NFC: unbekannte und unterschätzte Technologie mit hohem Potential

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NFC, bitte was? Die Meisten wissen nicht einmal was das bedeutet. Und trotzdem würden wir es nicht missen wollen, wenn wir es täglich  wusst benutzen würden. Es macht den Alltag deutlich bequemer. Beispiel gefällig? Man empfängt Gäste zuhause, welche die Wifi-Zugangsdaten mit einer bloßen Berührung auf ihrem Smartphone einspeichern. Und das Beste an dieser Technologie: Sie ist schon unter uns. Schau mal in den Einstellungen deines Smartphones nach.

Was es mit NFC auf sich hat

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Wie sagte Steve Jobs sinngemäß: „Manchmal muss man den Leuten erst etwas [unbekanntes] zeigen, damit sie begreifen, dass sie es sich wünschen.“ Richtig! Denn wer hat in den 1960ern das Internet vermisst? Niemand! Heute würden Menschen teilweise lieber auf einen Kühlschrank verzichten, als auf das Internet. So könnte das auch mit NFC geschehen.

NFC bedeutet Near Field Communication. Der erste Satz aus der Definition von Wikipedia lautet dazu: „Die Nahfeldkommunikation (Near Field Communication, Abkürzung NFC) ist ein internationaler Übertragungsstandard zum kontaktlosen Austausch von Daten per Funktechnik über kurze Strecken von wenigen Zentimetern und einer Datenübertragungsrate von maximal 424 kBit/s.“

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Aha! im Klartext bedeutet das nichts weiter, als ein Informationsaustausch zweier Geräte auf kurzer Distanz, ohne vorheriger Kopplung, wie etwa bei Bluetooth. Das ist überaus praktisch aber auch gefährlich? Dazu später mehr.

Vielleicht hast du dich schon einmal gewundert, was das Zeichen (in der Grafik links oben rot eingefärbt) oben in der Statusleiste deines Smartphones bedeutet. Das ist NFC. Wenn man es an oder aus stellen möchte, geht man bei Androidgeräten auf Einstellungen>Drahtlos & Netzwerke>Mehr>NFC (in der Grafik rot eingefärbt). Bis jetzt gibt es NFC nur für Android Blackberry und Windows Phone Nutzer, jedoch nicht für iOS.

Das könnte auch ein Grund sein, warum sich das Programm noch nicht durchgesetzt hat. Häufiger musste erst Apple eine Funktion umsetzten, damit sie auch von der breiten Masse akzeptiert wird. Ein anderer Grund dafür, könnte die Angst der Nutzer vor Datenklau sein.

Dabei haben viele Smartphones von Android und Windowsphone und Blackberry schon seit Generationen NFC installiert. Samsung hat diese Technologie schon seinem S3 mit auf dem Weg gegeben und auch HTC verbaute NFC-Chips in der ersten One-Generation. Bei diesen NFC-fähigen Geräten ist auch etwas für dich dabei.

NFC im Alltag

nfc öffnerNFC befindet sich schon längst unter uns. Zum Beispiel verwenden viele Bürotrakte oder Schulen bereits NFC, zur internen und auch zur externen Gebäudeabsicherung. Die Türöffner tarnen sich wie kleine bunte Schlüsselanhänger in der Größe einer Münze. Die Technologie ist absolut sicher, da die Tür erst bei Kontakt geöffnet wird und niemand die Datenübertragung abfangen kann.2012-05_sparkassencard_hinten_nummerierung_280-208Man kann damit auch bargeldlos zahlen. Die Sparkassen haben ihre Karten mit NFC-Chips ausgestattet. Nimm dir deine Bankkarte und überprüfe mal ob sie NFC geeignet ist. Das Zeichen dafür heißt girogo (in der Grafik Nr. 10).

Auch Google möchte mit seiner Funktion Google Wallet das Bargeld und auch die Kartenzahlung langfristig abschaffen. Man hinterlegt seine Bankdaten bei Google Wallet und legt beim Bezahlvorgang nur das NFC-fähige Smartphone auf den Gegenpol, und schon ist der Einkauf bezahlt und die Brieftasche überflüssig.

