Von Caspar Hohrenk am
Gebürtiger Hamburger, der jetzt in Leipzig Medientechnik studiert

Der neue Überflieger von Apple

Apples iPhone 7 im Test


In den letzten zwei Wochen hat mich das iPhone 7 täglich begleitet. Ich habe mich für das schwarze Modell mit 128 GB entschieden. Dieser Test spiegelt meine persönliche Meinung wieder und ist an mein persönliches Nutzungsverhalten angepasst.

Weitere iPhone 7 Fotos
  • hervorragende Verarbeitungsqualität
  • tolles Design
  • schnellster Prozessor
  • sehr gute Kamera
  • wasser- und staubdicht
  • fantastisches Display
  • mittelmäßige Akkulaufzeit

7mobile Bewertung

Gut (85%)
Telefon und Akku: 83%
Internet: 89%
Multimedia: 90%
Handling: 75%
App-Store: 90%

Das bekommt ihr mit dem iPhone 7

iPhone 7 im Test: Unboxing und Lieferumfang

Gewohnt schlicht, gewohnt weiß: Auch das iPhone 7 wird Apple-typisch in einem weißen Hochglanz-Karton geliefert – wie man es auch von den Vorgängern kennt. Jedoch ist das Gerät nicht auf der Vorderseite, sondern auf der Unterseite des Kartons des iPhone 7 abgebildet. Das mag daran liegen, dass Apple mit den zwei neuen iPhone 7-Farben das Gerät richtig in Szene setzen möchte. Der sonst recht schlichte Karton kommt mit gängigem Inhalt: Erste Schritte, Garantiebestimmungen und das iPhone 7 selbst ist nach dem Kampf durch den Zettelkrieg auch noch drin. Hat man das Gerät aus der Plastikfolie genommen und genüsslich dem Geräusch des Abziehens von Schutzfolien gelauscht, wartet noch das Zubehör auf den neuen Besitzer.

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Und diesmal sogar etwas mehr als sonst. In der Box sind Apple EarPods In-Ear-Kopfhörer mit einem Lightning-Stecker, ein schlichtes Netzteil mit einer Ausgangsleistung von einem Ampere, ein Lightning zu USB-A Kabel und ein Audio-Adapter (3,5 mm-Klinke zu Lightning). Dieser liegt bei, weil das iPhone 7 wie bekannt ohne eine Klinkenanschluss für Kopfhörer auskommen muss. Dazu aber später mehr.

Nicht viel – aber gutes Neues

iPhone 7 im Test: Design und Verarbeitung

Das iPhone 7 ähnelt dem iPhone 6S sehr. Aber meiner nach Meinung hat Apple genau an den richtigen Stellen Design-Kleinigkeiten geändert, die das Gesamtpaket „iPhone“ noch besser aussehen lassen.

Da sind zum einen die Antennenstreifen. Diese verlaufen nun nicht mehr quer über das Gerät, sondern wurden an den Rand gelegt. Das ist besonders auffällig bei den hellen Farben, also Silber, Gold und Roségold. Dort kann man die Antennenstreifen auch noch sehr gut erkennen, da sie sich farblich von den Gehäusefarbe unterscheiden. Beim schwarzen und diamantschwarzen Modell hingegen wurden die Antennenstreifen in den gleichen Farben wie das Gehäuse gehalten. Dadurch sind sie normalerweise nur sehr schwer oder manchmal sogar gar nicht zu erkennen. Das gibt dem iPhone ein noch viel cleaneren Look.

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iPhone 7 im Test: Design aus einem Guss

Eine weitere Designänderung betrifft der Kamerabuckel. Dieser ist leider immer noch vorhanden, er wurde aber bei iPhone 7 etwas anders gestaltet. Sah es bei iPhone 6s noch so aus als wäre die Linse der Kamera auf das Smartphone ausgesetzt, ist der Ring um die Linse beim iPhone 7 verschwunden. Nun wirkt es so, als würde die Rückseite die Linse einschließen. Damit wirkt das Gerät um einiges mehr aus einem Guss als beim 6s. Außerdem ist die Linse ein ordentliches Stück größer geworden.

