Neueste Smartphones von Blackberry – löst das Trackpad den Touchscreen ab? Und was können die Handys noch?

Allgemein

blackberry_logo_vertical_colorDas Blackberry Curve 8520 und das Blackberry Bold 9700 lassen sich elegant mit einem Trackpad bedienen. Dies ist der nächste Schritt nach den Touchscreens: Die Bedienung kommt immer mehr an die eines Laptops heran. Schnelles Navigieren, präzises Scrollen und das Klicken mit einem leichten Fingerdruck vereinfachen die Bedienung immens. Doch was finden die glücklichen Besitzer eines Blackberry Curve 8520 oder Blackberry Bold 9700 an der neuen Technologie noch verbesserungswürdig?

Die Entwicklung vom Trackwheel zum Trackpadblackberry_bold_9700

Die Smartphones von Blackberry dienen jeher der unkomplizierten Vernetzung mit dem Internet von unterwegs. Das Schreiben von E-Mails, verwalten von Kontakten und das aktualisieren von anderen Adressbüchern läuft automatisch. Das Schätzen die Kunden eines Blackberrys. Die Bedienung war schon immer ein bisschen anders als bei der Konkurrenz: Angefangen hat es mit dem Trackwheel.

Blackberry hatte stets das Ziel, dass man sein Smartphone möglichst mit einer Hand bedienen kann, ausschließlich zum Tippen von E-Mails oder anderen längeren Texten sollten beide Daumen benutzt werden. Mit dem Trackwheel konnte man mit einem Finger bequem navigieren unf flott zu auserwählten Stellen gelangen.

Der Trackball eines Blackberrys vereinfachte das Navigieren ebenso wie das Orientieren in alle vier Himmelsrichtungen. Auf den Tastaturen von Computern setzte sich diese Technik nicht längerfristig durch, ganz im Gegensatz zu den Smartphones von der Marke Blackberry. Eines der Markenzeichen im Vergleich zu der Konkurrenz war schon immer die alternative Navigation.

Nun sind die Desginer von RIM (Research in Motion) mit den neuesten Blackberry-Modellen Curve 8520 und Bold 9700 aber noch einen Schritt weiter gegangen: Das Scrollen und Navigieren lässt sich nun noch eleganter ausüben; und zwar mit einem Trackpad. Diese Technik kennt man schon von Laptops, ob nun von Windows oder Apple. Das Besondere an diesem Fortschritt ist die Empfindlichkeit der Oberfläche. Die Lichtsensoren erfassen äußerst präzise die Kontakte der Finger oder eines anderen Gegenstandes mit dem Trackpad.

Sogar Blackberry selbst hat zugegeben, dass es bei den beiden Vorgängermodellen einen entscheidenden Nachteil gab, der bei dem Trackpad nicht mehr vorkommt: Das Verdrecken der Technik. Das flache Trackpad lässt keinen Schmutz oder Staub mehr in das Smartphone eindringen, so dass auch die Service-Kosten für den Hersteller gesunken sind.

Sowohl das Blackberry Curve 8520 als auch das Blackberry Bold 9700 haben das Trackpad, welches zwischen gleitenden und tippenden Fingerbewegungen unterscheiden kann. Da immer mehr Leute an einem Laptop arbeiten, ist die Gewöhnungszeit relativ kurz und man kommt schnell zurecht.

Blackberry-Curve-8520Hat Blackberry an einem anderen Ende gespart?

Die für den technischen Fortschritt noch eher humanen Preise für das Blackberry Curve 8520 und das Blackberry Bold 9700 lassen sich auf das überschaubare Arsenal an Zusatzfunktionen zurückführen. Die Kamera des Blackberry Bold 9700 ist mit 3,2-Megapixeln bei einem aktuellen Standard bei einer 5-Megapixel-Kamera unterdurchschnittlich gut. Das Blackberry Curve 8520 kann sogar nur eine 1,9-Megapixel-Kamera aufweisen.

Bei diesem Modell fehlen außerdem zwei weitere heutzutage schon fast unverzichtbare Funktionen: Das Smartphone hat weder GPS noch UMTS. Außerdem kann das Display gerade mal 65.000 Farben anzeigen, bei Smartphones von der Konkurrenz können es bis zu 16,7 Millionen sein. Dennoch fällt das angenehm helle Display positiv auf, zum Gucken von Philmen sind Handys der Marke Blackberry grundsätzlich aber auch nicht ausgelegt.

Die Menüführung und die Anzahl der Icons auf dem Startbildschirm sind auch nicht gerade eine Stärke der Blackberrys. Die schier endlosen Menüs lassen sich zwar dank des Trackpads schnell durchlaufen, man muss sich aber dennoch geschickt anstellen, wenn man das richtig Icon erwischen will.

Das Büro für die Tascheeinz

Die Marke Blackberry ist wie keine andere für die Business-Funktionen ihrer Smartphones bekannt. Daher ist es auch keine Überraschung, dass der interne Speicher des Blackberry Curve 8520 gerade einmal 256 MB klein ist. Erweiterbar ist er aber noch mit einer MicroSD-Karte auf 32 GB.

Das Blackberry Curve 8520 hat zwar die gleiche Größe wie sein Vorgänger, bringt aber ein paar Gramm weniger auf die Waage, so dass das Telephonieren mit dem Smartphone oder das längere Bedienen nicht mehr ganz so anstrengt. Dank der vollwertigen QWERTZ-Tastatur lassen sich E-Mails relativ schnell verfassen, da kommt einem der Push-Mail-Dienst natürlich auch noch sehr gelegen.

Sehr praktisch hingegen ist mal wieder die Bedienung des Media Players: Die hierfür nötigen Tasten sind außen an dem Smartphone angebracht und lassen sich bequem bedienen.

Lohnt sich der Kauf eines Blackberrys nur wegen des Trackpads?

Für die Fans eines Blackberrys kann man das Curve 8520 oder das Bold 9700 nur empfehlen. Bei beiden Modellen hat sich wenig geändert, so dass die Gewöhnung schnell von statten geht. Das Trackpad vereinfacht die Bedienung und Navigation sämtlicher Menüs und das Klicken funktioniert auch prima.

Wer allerdings bisher noch kein Freund der Business-Smartphones von Blackberry war, wird wahrscheinlich auch von diesen beiden Modellen nicht überzeugt werden können. Wer noch mehr Informationen zu den beiden Smartphones oder vielleicht noch ganz andere Modellen der Marke Blackberry haben möchte, kann sich gerne in unserem Shop 7mobile.de – handys günstig online kaufen austoben.

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