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Leider gibt es noch nicht viele NFC-Terminals in Deutschlands. Das und die fehlenden Standards verhindern den Erfolg vom Bezahlen mit dem Smartphone. In Nordamerika sieht es anders aus, dort ist es bereits standardisiert.

Sogar bei allen neuen Personalausweisen ist diese Technologie eingebaut. Da sind die Daten allerdings verschlüsselt und nicht einfach mit einer App abrufbar.

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Schon einmal Car-Sharing benutzt? Dafür bekommt man einen kleinen Kreis auf den Führerschein geklebt, welcher bei Kontakt das Auto öffnet und auch wieder verschließt. Funktioniert super.

Diese Sticker kann man auch so kaufen und dann nach Lust und Laune programmieren. Zum Beispiel, wenn du dein Handy auf einen Tag legst geht der Fernseher an und dafür das Licht aus. Oder du Programmierst einfach einen Sticker (Tag) an deinem Bett, der bei Kontakt deinen Wecker im Smartphone aktiviert.

Auch Bluetooth Pairing funktioniert schon mit NFC. So kann man zum Beispiel ein NFC-Tag so einstellen, dass sich bei Kontakt mit dem Smartphone die Bluetooth Lautsprecher mit diesem verbinden und automatisch Musik in einer gewünschten Lautstärke abspielen. Im Video unten wird es noch einmal genau erklärt.

touchpoint_tafelAuch für Firmen ist das interessant. Auf einer Messe ist man damit nicht nur der Hingucker, sondern kann auch alle für den potentiellen Bewerber oder Kunden relevanten Informationen oder Gutscheine auf einem NFC speichern, welche die Messe Besucher nur mit einem Kontakt bekommen könnten.

Wem sind die TouchPoints bei der Bahn schon einmal aufgefallen? Da war doch was. Auch diese TouchPoints sind NFC-Geräte, welche dir bei Kontakt mit dem Smartphone eine gültige Fahrkarte geben. Keine nervige und überflüssige Warterei an den Automaten.

So kannst du das auch

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Als erstes brauchst du ein NFC-fähiges Smartphone. Eine Auflistung an NFC-fähigen Geräten findest du hier auf der 7mobile-Page.

Dann musst du auf deinem Smartphone das NFC aktivieren. Auf deinem Android Smartphone findest du die Einstellung unter Einstellungen>Drahtlos & Netzwerke>Mehr>NFC (siehe Bild oben).

Jetzt kannst du dich schon an ersten NFC-Tags ausprobieren. Keine in der Nähe? Es gibt günstig welche im Internet (z.B. nfc-tag-shop, ebay oder amazon).

Ein sogenanntes Starterkit sieht man links auf dem Bild. Es enthält Aufkleber in verschiedenen Designs, Farben und Formen. Dazu Schlüsselanhänger und sogar eine Visitenkarte, auf welcher man seine Kontaktdaten speichern kann.

Jetzt muss man nur noch beides miteinander verknüpfen. Natürlich mit einer App. Da gibt es eine kleine Auswahl, zum Beispiel NFC TaginfoNFC Reader oder Trigger. Damit kann man die Tags nach belieben programmieren oder einstellen, indem man das Smartphone mit dem Rücken auf einen Tag legt. Die App erkennt die Verbindung automatisch und zeigt den gespeicherten Inhalt an oder führt die programmierte Aktion aus.

Über diese App lässt sich, wie Anfangs beschrieben der hauseigene WLAN Code auf einen NFC-Tag programmieren, sodass Gäste nur durch Kontakt mit dem Netz verbunden werden.

NFC erleichtert uns den Alltag enorm. Noch kennen es viele gar nicht oder sind skeptisch. Vielleicht ändert sich das, wenn Apple auf den NFC-Zug aufspringen wird. Die Möglichkeiten mit NFC sind groß und damit herum zu experimentieren bereitet viel Freude.

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