Sonst sieht das iPhone 7 dem 6s sehr sehr ähnlich. Aber wieso auch nicht. Das Gerät sieht nicht nur gut aus, sondern liegt auch fantastisch in der Hand. Die Rückseite besteht fast komplett aus gebürstetem Aluminium. Alle Ecken sind abgerundet und Spaltmaße sucht man vergebens. In der oberen linken Ecke sitzt die Kamera und rechts daneben ein Mikrofon und der LED-Blitz. Mittig ist das glänzende Apple-Logo zu sehen. Im unteren Bereich finden wir einen iPhone-Schriftzug und die Zertifikate, die nach wie vor in Schrift angebracht werden müssen. Diese sind beim schwarzen Modell aber kaum zu sehen. Auf der Unterseite ist mittig der Lightning-Stecker und rechts davon sind jeweils 6 Bohrungen. Die rechten davon dienen als Öffnungen für den Lautsprecher, die linken für das Mikrofon. Auf der rechten Seite befindet sich nur der Power-Button und das Nano-SIM-Kartenfach. Dieses schließt so gut mit dem Gehäuse ab, dass es kaum zu spüren ist, wenn man mit dem Finger darüber fährt. Auf der linken Seite sind die beiden Lautstärke-Knöpfe und darüber der Mute-Switch. Die Verarbeitung der Knöpfe ist hervorragend. Nichts wackelt, keine Spaltmaße und ein angenehm fester Druckpunkt. Auf der Oberseite des iPhone 7 sind wie gewohnt keine Bedienelemente oder Ähnliches zu finden.

Auf der Front sitzt – wie soll es anders sein – das 4,7 Zoll große Display und darüber die FaceTime-Kamera sowie die Hörmuschel, die beim iPhone als zweiter Lautsprecher dient. Unter dem Display befindet sich der Home-Button, der eigentlich kein Button mehr ist. Er lässt sich wie bei allen anderen iPhones bedienen, aber drücken kann man ihn nicht mehr. Die Taptic-Engine im Inneren des iPhone suggeriert durch ziemlich genaue Vibrationen einen Klick des Buttons. Das ist anfangs ein ziemlich komisches Gefühl, man gewöhnt sich aber schnell daran. Neu ist auch, dass sich nun auch die Stärke des Klicks anpassen lässt. Zwischen drei Variationen kann man beim Einrichten des iPhones, aber auch später in den Einstellungen, wählen.

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Dieser neue Home-Button funktioniert sehr zuverlässig. Hält man das iPhone in der Hand vergisst man auch schnell wieder, dass es gar kein richtiger Knopf ist. Liegt das iPhone aber auf einem Tisch und man versucht den Knopf zu drücken, fühlt sich das ziemlich ungewöhnlich an. Denn der Tisch nimmt die Vibrationen auf, die man eigentlich in der Hand spüren sollte. So klickt das iPhone dann plötzlich doch nicht richtig beziehungsweise nur ganz wenig. Als ich andere Leute den neuen Home-Button ausprobieren ließ, kamen auch sehr interessante Reaktionen: „Das fühlt sich an, als würde man den Deckel eines Marmeladenglases eindrücken” oder „Es fühlt sich an, als würde das ganze iPhone am unteren Ende Klicken und nicht nur der Knopf”. So lässt es sich wahrscheinlich auch am besten beschreiben.

Das iPhone 7 misst 138,3 x 67,1 x 7,1 Millimeter und besitzt damit genau die gleichen Maße wie das iPhone 6 und 6s. Da sich aber der Durchmesser der Kameralinse vergrößert hat, passt das iPhone 7 nicht in jede iPhone 6S Hülle. Mit 138 Gramm wiegt es ungefähr 5 Gramm weniger als das iPhone 6s. Das fällt jedoch kaum auf.

iPhone 7 im Test: Spacegrau geht, zwei Schwarztöne kommen

Das iPhone 7 gibt es in einigen Farbvariationen, in den das iPhone 6s nicht erhältlich war: Silber, Gold und Rosegold sind geblieben. Die Farbvariante Spacegrau ist weggefallen. Hinzugekommen sind dafür zwei neue Farben, die sich  Mattschwarz und Diamantschwarz nennen. Das schwarze iPhone 7 sieht mit einer schwarzen Vorderseite und einer sehr dunklen matten Rückseite sehr elegant aus. Noch schicker ist hingegen das diamantschwarze Modell. Dort ist die Rückseite auch schwarz, aber auf Hochgalzn poliert. Leider sind von diesem iPhone Fingerabdrücke sehr schwer abzuhalten. Außerdem gibt es viele Berichte, dass das diamantschwarze iPhone 7 sehr schnell viele kleine Kratzer auf der Rückseite bekommt – auch Apple warnt hiervor und rät zu einer Schutzhülle, hinter der man die edle Optik versteckt.

