07. Juni 2010 Autor: Tobias Nash

Telefonieren mit dem Handy oder Smartphone im Sommerurlaub 2010 – Das kostet es wirklich

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Surfen am Urlaubsstrand kann teuer werden

Der Sommer ist langsam in Anmarsch, was sich in den letzten Tagen immerhin schon mal wettertechnisch andeutete. Damit unwiderruflich verbunden ist die Urlaubszeit und das Zusammenpacken der sieben Sachen um in den wohlverdienten Urlaub zu fahren oder zu fliegen. Das Handy oder Smartphone darf da natürlich nicht fehlen und dient zumeist im Ausland als einziges Überbleibsel zur Kommunikation mit der Heimat. Mal schnell die Verwandten und Bekannten telefonisch auf den neuesten Stand des Strandurlaubs bringen oder im Internet die ersten Bilder mit gebräuntem Oberkörper hochladen fällt einem da nun wirklich nicht schwer. Ganz im Gegenteil, zumeist sollen ja ruhig alle wissen wie gut es einem am selbstgewählten Urlaubsparadies geht. Außerdem möchte man im Urlaub nicht auf den Genuss der Datenflatrate verzichten und mit dem Touchscreen und GPS-Modul sich mal eben den richtigen Weg zeigen lassen. Alles wäre so schön, wenn da nicht der fade Beigeschmack der Roaminggebühren wäre…

Gebühren sind nicht ohne

Egal ob angerufen oder anrufend, das Telefonat mit dem Handy im Ausland wird teuer. Selbst innerhalb der EU sind die Preise noch vor 2007 über einem Euro pro Minute gewesen. Mobilfunkbetreiber profitierten und profitieren weiterhin von der Urlaubseuphorie und den damit verbundenen Mehr an Telefonaten und SMS-Versand. Durch die EU-Kommissarin Reding sinken die Gebühren seit dem Jahr 2007. Bei der erstmaligen verschriebenen Senkung versprach man sich noch einen Wettbewerb der Anbieter um gute Auslandskurse.

Denn das damit Profit gemacht werden kann, zeigen bereits die hohen Minutenpreise. Mit 0,49 € im Höchstfall pro Minute war der erste Schritt in die richtige Richtung getan. Allerdings wurde aus dem Wettberwerb um den günstigsten Anbieter im Ausland nichts. Ab dem 1. Juli 2010 wird dann die nunmehr dritte Verordnung verabschiedet, die einen Minutenhöchstpreis von 0,39 € mit Handy oder Smartphone vorsieht. Die Gebühren für ankommende Gespräche sinken auf 15 Cent pro Minute zuzüglich der Mehrwertsteuer. Für den Versand von SMS innerhalb der EU fallen die bereits im letzten Jahr regulierten 0,11 € an. Aber ganz ehrlich, 0,39 € pro Minute sind auch nicht wirklich günstig. Viele Anbieter schaffen mit Tarif-Optionen zusätzlich zum laufenden Tarif die Möglichkeit, nicht nach dem Urlaub von Brot und Wasser leben zu müssen. Aber welche lohnen sich wirklich?

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T-Mobile und co. bieten Zusatz-Optionen

