Der Düsseldorfer Mobilfunkkonzern möchte bereits in diesem Jahr mit dem Ausbau des neuen Standards beginnen. Das Netz von Vodafone soll schnellstmöglichst mit dem Datenbeschleuniger ausgerüstet werden und soll in den abgeschiedensten dörflichen Regionen schnelles Internet garantieren. Mit dieser neuen LTE-Technologie sind Geschwindigkeiten bis zu 300 Megabit pro Sekunde möglich. Selbst in der dörflichen Umgebung sollen 3 Mbit/s mit dem neuen Datenbeschleuniger als Minimum gestellt werden. In den Städten wird mit jedem Smartphone und Handy gesurft, manch einer kann sich aber noch nicht einmal zu Hause über das worldwideweb erfreuen.
Ericsson und Huawei als Partner
Mittlerweile sind nach der nun schon länger zurückliegenden Ankündigung Vodafones in die neue Technologie für das Highspeeedsurfen zu investieren Kooperationspartner gefunden. Mit Hilfe von Ericsson und Huawei Technologies möchte Vodafone sämtliche Basisstationen in Deutschland mit LTE ausstatten. Der Vodafone Deutschland-Chef Friedrich Joussen ließ in diesem Zusammenhang noch das kleine aber feine Wörtchen “mittelfristig” mitschwingen. Natürlich wird sich der Ausbau noch hinziehen, allerdings sollen bereits im nächsten Jahr rund 1500 Basisstationen ausgestattet werden. Besonders die “weißen Flecken”, weiß stellt sich zur Zeit auch bei Apple und dem iPhone 4 schwierig dar, werden vom Ausbau profitieren…
Flächendeckend ist das Stichwort
Gerade für Deutschland, ein “Hightech-Land”, wie es Joussen nennt, sei es zwingend notwendig, das Highspeeedsurfen nicht nur in Städten zu garantieren. Mit der Mobilfunkgeneration 4G soll eine Basis geschaffen werden. Auch ländliche Regionen sollen von dem technologischen Fortschritt profitieren und wie in den Städten Surfen können, auch mit dem Handy oder Smartphone wie zum Beispiel dem Samsung Galaxy S. Damit bietet sich gerade für die Betroffenen, die nicht in den Genuss von DSL k0mmen, eine mehr als lukrative Alternative. Wobei in diesem Fall Alternative auch nicht das passende Substantiv ist. Denn bisher zeichnen weiße Flecken den Ausschluss vom Highspeedsurfen aus. Heutzutage ist das Fehlen von Internet für viele ein Graus. In den dörflichen Regionen wird es gerade bei der jüngeren Generation nicht besonders gut ankommen. Diese wollen wie alle trendigen Kids am besten mit dem Handy oder Smartphone wie dem HTC Wildfire surfen, aber doch zumindest zu Hause. Mit einer flächendeckenden Abdeckung mit der neuen Technologie LTE wäre ein solcher Konfliktherd zwischen jungen Heranwachsenden und Eltern genommen.
Zielsetzung wird erreicht
Das ist natürlich nicht der einzige Vorteil von Internet einfach überall. Der Allnet-Tarif hat zwar in keinerlei Hinsicht damit zu tun, bekommt mit dem Ausbau LTE aber eine ganz andere Bedeutung hinzu. Zeitintensive Arbeiten in Erdnähe sind nicht notwendig, genauso wenig wie der teilweise komplizierte Zugang über ein Kupferkabel zum Haus. Die drahtlose Infrastruktur von Long Term Evolution, kurz LTE, bietet somit einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Internet über das Festnetz. Der mangelnde Ausbau von DSL wäre damit passé, da die Internetverbindung dann über Funk bereitgestellt wird. Hier auf mymobileblog.de wird ebenfalls über die Auswirkungen und die einfache Bereitstellung berichtet. Es ist allerdings nicht möglich, die ländlichen Internetzugänge ebenso schnell zu machen wie in der städtischen Umgebung, zumindest nicht anfänglich. Trotzdem wird das mobile Web sich durchsetzen können und greade in den weißen Flecken sehr beliebt sein. In den letzten Monaten wurden sogar erste weiße Flecken mit HSDPA-Technologie ausgebaut und mit dem mobilen Internet versorgt. Diese hat Vodafone im Rahmen der Breitbandinitiative der Bundesregierung auch zugesagt. Joussen spricht derweil bereits von einer schnelleren Versorgung als das Abkommen mit Merkel und Brüderle vorsieht. 7mobile.de – handys günstig online kaufen ist gespannt und wird natürlich über sämtliche Neuigkeiten berichten. Das mobile Internet mehr als nur eine Alternative zum Festnetz!?



Wenn ich den Beitrag lese wird mir schlecht. Zitat “Es ist allerdings nicht möglich, die ländlichen Internetzugänge ebenso schnell zu machen wie in der städtischen Umgebung, zumindest nicht anfänglich.”
Vor der Frequenzvergabe hieß es, dass die weißen Flecken zwingend zuerst zu versorgen sind, und erst danach begonnen werden darf, die bereits versorgten Gebiete weiter auszubauen. Diese Bedingung war an die Frequenzvergabe gebunden, hieß es mal!
Das scheint mit diesem Beitrag Schnee von gestern zu sein. Damit setzt sich der Ausbau fort wie bisher, wo es sich am meisten profitabel lohnt wird es gemacht, und danach mal sehen was ohne Aufwand nebenbei abfällt. Ja, wie es der Name schon sagt, auf dem Land wird man wie Abfall behandelt. Und anscheinend die Bevölkerung dort auch wieder belogen, da die Ausbaustrategie eben doch nicht geändert wird.
Und was ist eigentlich mit dem Vodafone-Netz beispielsweise, dass jetzt schon in ländlichen Gebieten kläglich versagt. Versagt dann das evtl. nachgerüstete LTE dort auch so kläglich, mit den selben Masten? Das gleiche trifft für O2 zu. In ländlichen Gebieten ist oftmals nur D1-Netz einigermaßen vorhanden.
Also wird doch anzunehmen sein, dass LTE nur über D1 dort zu beziehen ist. Und das anscheinend Ihrem Beitrag nach erst, nachdem all die Gebiete, in denen jetzt schon DSL und mobiles Internet vorhanden sind, versorgt wurden.
Also es hat sich demnach nichts geändert, außer dass diejenigen, die bereits Breitband haben, demnächst noch eine weitere zusätzliche Möglichkeit erhalten, Breitband zu konsumieren.
Ein äußerst enttäuschendes Resümee. Bleibt nur noch die Hoffnung, dass der Artikel so nicht stimmt.
Hey Markus!
In erster Linie beabsichtige ich nicht das dem Leser schlecht wird.
Natürlich wird LTE erstmal die weißen Flecken beseitigen und sich dann um die Geschwindigkeiten kümmern. Sicherlich wird da nicht gleich das Höchstmaß zu erwarten sein, was allerdings auch nicht wirklich überraschend ist. Der Ausbau wird bis 2013 aber alle weißen Flecken abegdeckt haben.
Beste Grüße aus Hamburg!