Wie schlägt sich das Gerät im Alltag?

iPhone 7 im technischen Test

Apple hat das iPhone 7 mal wieder als das schnellste Smartphone der Welt betitelt. Aber stimmt das auch? Das iPhone 7 beherbergt den neuesten Prozessor von Apple. Dieser nennt sich A10 und ist die erste CPU mit vier Kernen, die in einem iPhone Platz findet.

Wie bei vielen anderen Smartphone-Prozessoren auch, wird beim iPhone 7 von Apple auf das big.LITTLE-System gesetzt: So besitzt der A10 Fusion-Prozessor vier Kerne. Zwei davon sind für leistungsintensive Aufgaben und zwei davon für die Normalnutzung ausgelegt. So wird einerseits die Akkulaufzeit verbessert aber andererseits auch die Leistung erhöht. Diese Architektur nennt Apple den Fusion-Chip. Die beiden langsamen Kerne besitzen eine Taktrate von 1,08 GHz wohingegen die beiden anderen mit 2,44 GHz takten. Ganz schön viel Power. Den Prozessor unterstützt dazu noch der M10 Motion Coprozessor. Dieser ist nur für Grafikberechnungen zuständig. Dazu kommen 2 GB RAM. Das iPhone 7 Plus hat 3 GB RAM, die es zur Verarbeitung der zusätzlichen Pixel des Displays und der Bildverarbeitung der zweiten Kamera braucht.

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Apple iPhone 7 im Alltagstest

Doch wie schlägt sich das iPhone 7 im Alltag? Es ist wirklich verdammt schnell. Apps sind im Nu gestartet; Verzögerungen haben wir im Test nicht feststellen können. Einen großen Unterschied zu anderen Flaggschiffen dieses Jahres wird man aber nicht feststellen.

Das iPhone 7 gibt es mit 32, 128 oder 256 GB internen Speicher. Ein micro-SD-Kartenslot ist, wie gewohnt, nicht verbaut. Bei 128 oder 256 GB stellt sich aber auch die Frage, wer da noch zusätzlichen Speicher braucht. Da vom Betriebssystem rund 5 Gigabyte gebraucht werden, bleiben bei der 128 GB Variante noch über 115 GB zu freien Verfügung.

Der Akku hat sich gegenüber dem iPhone 6s etwas vergrößert. Statt 1.715 mAh misst er nun 1.960 mAh und soll laut Apple eine Laufzeit von 14 Stunden beim Surfen über Wifi haben. Das sind zwei Stunden mehr als das iPhone 6s. In der Standby-Zeit macht das iPhone 6s hingegen auf dem Datenblatt eine bessere Figur. Im Alltag bemerkt jedoch beinahe keinen Unterschied. iPhones sind nun mal keine Akkumonster. Ich komme bei normaler bis vieler Benutzung und viel LTE gut über den Tag. Für einen ganzen Zweiten Tag hat es bei mir nur ganz knapp gereicht.

Der Lautsprecher des iPhone 7 sitzt immer noch auf der Unterseite. Auch wenn die Bohrungen auf der anderen Seite des Lightning-Anschlusses vermuten lassen, handelt es sich auf der Unterseite nicht um einen Stereolautsprecher. Dieser ist aber trotzdem verbaut. Der zweite Lautsprecher sitzt nämlich in der Ohrmuschel. Dies sorgt für einen ganz guten Sound, aber auch für ein etwas ungewohntes, aber sehr angenehmes, wenn nicht ganz ausgewogenes Stereo-Feeling: Während der untere Lautsprecher nach unten beschallt, schallt es frontal aus dem oberen Lautsprecher. Außerdem sind die beiden Lautsprecher keineswegs gleichwertig. Der im unteren Bereich des iPhone 7 ist sehr viel kraftvoller und kann sogar die einen oder anderen Tiefen wiedergeben. Der Lautsprecher in der Ohrmuschel hingegen kann nur als nette Ergänzung dienen.

Verkehrt ist es aber ganz und gar nicht, dass Apple zwei Lautsprecher verbaut hat. So kann auch Sound zu uns gelangen, sollte man den anderen Lautsprecher zum Beispiel beim Spielen im Querformat aus versehen mit der Hand verdecken.