Zusätzliche Tarif-Optionen der Anbieter

o2 bietet mit seiner Zusatzoption MyEuropeTop für 8 € einen Monat eingehende Anrufe aus dem Ausland bis zur 101. Minute kostenlos. Die 101. Minute wird dann allerdings mit 39 Cent deutlich teurer als die ab 1.7.2010 festgelegten Gebühren von 15 Cent plus Mehrwertsteuer. Mit 0,39 € pro Minute beläuft sich das abgehende Telefonat auf den gleichen Kurs wie im EU-Regeltarif festgehalten. Bei E-Plus kann man mit dem Reisevorteil oder Reisevorteil Plus als Vieltelefonierer sparen. Denn pro Minute fallen hier “nur” 29 Cent an und eine einmalige Gebühr pro Telefonat von 0,75 €. Allerdings sind die 29 Cent pro Minute ebenso bei eingehenden Telefonaten zu entrichten. Das Versenden einer SMS liegt mit 9 Cent sogar noch unter den 11 Cent des EU-Regeltarifs. Bei Vodafone sind die 75 Cent ebenfalls pro Telefonat zu entrichten. Mit dem Reiseversprechen können aber die Inklusivminuten auch im Ausland abtelefoniert werden. Ansonsten fallen wie bei E-Plus 0,29 € pro Minute an. Wenn  man angerufen wird, fallen für die ersten 60 Minuten pro Anruf ebenfalls die 0,75 € an, danach kostet jede weitere Minute 20 Cent. Bei T-Mobile verhält es sich ähnlich wie bei Vodafone, der einzige Unterschied liegt ab der 61. Minute bei eingehenden Telefonaten vor. Es werden nur 0,19 € pro Minute bei Smart Traveller berrechnet.

Megabytes und damit verbundene Kosten kontrollierbar

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Samsung Wave lädt zum Surfen ein

Ab dem 1. Juli ändert sich auch hinsichtlich des Megabyte-Verbrauchs im Ausland etwas. Das Etwas ist in diesem Fall mehr als sinnvoll, denn es sieht vor, dass der Kunde bei einer selbstgesetzten Höchstgrenze an Kosten für den Auslandsaufenthalt bei achtzigprozentigem Verbrauch des Limits per SMS auf dem Handy informiert wird. So lassen sich die Kosten für den mobilen Internetgebrauch gut kontrollieren und führen nach dem Urlaub nicht zu einer zusätzlichen Überraschung. Aber selbst mit den zubuchbaren bereits vorgestellten Tarif-Optionen liegen die Gebühren pro Megabyte im Schnitt bei über drei Euro, was doch ein stolzer Preis für ein paar Surfsekunden ist. Aktuelle Smartphones wie das HTC Desire und das Samsung S8500 Wave sind für das mobile Surfen ausgelegt, aufgrund der hohen Kosten im Ausland, wobei in diesem Fall die EU gemeint ist, sollte der Gebrauch auf ein Minimum reduziert werden um nicht erhebliche Kosten für die Status-Aktualisierung bei Facebook und co. zu riskieren. Mit neuen Smart Traveller-Optionen für die Datennutzung im Ausland stehen seit kurzem noch günstigere Möglichkeiten des mobilen Surfens bei T-Mobile bereit. Diese nennen sich DayPass-Optionen und sind für die jeweiligen Länder zu buchen. DayPass Europe kostet 4,95 € und bietet 24 Stunden das worlwideweb mit 5 Megabyte Inklusivvolumen. Mit Handy 4-WeekPass Europe kann man für 14,95 € für vier Wochen mit 10 MB Inklusivvolumen ohne Sorgen surfen. Hier auf mobicroco.de wird das Roaming-Thema ebenfalls behandelt. In jedem Fall lohnt sich vor dem Start in Richtung Urlaubsziel die Nachfrage bei dem Anbieter oder aber hier bei uns. 7mobile.de – handys günstig online kaufen bietet nicht nur Handys und Tarife, sondern steht über diesen Blog auch mit Rat und Tat zur Seite. Einfach per Kommentar die Frage formulieren.

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2 Antworten zu “Telefonieren mit dem Handy oder Smartphone im Sommerurlaub 2010 – Das kostet es wirklich”

  1. JjJj sagt:

    Ich habe auch ein Softphone, in den meisten Hotels habe ich somit auch Wlan und zugang zum Internet. Ich telefoniere dann immer mit meinem SIP DCalling Account billig nach Deutschland oder USA ins Ausland. Mit www.dcalling.de kann man so die teueren Hoteltarife umgehen und Roaming sparen. Probiert es selber ;)

  2. Grasshoff sagt:

    Gar nicht mal so eine schlechte Idee für alle Softphone User…

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