Mit dem steigendem Interesse an Apllikationen, die für eine Individualisierung und Personalisierung der aktuellen Touchscreen-Smartphones sorgen, steigt auch die Gefahr potenzieller Schadsoftware. Denn eines scheint in dem mobilen Downloadbereich sicher: Bei einer hohen Anzahl an Usern ist das Interesse der sogenannten Malware für die jeweiligen Einschleuser sehr viel interessanter. Das kann verheerende Folgen für den Smartphone-Besitzer haben, da sich gewisse Applikationen sich “Zugang” in die persönlichen Daten verschaffen. Das kann durch gewisse Kontrollmechanismen und Sicherheitsstufen verhindert werden, hat allerdings im Umkehrschluss auch zur Folge, das es für Entwickler an Interesse verliert, da der Bereitstellungszeitraum und die Aufwendungen des Entwicklers um ein Vielfaches steigen. Ein offenes Betriebssystem wie Google Android ist mehr als lukrativ für die Entwickler, da eine App direkt im Android Store bereitgestellt wird. Mit dem Samsung Galaxy S und dem HTC Desire finden sich auch zwei aktuelle Top-Smartphones mit dem Betriebssystem des Suchmaschinenriesens.
Offenheit fordert ihren Tribut
Das Problem der offenen Variante ist damit direkt benannt. Hier im Blog haben wir über den Wolf im Schafspelz berichtet, denn eine Schadsoftware kann vollkommen normal aussehen, aber eine gewisse Gefahr besteht trotzdem. Deshlab kontorlliert Apple jegliche App vor der Bereitstellung und welche nicht passt wird nicht bereitgestellt. Bei Google Android gibt es keinerlei zusätzliche Kontrolle, die gewährleistet, das die Applikation im Store ungefährlich ist. Google rechtfertigt diese Offenheit durch das geschenkte Vertrauen in die ehrlichen Entwickler und durch eine interessante Annahme, dass ein User keinerlei Interesse an dem sichersten Smartphone der Welt habe. Aber wie groß kann denn der Schaden durch eine Schädlings-App werden?
Jede Anwendung verfügt über eine eigne User-ID, die in einem eigenen Bereich im Hauptspeicher des Smartphones seinen Platz findet. Durch diese User-ID kann eine Applikation nicht auf eine andere zugreifen oder diese beschädigen. Entscheidend für die Sicherheit ist, inwieweit die Applikation Rechte beansprucht. Eine E-Book-App braucht zum Beispiel keinerlei Zugriff auf persönliche Daten oder Kontakte. Der Zugriff auf systemwichtige Dateien muss darüber hinaus noch vom User freigegeben werden, was durch einen Hinweis auf dem Touchscreen erfolgt.

Schon im November letzten Jahres wurde in Seattle, USA, etwa einem Dutzend ausgewählter Journalisten das neue Betriebssystem von Microsoft vorgestellt. Trotz Geheimhaltungsvereinbarung, die zwei neue