Software des iPhone 7 im Test

Die neueste Version des hauseigenen Apple-Betriebssystems iOS 10 ist natürlich auf dem iPhone 7 vorinstalliert. Laut Apple das größte Update jemals, für mich aber eher eine kleine Auffrischung wie iOS 9 mit kleineren Verbesserungen. Klar, Apple hat den Lockscreen komplett überarbeitet und Siri mit vielen Funktionen ausgestattet. Vieles davon fällt mir aber bei der Alltagsnutzung kaum auf.

Überarbeitet wurde von Apple die eigene Foto-App. Diese kann nun die geschossenen Fotos automatisch in Alben kategorisieren und daraus kleine Filme schneiden. Nette Spielerei aber nichts, was ich tagtäglich auf meinem iPhone benutzen werde. Genauso eine Spielerei sind auch die neuen Funktionen von iMessage. Auf vielen verschiedenen Arten kann ich jetzt Text verschicken. Zum Beispiel versteckt: Dann muss mein Gegenüber erst über die Nachricht wischen um sie lesen zu können. Außerdem gibt es Vollbild-Effekte für Nachrichten. Das ist am Anfang ganz witzig, nervt aber nach kurzer Zeit und ist mit den wenigen Effekten auch schnell langweilig. Dagegen kann man jetzt aber für iMessage viele andere Apps herunterladen und darüber zum Beispiel GIFs oder auch Geld über Banking-Apps versenden. Da ich aber hauptsächlich andere Messenger nutze ist das auch nicht so sehr relevant. Es mag andere geben, die mehr über iMessage kommunizieren.

Auch die Funktionen von Siri wurden um Apps von Drittanbietern erweitert. So ist es jetzt zum Beispiel auch endlich möglich, WhatsApp-Nachrichten per Siri zu verfassen und zu verschicken. Außerdem wurden die Benachrichtigungen von Apple angepasst. Eine Benachrichtigung hat nun viel mehr Funktionen als einfach nur zu einer App zu verlinken. So kann man auch Nachrichten, auch bei WhatsApp, direkt beantworten oder Emails löschen, ohne deren genauen Inhalt zu kennen.

Zudem gibt es kleine Neuerungen. Zum Beispiel, dass sich das iPhone einschaltet, wenn man es vom Tisch in die Hand nimmt und dass man endlich vorinstallierte Apple-Apps löschen kann. Zudem gibt es nun eine eigenständige Home-App, um alle Smarthome-Geräte auf einmal zu steuern. Die Steuerung von Smarthome-Geräten wie Lampen oder Thermostaten kann natürlich auch über Siri erfolgen. Eine neue Möglichkeit besteht nun aber auch darin einfach im Control Center zwei mal nach rechts zu wischen. Schon findet man die Top 9 Smarthome-Geräte und -Szenen wieder und kann diese direkt von dort aus steuern. iOS 10 läuft auf dem iPhone 7 einwandfrei. Ruckler und Abstürze sind keine festzustellen.

Heller denn je

iPhone 7 im Test: Das kann das Display

Das Display hat sich vom seit dem iPhone 6 nicht groß verändert. Auch im iPhone 7 ist ein 4,7 Zoll großes IPS-LCD-Panel verbaut. Die Auflösung beträgt immer noch 1.334 x 750 Pixel und hat damit eine Pixeldichte von 326ppi. Das ist im Vergleich zu der Android Konkurrenz mit WQHD-Bildschirmen zwar nicht so viel, reicht aber total aus und schont den Akku. Ich persönlich habe kein Problem mit einem Bildschirm, der etwas weniger Pixel hat, solange ich die einzelnen Pixel nicht erkennen kann.

Die Darstellung auf dem iPhone 7-Display sieht verdammt gut aus. Das liegt unter anderem auch daran, dass Apple zwar an der Auflösung nichts ändert, aber die Displayqualität immer weiter steigert. So ist das Display mit einer Maximalhelligkeit von 625 cd/m2 deutlich heller als das iPhone 6s mit 500 cd/m2. Außerdem bietet das neue Display eine andere Farbwiedergabe als die Vorgängermodelle. Mit einem unterstützten DCI-P3 Farbraum können Farben nun satter und detaillierter aufgenommen und wiedergegeben werden. Diese Technologie war bisher nur dem iPad Pro 9,7 gegönnt.

Beeindruckende Fotos?

iPhone 7 im Test: Kamera

Natürlich hat Apple die Kamera des iPhone 7 auch überarbeitet. Im neuen iPhone ist nun eine Kamera mit einer Blende von f1.8 verbaut. Geblieben ist die Auflösung von 12 Megapixel.

