In Singapur stellte der finnische Handyhersteller Nokia seinen Neuling vor. Anscheinend geht nun auch Nokia, nach Motorolaund Microsoft, davon aus einen Trend für die quadratsiche Form setzen zu können. Das Kin One besticht jedoch mit abgerundeten Ecken und nicht wie das Nokia X5 mit einem markant eckigem Design. Welche Ziegruppe angesprochen werden soll, ist durch die farblichen Varianten und die Auslegung auf soziale Netzwerke kaum zu übersehen. Um den Ansprüchen der jungen Generation gerecht zu werden, wurde der kleine Bruder des Nokia X6 mit hervorragender Soundqualität und gesonderter Steuerung des MP3-Players ausgestattet.
Zwischen Nokia X3 und Nokia X6
Wie auch schon der Name zwischen diesen beiden Handys seinen Platz findet, ist es wohl auch von Nokia angedacht das neue Slider-Handy zwischen den beiden Musik-Handys zu platzieren. Wie schon die beiden Brüder verfügt das Nokia X5 über eine ausschiebbare QWERTZ-Tastatur. Allerdings kann man nicht wie bei den anderen Slidern der X-Serie bestimmen, ob die Tastatur nun quer- oder hochformatig ausgeschoben wird. Eines steht aber fest, die Tastatur befindet sich ausgezogen direkt so unter dem Touchscreen, dass man beide Möglichkeiten problemlos weiterverwenden kann. Die weiteren Merkmale des neuen Nokia-Handys platzieren sich ebenfalls zwischen den beiden Altbekannten…
5 Megapixel-Kamera
Wie bereits im Nokia X6 befindet sich in dem kleineren Bruder eine Kamera mit einer Auflösung von 5 Megapixeln. Diese steht dem großen Bruder in nichts nach. Mit dem LED-Blitz und der Carl Zeiss-Optik ähnelt die Kamera des Nokia X5 der des Nokia X6 in jedem kleinsten Detail. Natürlich befindet sich die Kamera wie gewohnt auf der Rückseite, mit einer Aufnahmefunktion und 15 Bildern pro Sekunde kann diese benso gut als Kamera benutzt werden. Allerdings sollte man bei übermäßigen Gebrauch der Videofunktion schnell auf die gewohnte Technik der Speichererweiterung via microSD-Karte zurückgreifen, wie sich auch hier auf preisbewertung.de nachlesen lässt. Denn der interne Speicher von 170 MB des Nokia-Handys bringt nicht annähernd eine Kapazität, die eine umfassende Medienbibliothek zulassen würde. Eine mit im Lieferumfang enthaltene Speicherkarte schafft zumindest anfänglich Abhilfe mit 2 GB. Auf bis zu 32 GB lassen sich hingegen einige Videos unterbringen, und natürlich Musik.
Musikplayer für die Ablenkung in Bahn und Zug
In diesem Fall gibt’s wirklich was auf die Ohren, und zwar eine sensationell gute Soundqualität, die durch die Kopfhörer ebenso gut wahrgenommen werden kann wie durch die integrierten Lautsprecher des Handys. Durch eine eigens und neu konzipierte Steuerung des Musikplayers soll dem Genuss der Ohrenstimulation nichts mehr im Weg stehen und natürlich den Zugang erleichtern. Durch den 3,5 mm Klinkenanschluss findet auch das heißgeliebte ältere Modell der Stöpsel in Richtung Gehörmuschel den Weg zum Nokia-Handy. Sollten diese nun doch schon relativ used sein und sich das Alter durch grobe Materialauflösungen und Verfärbungen leicht erkennen lässt, bietet Nokia eine Vielzahl an Möglichkeiten.
Vielleicht befindet sich aber im Lieferumfang schon die Abhilfe, ähnlich wie bei dem Nokia X6, was mit einem Headset ausgeliefert wird. Vermutlich wird der kleine Bruder ebenso über eine zusätzliche “Comes With Music” verfügen wie das Nokia X6, was schon bald in dritter Variante auf dem Markt erscheint. Das ließ Nokia ebenso auf der Nokia Connection in Singapur verlauten wie diesen quadratischen Neuling, über den auch hier auf engadget.com ein wenig berichtet wird. Die Musikflatrate Comes With Music kann bereits auf dem Nokia X6 32 GB ein Jahr kostenlos genutzt werden und bietet über 7 Millionen Songs zum Download. Nach einem Jahr erlischt diese Flat dann allerdings.
Ausgelegt auf soziale Netzwerke
Das zeigt sich schon durch die Schnellzugriffe auf Facebook und Twitter. Durch die Tastatur wird die junge schnelltippende Generation nahezu aufgefordert, diese Kontaktmöglichkeiten zu nutzen. Gerade in der Kontaktaufnahme bietet die Form eine neue Funktion: Durch das Schütteln des Nokia-Handys wird die Anzahl ungelesener Nachrichten preisgegeben. Beim Drehen des Neulings springt der Musikplayer per Zufallsgenerator auf den nächsten Song. Hier auf netzwelt.de lassen sich diese neuen Funktionen ebnfalls nachlesen. UMTS und W-LAN- Unterstützung laden zum mobilen Surfen ein. Wahrscheinlich findet sich neben den bereits unterstützten Standards noch HSDPA wie auf dem Nokia X6 wieder. Auch im Thema Betriebssystem ähnelt sich das neue Musik-Handy mit dem alten: Beide sind mit Symbian S60 ausgestattet.
Fazit
An sich ist das auffälligste das Design an dem Neuling von Nokia, auch wenn andere dem Trend des “Quadratisch, praktisch, gut” gefolgt sind. In der Ausstattung finden sich viele Ähnlichkeiten zum großen Bruder namens Nokia X6. Die Tastatur unter dem Handy kommt dem Ritter Sport-Slogan in jedem Fall nach. Praktisch ist die von unten ausziehbare QWERTZ-Tastatur. Gut ist die Integration der sozialen Netzwerke und quadratisch ist nunmal dieses neue Musik-Handy. Den Neuling wird es in lila, pink, blau, grün und schwarz geben. Der Marktstart wird im dritten Quartal diesen Jahres sein, wobei es anfänglich nicht in Deutschland zu haben sein wird. Preislich pendelt sich das Nokia X5 bei rund 160 € ohne Vertrag ein. Der Preis platziert das Handy im Einsteiger-, beziehungsweise Mittelklassebereich. Mit den aktuellen Smartphones um iPhone 4 und Samsung Galaxy S kann sich das Nokia-Handy auch nicht messen. Natürlich wird es den Neuling auch bei 7mobile.de – handys online günstig kaufen geben.




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