Smartphone-Besitzer werden immer jünger

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Quelle: www.kinderhandy.mobi

Immer mehr Kinder wünschen sich ein Smartphone. Bereits im Schulalter beginnt für viele die Phase, in der sie eins haben möchten. Bereits jeder zweite zwischen 12 und 19 Jahren besitzt ein eigenes Smartphone. Aber wie sollen Eltern damit umgehen? Grade Kinder müssen vor den ungeahnten Risiken geschützt werden. Es ist also wichtig Regeln aufzustellen. Wir haben euch hier einmal die wichtigsten Smartphone-Regeln zusammengestellt, um eure Kinder optimal zu schützen.


1. Ist dein Sprössling im Grundschulalter, so muss es zum Einstieg nicht gleich ein Smartphone sein. Ein „normales“ Handy reicht vollkommen aus, um in Kontakt zu bleiben. Zudem können zu viele Funktionen Kinder überfordern.

2. Wenn du sämtliche Passwörter deines Kindes kennst, kannst du sehen was es mit seinem Smartphone macht und hast Zugriff auf alle Dateien. Somit kannst du also auf die Fotos zugreifen und die Nachrichten lesen die dein Kind verschickt bzw. bekommen hat. Dies ist sinnvoll, da du so sicherstellen kannst, dass dein Kind keinen Kontakt zu Fremden hat und somit keiner Gefahr ausgesetzt ist.

3. Stelle sicher, dass das Smartphone nicht zum Lügen, Betrügen oder Täuschen verwendet wird. Andere sollen z.B. durch intime oder peinliche Bilder nicht verletzt werden. Mit den Passwörtern deines Kindes kannst du das prüfen.

4. Dein Kind sollte auch keine intimen oder peinlichen Fotos von sich selbst verschicken. Mache das deinem Kind deutlich.  Der Cyberspace kann gewaltigen Schaden anrichten. Somit können das Privat- und das spätere Berufsleben darunter leiden. Solche Aufnahmen sind nicht mehr aus dem Internet zu löschen, sobald sie drin sind.

Quelle: www.op-online.de

5. Smartphones gehören eigentlich nicht mit in die Schule. Kinder neigen oft dazu unter dem Tisch Nachrichten zu schreiben oder im mobilen Internet zu surfen. Allerdings ist es von Vorteil, wenn das Kind auch in der Schule erreichbar ist. Dazu reicht jedoch auch ein gewöhnliches Handy.

6. Kinder sollen das Web nur nach Informationen durchsuchen, die sie auch öffentlich teilen würden, d.h. das Web soll von Kindern nicht nach sexuellen Inhalten durchsucht werden.  Dazu solltest du hin und wieder die Chronik deines Kindes einsehen. Es gibt zudem einige Apps, die gewünschte Seiten sperren. Die Kaspersky-App hat auch solch eine Kindersicherung. Somit können gezielte Seiten problemlos gesperrt werden.

7. Brutale Spiele sind nichts für Kinder. Aus diesem Grund sollten auf dem Smartphone nur Spiele mit Worten, Puzzles oder Denksportaufgaben gespielt werden. Das fördert das Gedächtnis deines Kindes.

8. Du solltest deinem Kind veranschaulichen, dass es niemals Name, Telefonnummer und Adresse preisgeben darf. Es muss erklärt werden, warum das Kind das nicht darf (zum Beispiel, weil es Pädophile im Netz gibt) und das diese Regel etwas mit dem Schutz zu tun hat.

9. Immer mit dem Smartphone unterwegs zu sein bedeutet, dass man ständig erreichbar ist. Kinder sollten aber auch mal zur Ruhe kommen und sollten deshalb nicht rund um die Uhr ihr Smartphone dabei haben. Sie sollen sich auch mit ihren Freunden unterhalten und am realen Leben teilhaben und nicht nur über soziale Plattformen kommunizieren. Smartphones verleiten nämlich dazu, aus der Realität auszusteigen.

10. Sei ein gutes Vorbild für deine Kinder.  Die Erziehungsarbeit im Umgang mit Medien fängt bei uns selbst an. Kinder lernen von ihren Eltern. Wenn Erwachsene in der Bahn sitzen und aus Langeweile nach ihrem Smartphone greifen, wenn sie beim Autofahren telefonieren oder wenn sie vom Esstisch springen um an ihr Handy zu gehen, bekommen die Kinder dieses Verhalten häufig mit. Sie sind gnadenlose Betrachter und lernen von dem Verhalten ihrer Eltern.

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