Sony Ericsson hat bei seinem zweiten Smartphone ganz klar einen Schwerpunkt gesetzt: Die Kamera. Kein anderes Smartphone kann mit der sportlichen 12,1-Megapixel-Kamera mithalten. Das man mit dieser Kamera auch noch telephonieren, ins Internet gehen und Musik hören kann, ist da schon fast erstaunlich. Der einzige Nachteil dieser Konstellation findet sich in der Größe und dem Gewicht des Smartphones.
Die 12,1-Megapixel-Kamera macht digitale Kompaktkameras überflüssig
Bisher hat es noch kein Hersteller geschafft, eine 12,1-Megapixel-Kamera in einem Handy oder einem Smartphone unterzubringen. Sony Ericsson ist dieses Kunststück gleich bei seinem zweiten Smartphone überhaupt gelungen. Einen kurzen Testbericht über drei verschiedene Geräte von Sony Ericsson haben wir bereits an dieser Stelle veröffentlicht. Das Satio verdient aber zusätzlich noch einen eigenen Eintrag.
Das Photographieren mit dem Satio macht richtig Spaß. Zum Scharfstellen reicht ein einfaches Tippen auf dem Touchscreen Display, und schon kann es losgehen. Die automatische Gesichtserkennung sorgt dafür, dass der Fokus von alleine die Gesichter scharf stellt. Auf Wunsch wird sogar erst das Photo gemacht, wenn die abzulichtende Person lächelt!
Der Bildstabilisator sorgt stets für scharfe Bilder, auch wenn das Smartphone versehentlich leicht geschüttelt wird. Außerdem kann man innerhalb einer Sekunde neun Photos schießen, besonders praktisch bei sich schnell bewegenden Objekten oder für Photostrecken. Beim Betrachten der Bilder auf dem Touchscreen Display entgeht einem dank des 16 fachen digitalen Zooms kein Detail – wenn die Photos mit der gigantischen Auflösung von 4000 x 3000 Pixeln daherkommen besonders praktisch.
Mit der Kamera lassen sich selbstverständlich auch gute Videos machen. Da Sony Ericsson nicht an Lichtmaschinen gegeizt hat, lassen sich auch im Dunkeln verhältnismäßig gute Videos aufnehmen.
Was kann das Satio sonst noch außer Photos machen und Videos aufnehmen?
Ein Smartphone mit einem 3,5 Zoll großen Touchscreen in der Preisklasse über den 400 € hat es natürlich auch sonst faustdick hinter den Ohren. Mit dem Media Player lässt sich entspannt Musik hören, Albumcover anzeigen und via TrackID kann man innerhalb weniger Sekunden sämtliche Informationen zu jedem Lied downloaden. Ins Internet gelangt man über UMTS und HSDPA, die Verbindung zu anderen Geräten wird via Bluetooth 2.0 oder WLAN hergestellt.
E-Mails, Chatnachrichten in soziale Netzwerke und andere längere Texte lassen sich bequem über die QWERTZ-Tastatur auf dem Touchscreen eintippen. Des Weiteren enthält das Sony Ericsson Satio ein GPS-Modul, USB-Unterstützung, einen TV-Ausgang und Symbian OS, so dass sie mit Hilfe etlicher Apps, bzw. Anwendungen, ihr Handy individueller gestalten können.
Und wo ist der Haken?
In einigen Tests fiel die etwas schwerfällige Bedienung des Touchscreens auf: Nur mit viel Druck lässt sich das Scrollen zufriedenstellend ausüben. Der vorinstallierte S60-Browser braucht etwas länger zum Laden von Internetseiten – lässt sich aber durch die Installation eines anderen Browsers leicht umgehen. Außerdem zählt das Smartphone mit seinen stolzen 126 g zu den Schwergewichten seiner Klasse. Das kommt aber auch deswegen zu Stande, weil Sony Ericsson das Satio mit edlen Edelstahl- und Chromelementen bestückt hat, was das puristische Design betont und noch eleganter erscheinen lässt.
Wer ein Smartphone nicht nur zum Telephonieren und versenden von E-Mails, sondern gerade auch zum Photographieren haben möchte, ist mit dem Sony Ericsson Satio sehr gut beraten. Wem kinetisches Scrollen und ein kleineres Exemplar wichtiger ist, sollte sich lieber nochmal ausgiebiger bei 7mobile.de – handys günstig online kaufen umschauen.


Das SonyEricsson SATIO hat mit 12 Megapixeln wirklich eine tolle Kamera. Ich denke nur, dass der Touchscreen nicht so ganz auf der Höhe der Zeit derzeit ist. Der wird bei den nächsten SonyEricsson Handys nach dem Satio sicherlich etwas ausgereifter sein. Trotzdem ist das SATIO ein super Produkt was in gewisser Hinsicht auch Maßstäbe setzt.