeitig als Fingerabdruckscanner fungiert. Dazwischen findet man auch den „moto“-Schriftzug. Dabei ist die Front in Schwarz oder Weiß gehalten.

Moto Z TurboPower

In Sachen Design setzt man auf ein Aluminium-Unibody-Gehäuse, das in schwarz und gold kommt, wobei das Z Force in Schwarz mit goldenem Rahmen kommt. Dazu kommt ein Gewicht von 136 Gramm beim Moto Z, während das Z Force 163 Gramm wiegt, aber auch 6,99 Millimeter dick ist. Zu erwähnen ist auch, dass aufgrund der geringen Dicke beim Moto Z kein 3,5mm-Klinkenanschluss vorhanden ist. Wer ein entsprechendes Headset besitzt, muss den beiliegenden Adapter für den USB Typ-C Anschluss benutzen, um Musik zu hören. Das klingt ein wenig problematisch, weil dieser auch zum Aufladen dient. Gleichzeitiges Hören von Musik und das Aufladen des Smartphones gelingt so nicht, außer man hat ein Bluetooth-Headset – kommt aber auch eher selten vor.

Moto Z Side Angle

Bei der Kamera setzt man auf unterschiedliche Megapixel-Anzahl; das Moto Z kommt mit 13 MP, während man dem Z Force ganze 21 MP spendiert. Dazu kommt eine F/1.8-Blende, Laser-Autofokus, Dual-LED und ein optischer Bildstabilisator. Auf der Vorderseite findet man eine 5 MP-Frontkamera, welche auch ein Blitzlicht spendiert bekommen hat, sodass Selfies im Dunklen besser gelingen. Neben NFC, LTE, Bluetooth 4.1 kommt ein 2.600 mAh Akku im Moto Z zum Einsatz, während das Z Force sogar einen 3.500 mAh Akku bekommt.

Moto Z Camera

Für ordentlich Power sorgt der verbaute Snapdragon 820-Prozessor, der auch in anderen Flaggschiffen eingesetzt wird und aktuell zu den stärksten Prozessoren auf dem mobilen Markt zählt. Dessen vier Kerne sind mit 2,2 GHz getaktet und kommen mit der Adreno 530 Grafikprozessoreinheit. In Sachen Arbeitsspeicher verbaute man beiden Geräten 4 GB, während beim internen Speicher auf 32 bzw. 64 GB erweiterbaren Speicher setzt. Doch was hat es eigentlich mit den Mods auf sich? Das erklären wir euch jetzt:

Moto Z Back

Modularität via Moto Mods

Auf der Rückseite der Smartphones befinden sich Pins, die als Andockstelle für die Mods fungieren. Dabei halten sie mit starken Magneten die Mods fest. Anders als bei LG muss man das Gerät nicht ausschalten und die Mods tauschen, sondern kann sie einfach auf die Rückseite stecken, was schnell ist und deutlich benutzerfreundlicher. Motorola bietet vier verschiedene Mods, die interessante Funktionen beherbergen. Dabei handelt es sich um einen Lautsprecher-Mod von JBL, ein Beamer-Mod, ein Akku-Mod von Incipio und als letztes Mod sind diverse Rückseiten vorgestellt worden, mit welchen sich das Smartphone nach Belieben personalisieren lässt. Motorola spricht davon, dass in Zukunft viele weitere Mods folgen werden, welche die Moto Z-Geräte wesentlich interessanter machen werden. Das Moto Z Force wird leider nicht in Deutschland erhältlich sein, aber zum Herbst wird das Moto Z hierzulande angeboten.

Was haltet ihr von dem neuen Moto Z und Z Force?  

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von   Rifat Göktas vor 1 Jahr, 4 Monate.

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