RIM: Porsche-Smartphone mit ausgefallenem Design

Blackberry

Mit Leder-bezogener Rückseite, rostfreiem Stahl-Gehäuse und sehr eigenwilligem Aussehen zielt das Blackberry-Smartphone Porsche Design P’9981 auf die Käuferschaft mit dem ganz großen Geldbeutel ab. Die Ausstattung ist mit der oberer Mittelklasse-Geräte vergleichbar.

Denn der silberne Smartphone-Schlitten hat einen 1,2 GHz-Singlecore-Prozessor, 768 MB RAM und 8 GB ROM unter der Haube, per MicroSD kann der Speicher extern noch bis 32 GB erweitert werden. Das TFT-LCD-Display löst mit 640×480 Pixel auf und ist mit 2,8 Zoll für heutige Smartphone-Verhältnisse recht klein. Für RIM-Smartphones mit physischer QWERTZ- Tastatur ist die Diagonale allerdings üblich, das Display des aktuellen Topmodell Blackberry Bold 9780 misst nur 2,5 Zoll.

Außerdem besitzt das P’9981 eine 5-Megapixel-Kamera, die 720p (HD-)Videos aufnimmt. Das Betriessystem ist Blackberry 7, dessen UI  für das Gerät eigens angepasst wurde. Das Gerät verfügt auch über einen speziellen Augmented-Reality-Browser, Beschleunigungsmesser , Magnetometer und Abstandsmesser (wer braucht’s?). Dazu kommen Wlan 802.11 b/g/n, A-GPS und einen NFC-Chip.

Den luxuriösen Materialen muss das Gewicht Tribut zollen, 155 Gramm bringt das – ich nenne es mal spacig designte – erste Porsche-Smartphone überhaupt auf die Waage, mit 11,3 mm Tiefe ist es immerhin recht schlank. Zuvor gab es bereits zwei Porsche-Handys, das P’9521 und P’9522, das letzte erschien 2008. Laut US-Blog TechCrunch kommt das Porsche Design P’9981 für schlappe 2.000 US-Dollar (etwa 1.430€) in Porsche Design-Geschäften und ausgewählten Händlern auf den Markt.

Tbreak.com hatte das Luxus-Smartphone bereits in der Hand, wie ihr hier im Video sehen könnt:

RIM im Kreuzfeuer der Kritik

Bei dem Preis wird der Porsche-Blackberry sicherlich für die meisten Kunden uninteressant sein. Diese hatte der Hersteller Research in Motion vor wenigen Wochen ziemlich verärgert, als es tagelang zu Ausfällen kam. Millionen von Kunden konnten mit ihren Blackberries weder aufs Internet zugreifen, noch E-Mails lesen oder verschicken, noch den BBM-Messenger verwenden. Als Entschädigung gibt es für RIM-Kunden die Möglichkeit, Apps und Spiele wie „Sims 3“ im Wert von insgesamt 100 US-Dollar kostenlos herunterzuladen. Das reicht den erbosten Nutzern aber nicht, denn die „Consumer Law Group“ hat nun eine Sammelklage gegen den kanadischen Hersteller in Quebec, Kanada eingereicht, die weitere Entschädigungen fordert.

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