Punkt bei Textnachrichten – so macht Ihr Euch unbeliebt.

Warum man bei Textnachrichten keinen Punkt setzen sollte.

Tipps

Kommunikation ist ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Wir kommunizieren auf unterschiedlichste Art und Weise, dabei sind die gesagten Worte meist nur ein kleiner Teil von den Informationen, die wir unserem Gegenüber senden.

Immer mehr Menschen ziehen das Senden von Textnachrichten dem Telefonieren vor. Die Vorteile davon liegen klar auf der Hand. Zum einen ist es zeitsparend, denn Absender und Empfänger müssen sich nicht auf eine gemeinsame Zeit für den Informationsaustausch absprechen. Darüber hinaus, bietet es einem die Möglichkeit in Ruhe über eine Antwort nachzudenken. Allerdings muss man beim „Texten“ auf einige kleine unscheinbare Dinge achten. Schnell klingt eine nebenbei getippte Nachricht unfreundlicher als geplant. Zum einen fehlt der Ton und die Stimmungslage und zum anderen die Mimik und Gestik, mit der die Botschaft verfasst wurde.

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Der Punkt am Satzende

Psychologen der amerikanischen Binghamton University meinen nun: Wer die falsche Satzendung benutzt, macht sich womöglich mehr als unbeliebt. Sie führten folgenden Versuch durch: Es wurden 126 Studenten gebeten Konversationen in handschriftlicher Form sowie als Textnachricht zu lesen und zu bewerten. In beiden Fällen war die Ausgangsnachricht eine Einladung an eine zweite Person. Das Ergebnis war verblüffend. Bei den handschriftlich geschriebenen Einladungen wurde der Punkt am Satzende neutral bewertet. Anders war es jedoch bei der digitalen Nachricht. Die Testpersonen reagierten gereizt. Das Satzzeichen wurde als „unehrlich“ wahrgenommen.

Doch woran liegt das? Die Forscher gehen davon aus, dass die Satzzeichen in Textnachrichten mittlerweile eine eigene Stellung entwickelt haben. Ein Punkt soll angeblich als „psychologische Kriegsführung gegen die eigenen Freunde“ angesehen werden. Während wir mit anderen Menschen interagieren tauschen wir durch unsere Körperhaltung, unserem Gesichtsausdruck und unserer Tonlage viele wichtige Informationen aus, die großen Einfluss auf die Interpretation unseres Gegenübers haben. Bei den Textnachrichten wird die Kommunikation jedoch lediglich auf den sprachlichen Inhalt reduziert und Nachrichten  können somit schlecht eingeordnet werden. Doch was kann man denn nun dagegen tun? Ein hilfreiches und einfaches Mittel sind die sogenannten Smileys (Emoticons). Mit ihnen kann man seine Nachricht in das richtige Licht rücken, sodass der Empfänger es leichter hat sie einzuordnen. Also Leute, denkt an die Smileys, das ist kein Teenie-Kram, sondern reine Psychologie.

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von   Walli Rehman vor 1 Jahr, 11 Monate.

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