Philips baut Smartphones für China, Panasonic bietet seine in Europa an

Google Android

Diese Hersteller hat man bisher noch kaum mit der Smartphone-Welt in Verbindung gebracht, nun wollen Philips und Panasonic auch ihre Scheibe vom Smartphone-Kuchen abbekommen.

Dabei fahren die Elektronikhersteller unterschiedliche Strategien. Die von Philips ist mir allerdings nicht sehr einleuchtend, so bringen die Holländer ein Smartphone in China auf den Markt, das von den Spezifikationen her höchstens Mittelklasse ist, und dennoch 630 US-Dollar kostet. Das W920, welches sich speziell an Business-Kunden richten soll, hat ein 4,3 Zoll großes TFT-Display mit 800 x 480 Pixeln, der Single-Core-Prozessor taktet mit 1 GHz und wird von einem 512 MB großen Arbeitsspeicher unterstützt. Mau ist die restliche Ausstattung: So bietet das Gerät nur 200 MB (!) interner Speicher – dieser lässt sich extern immerhin um 32 GB erweitern -, eine 5-Megapixel-LED-Blitz-Kamera, einen 1280 mAh Akku und Android 2.2 Froyo. Richtig, Froyo, der Vorgänger von Gingerbread und der Vorvorgänger von Ice Cream Sandwich kommt auf dem W920 zum Einsatz. Ob Philips mit dem Modell wirklich chinesische Geschäftsleute hinterm Ofen hervorlocken kann, ich wage es mal zu bezweifeln.

Panasonic: Smartphones kommen nach Europa

Bald auch bei uns? Kamera-Smartphone Panasonic Lumix 101P

Vielleicht sollte Philips mal bei den Japanern von Panasonic um Audienz bitten, die haben nämlich schicke und interessante Modelle wie das Kamera-Handy Lumix 101P im Repertoire, über das ich hier auch schon schrieb. Das spritzwassergeschützte Android 2.3 Gingerbread-Smartphone verfügt nicht nur über ein 4-Zoll-Display mit qHD-Auflösung (960 x 540 Pixel), sondern auch noch über eine 13,2 MP-Rückkamera mit lichtstarkem Sensor und leistungsfähigem Bildprozessor.

Gut möglich, dass wir dieses Smartphone auch bald bei uns sehen. Denn Panasonic hat offiziell verkündet, im März 2012 auf den europäischen Smartphone-Markt einzusteigen. Dann soll nämlich zunächst ein Gerät

Quelle: Telecom-handel.de

herauskommen, welches neben einem äußerst dünnen Rahmen  ein 4,3 Zoll OLED-Display mit 960 x 540 Pixeln Auflösung bietet und ein wasser- und staubabweisendes Gehäuse besitzt. Auch soll das Smartphone über einen NFC-Chip verfügen. Weitere Specs, Name und Preis sind allerdings noch offen. Wahrscheinlich kommt es wie die anderen bisherigen Panasonic-Smartphones mit Google Android. Später soll das Smartphone dann auch in den USA und in China angeboten werden. Hauptaugenmerk der Japaner liegt bei ihren globalen Bemühungen aber auf dem europäischen Kontinent, diesem komme laut dem Hersteller eine Schlüsselrolle zu. 1,5 Millionen Smartphones sollen im nächsten Geschäftsjahr hier abgesetzt werden, bis 2016 will Panasonic 9 Millionen Einheiten außerhalb Japans verkaufen. Wir können also bald mit einem neuen Konkurrenten für Samsung & Co. rechnen.

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