RIM: Neue Modelle, neue Hoffnung

Allgemein

Mit mehreren neuen Blackberrys möchte Research in Motion (RIM) die schlechten Quartalszahlen vergessen machen und Marktanteile auf dem Smartphone-Sektor zurückgewinnen.

Vor wenigen Wochen zeigte ich in diesem Artikel auf, was die Probleme der Blackberry-Reihe sind:  Kontrastarme und kleine Displays, lahme Prozessoren, niedrig auflösende Kameras. Machen die neuen Geräte alles besser? Gleich fünf neue Modelle wirft RIM ins Rennen und holt damit zur größten Produktoffensive des Blackberry-Herstellers aller Zeiten aus. Nach Deutschland werden drei neue Blackberrys kommen, davon soll insbesondere das Bold 9900 den taumelnden Smartphone-Riesen wieder nach oben bringen.

Bold 9900: Schlanker Business-Experte mit Mini-Display

Das Flaggschiff der neuen Modelle ist mit nur 10,5 mm Dicke zugleich das dünnste Blackberry ever. An ein Samsung Galaxy S2 beispielsweise (9 mm) kommt es damit zwar nicht heran, aber ist schon merklich schlanker als der Vorgänger Bold 9780 (14 mm). Das Bold 9900 hat neben dem optischen Trackpad auch eine physische QWERTZ-Tastatur, was nur Platz für ein 2,8 Zoll-Display mit einer Auflösung von 640×480 Pixel lässt. Der 1,2 GHz Single-Core-Qualcomm-Prozessor ist in Verbindung mit den 768 MB Arbeitsspeicher flott genug für die meisten Anwendungen, wohingegen die Flaggschiffe der Konkurrenz wie das HTC Sensation oder das Samsung Galaxy S2 mit 1,2 GHz Dual-Core-Prozessor noch eine Schippe an Rechenpower drauflegen können. Der interne Speicher ist immerhin 8 GB groß, die Kamera löst mit standardmäßigen 5 Megapixel auf und filmt in HD (720p). Quasseln ist mit dem 1230 mAh-Akku angeblich 6,3 Stunden lang möglich. Als Special kommt der neue Near Field Communications-Standard zur Datenübertragung, kurz NFC, zum Einsatz, der unter anderem den Zahlungsverkehr vereinfacht.

Torch 9860 und 9810 – Touch me, I want to be famous

Im Torch 9860 stecken der gleiche Prozessor, der gleiche Akku und die gleiche Kamera wie beim neuen Bold, allerdings wird es wie die Blackberry Storm-Modelle einzig per Touchscreen bedient. Bei einer Auflösung von 800×480 Pixeln misst dieser 3,7 Zoll, womit er der bisher größte Blackberry-Bildschirm ist. Auf NFC muss man bei diesem Modell verzichten, dafür hat es die anderen Standards GSM, GPRS, EDGE, HSPA und A-GPS an Bord. Der interne Speicher schrumpft auf 4 GB.

Das Modell Torch 9810 bietet darüber hinaus noch eine mechanische Tastatur zum Ausziehen, allerdings ist das Display mit 3,2 Zoll kleiner und löst mit 640 x 480 Zoll niedriger auf. Auch die Maße müssen der Slider-Funktion Tribut zollen, das Gerät ist mit 14,6 mm das dickste (das Torch 9860 ist 11,5 mm schmal) und mit 161 Gramm das schwerste (9860: 135 Gramm, Bold 9900: 130 Gramm). Dafür kommt der stärkste Akku aller drei Geräte (1270 mAh) zum Einsatz und der interne Speicher ist acht Gigabyte groß.

Blackberry OS 7 – Kaufargument oder nicht mehr als ein müdes Update?

Alle Geräte sind mit dem hauseigenen Betriebssystem OS 7 ausgestattet, das für schnelles Surfen sorgen soll. Es enthält eine Premium Version der Software „Documents To Go“ für die einfache Bearbeitung von Office-Dokumenten. Außerdem wird es OS 7-optimierte Apps geben und die Technologie „Liquid Graphics“ soll für eine bessere Grafikleistung sorgen und die Touchscreen-Bedieunung flüssiger machen. Außerdem ist der neue Blackberry Messenger 6 ab Werk installiert. In den neuen Features sehe ich jetzt kein Kaufargument, da sie eher wie ein Update für OS 6 wirken. Für die neuen Geräte spricht eher die verbesserte Rechenpower, auch wenn diese beispielsweise noch nicht für die Darstellung von Flash-Videos ausreicht. Branchenkenner vermuten, dass das Blackberry OS künftig sowieso von einem für Blackberry-Smartphones optimierten QNX-Betriebssystem abgelöst wird, welches bisher nur im Playbook zum Einsatz kommt.

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