Motorola Moto G 2015 offiziell vorgestellt

Mit neuer Kamera und neuem Design geht’s sogar unter Wasser

Allgemein

Motorola hat uns mit einer Reihe von neuen Geräten übersät.  Auch das allseits beliebte Moto G wurde in einer neuen Variante vorgestellt. Das 2015er Modell kommt in einem frischen Design, einem neuen Prozessor und verbesserter Kamera.

Generell hat das Moto G dieses Jahr ein größeres Update spendiert bekommen als noch letztes Jahr.

Drei Smartphones – einheitliches Design

Zeitgleich mit dem Moto G wurden dieses Jahr auch die beiden neuen Moto X Modelle vorgestellt. Auf den ersten Blick fällt da auf, dass die Designsprach von Motorola immer einheitlicher wird. Bei allen drei Smartphones sieht man auf der Rückseite eine Aluminium-Zierleiste. Dort ist nicht nur die Motorola-typische Einkerbung, sondern auch Kamera und Blitzt, integriert.

Gab es bei den vorherigen Moto G Modellen eine große Auswahl an verschiedenfarbigen Rückschalen, um das Smartphone an den eigenen Geschmack anzupassen, hat Motorola jetzt die Möglichkeiten zur Individualisierung vergrößert. Ab sofort kann man das Smartphone im MotoMaker anpassen und Backcover, Grundfarbe der Vorderseite sowie eine Akzentfarbe aussuchen. Das war vorher nur bei dem teureren Moto X verfügbar. Sogar mit einer Gravur kann man das Smartphone versehen lassen.

 

Was auch gefällt, ist die neue Rückseite, die nun mit einer Textur versehen ist, die das Smartphone sehr griffig macht. Die beiden Vorgängermodelle hatten noch eine relativ glatte Plastikrückseite

Die Knöpfe finden wir immer noch auf der rechten Seite. Oben ist der Kopfhöreranschluss mittig platziert. Unten der Micro-USB Anschluss. Leider fehlen beim neuen Moto G die Stereo-Lautsprecher auf der Vorderseite, die beim Moto G 2014 eingeführt wurden.

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Genau das gleiche Display

Genau wie im Modell aus 2014 ist im neuen Moto G ein 5 Zoll Display mit einer HD Auflösung, also 1280 x 720 Pixel, zu finden. Die Pixeldichte von 294 ppi ist total ausreichend für ein Smartphone aus dem Mittelklasse-Segment. Geschützt wird das Display von Gorilla Glas 3. Leider sind die Ränder rund um das Display nicht gerade schmal. Hier hätte man noch etwas mehr aus dem Gehäuse heraus holen können.

Kamera endlich besser

Die Kamera des Moto G konnte bei den ersten beiden Smartphones nicht komplett überzeugen. Da Motorola aber versprochen hat, ein Augenmerk auf die Kamera zu legen, haben sie hier etwas geschraubt. Das Moto G 2015 besitzt eine 13 Megapixel Kamera. Das ist zu den vorherigen 8 Megapixeln ein schöner Sprung. Und sogar der einfache Blitz musste einem Dual-Tone-LED-Blitz weichen, wie wir ihn auch im Moto X Style & Play finden. Dieser sorgt für ausgewogenere Farben bei Fotos im Dunkeln.

 

Die Frontkamera wurde von 2 Megapixel im 2014 Modell auf 5 Megapixel verbessert. Erste Tests zeigen bei beiden Kamera gute Bilder solange in heller Umgebung aufgenommen wird. Sobald es dunkel ist, leidet leider auch die Bildqualität. Videos können in Full-HD oder mit 60 Bildern die Sekunde in 720p aufgezeichnet werden.

 

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Mehr Leistung – mehr Akku

Der Nachfolgeprozessor des in den Vorgängermodellen verbauten Snapdragon 400 findet im Moto G 2015 seinen Platz. Der Snapdragon 420 bietet mit 4 Kernen und einer Taktrate von 1,4 GHz etwas mehr Leistung als der alte Prozessor. Außerdem ist er mit einer 64-Bit-Architektur ausgestattet. Beim Modell mit 8 GB internem Speicher besitzt das Moto G nur 1 Gigabyte Arbeitsspeicher. Die Variante mit 16 GB Speicher hat doppelt so viel. Der interne Speicher lässt sich bequemerweise per Micro-SD Karten mit bis zu 32 GB erweitern.

Wie schon bei den Modellen aus den vergangenen Jahren reicht die Leistung im Alltag locker aus, beim Spielen grafikintensiver Spiele wird es dann doch schon manchmal ruckelig.

 

Der Akku ist mit 2.470 mAh um 400 mAh gewachsen, was sich sehr angenehm in der Laufzeit niederschlagen wird. Alle gängigen Verbindungstechniken werden vom Moto G bedient. Auf NFC muss der Nutzer aber leider verzichten.

 

Gut für den Sommer..

.. und auch die anderen Jahreszeiten ist, dass das Moto G jetzt eine IPX7 Zertifizierung besitzt. Damit wird sichergestellt, dass das Smartphone bis zu 30 Minuten unter maximal einem Meter Wasser aushält, ohne Schaden zu nehmen. Der Sand kann sich leider trotzdem in Kopfhörer- und USB-Buchse sammeln. Am Strand ist also doch etwas Vorsicht geboten.

 

Fazit

Mit dem Moto G hat Motorola das erfolgreiche Mittelklasse-Smartphone einer etwas radikaleren Überarbeitung unterzogen. Die neue Kamera, das neue Design, der größere Akku und der Schutz gegen das Wasser versprechen Gutes. Auch der neue Prozessor und die ausgebauten Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung gefallen uns gut. Leider hängt das Alles auch mit dem Preis zusammen. Hat das Moto G vorher noch zwischen 170 € und 190 € gekostet sind die Preise nun auf 230 € bis 280 € gestiegen.

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von   Caspar Hohrenk vor 2 Jahre, 2 Monate.

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