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Schön ist, dass das iPhone 7 nun auch über eine optische Bildstabilisierung verfügt. Das hatten vorher nur die Plus-Varianten. Außerdem kann der neue Kamerasensor auch Fotos und Live Photos mit dem neuen großen Farbumfang aufnehmen. Zudem wurde auch der Blitz verbessert. Statt nur zwei LEDs setzt Apple nun auf vier LEDs, um ein Bild in der Dunkelheit aufzuhellen. Dabei kommen wieder zwei verschiedene Lichtfarben zum Einsatz. So viel zu den technischen Daten. Wie schlägt sich die Kamera im Alltag?

Ziemlich gut, kann man sagen. Die mit dem iPhone aufgenommenen Fotos können durch echte, aber kraftvolle Farben und vielen Details punkten. Sogar bei schlechten Lichtverhältnissen schafft es die Kamera eine Szene gut einzufangen. Die Funktion für Live Photos finde ich sehr nützlich. Nicht immer habe ich Lust ein Video zu machen, sondern knipse lieber ein Foto. Durch einen festeren Druck (3D-Touch-Funktion) auf das aufgenommene Foto wird eine kleine Videosequenz abgespielt, die vor und nach dem Auslösen aufgenommen wurde. Das ist schön um Momente nicht nur statisch als Foto festzuhalten, sondern auch die Atmosphäre einzufangen. Die optische Bildstabilisierung hilft dabei kleinere Ruckler und Erschütterungen auszugleichen und das Foto noch schärfer zu machen. Insgesamt macht das Fotografieren mit dem iPhone total Spaß. Es fokussiert schnell und löst genau so schnell aus.

Die Frontkamera besitzt nun nicht mehr nur 5, sondern 7 Megapixel. Das tut den Selfies ganz gut. Trotzdem ist und bleibt die Frontkamera nur für kleine Schnappschüsse zu gebrauchen.
Videos werden wie auch schon beim Vorgängermodell in 4K aufgenommen. Dabei hilft die Bildstabilisierung auch hier das Video noch ruhiger zu machen. Außerdem können bei der Videoaufnahme nebenbei Fotos mit 8 Megapixeln geschossen werden. Dazu hat Apple auch im iPhone 7 eine Zeitlupenfunktion eingebaut. In diesem Modus nimmt die Kamera mit maximal 240 Bildern pro Sekunde in 720p auf. Das Material kann dann im Nachhinein um das zehnfache verlangsamt werden.

Wer Videos im Dunkeln aufnimmt muss sich auf bemerkbares Rauschen einstellen. Tagsüber sehen die Videos aber hervorragend aus.

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Fragen und Antworten zum iPhone 7 von Apple

Gewohnte Apple-Qualität

Test-Fazit: Sollte ich mir das iPhone 7 zulegen?

  • hervorragende Verarbeitungsqualität
  • tolles Design
  • schnellster Prozessor
  • sehr gute Kamera
  • wasser- und staubdicht
  • fantastisches Display
  • mittelmäßige Akkulaufzeit

7mobile Bewertung

Gut (85%)
Telefon und Akku: 83%
Internet: 89%
Multimedia: 90%
Handling: 75%
App-Store: 90%

Das iPhone 7 ist ein tolles Smartphone. Auch, wenn es für einige Leute Abstriche im Punkto Kopfhöreranschluss gibt, kann man an der neuen Generation iPhone nicht wirklich viel aussetzten. Denn es macht eine Menge richtig. Das iPhone ist nun wasserdicht, die Kamera wurde verbessert, der Prozessor hat eine große Überarbeitung bekommen, es gibt nun Stereolautsprecher, es besitzt einen völlig neuen Home-Button, die Akkukapazität wurde leicht vergrößert und hat ein Display mit dem viel mehr Farben angezeigt werden können. Das alles ist echt ein tolles Gesamtpaket. Wer in den Apple-Kosmos eintauchen möchte oder ein sehr altes iPhone hat könnte mit dem iPhone 7 genau die richtige Wahl treffen. Da es sich bei den Neuerungen aber um nichts Weltbewegendes handelt, kann man als iPhone 6S Benutzer auch noch gut auf das iPhone 8 warten.

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von   Caspar Hohrenk vor 4 Monate, 3 Wochen.

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