[Update 14.07.14] Verkaufsverbot für Smartphone von Motorola

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[UPDATE 14.07.14] Trotz Urteil durch das Landgericht Mannheim, konnte Motorola ein Verkaufsverbot für das Moto G abwenden. Um Lieferunterbrechungen zu vermeiden liefert das Unternehmen schon seit April sein Produkt ohne die patentverletzende Herstellungsprozessur.

Originalmeldung vom 11.07.2014 :

Das Landgericht Mannheim erlässt ein Verkaufsverbot für das Motorola Moto G aufgrund einer Verletzung eines Patentes des Unternehmens „LPKF Laser & Electronics“. Dieses forderte Motorola zur sofortigen Einstellung des Vertriebes ihres Smartphones auf und bekam nun vom Gericht Recht.

„LPKF Laser & Electronics“, das sich hauptsächlich mit der Entwicklung von Laserschneidern beschäftig, hatte sich beklagt, dass eines seiner Patente verletzt worden sei.

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Bei dem besagten Patent „Laser Direct Structurings (LDS)“ handelt es sich jedoch nicht direkt um ein Produkt, sondern um einen Herstellungsprozess, der  häufig in der Produktion von Smartphone-Antennen genutzt wird.  Schon im vergangen Jahr hatte es rechtliche Probleme gegeben. So wurde in China das Patent einfach für ungültig erklärt. Nach Klage seitens LPKF findet aber eine neue Untersuchung statt.

Gegen dieses Patent soll nun auch Motorola verstoßen haben, da das Verfahren wohl bei der Herstellung des Moto G genutzt worden sei. Bis auf Weiteres ist Motorola der Vertrieb in Deutschland also untersagt. Ob in Berufung gegangen wird ist derzeit noch unklar.

7mobile ist von dem Vorfall zunächst noch nicht betroffen und bietet das Moto G nach wie vor an.

  (Fotos: Motorola)

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