Wird WhatsApp vom Thron gestürzt?

Messenger Dienst Wire im Anmarsch

Allgemein

Gegen WhatsApp konnte sich bislang kein Messenger wirklich behaupten. Das soll nun ein Ende haben. Nun wagt ein deutscher Messenger Dienst den Angriff.

Die genauen Nutzerzahlen von Wire bleiben ein Geheimnis, doch so viel soll verraten sein, nachdem es langsam anfing ist der Dienst ordentlich gewachsen.
Künftig sollen Nutzer nicht nur untereinander chatten, telefonieren, Fotos, Soundcloud-Musik oder YouTube-Videos verschicken können, sondern sich nun auch per Videotelefonie unterhalten. Durch das „Pingen“ lassen sich Kontakte ähnlich wie auf Facebook „anstupsen“. Wer andere Messenger wie zB. Whatsapp nutzt , könnte Wire anfangs als eher ungewohnt empfinden. Die Bedienung zeichnet sich nämlich hauptsächlich durch das Hin- und Herwischen aus. Das ist zwar eher unüblich aber durchaus sinnvoll.

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Stets eine aktive Verschlüsselung

Besonders stolz ist der Chef und Mitbegründer Jonathan Christensen auf die Verschlüsselung. Ab sofort ist nämlich alles Ende-zu-Ende verschlüsselt. Damit ist der Messenger Dienst seinen Konkurrenten einen großen Schritt voraus.

Wire will auf allen Geräten, auf denen der Messenger genutzt wird, alle Inhalte ausnahmslos mit dem Verfahren verschlüsseln. Audio- und Videoanrufe, Gruppenunterhaltungen, Chats, Zeichnungen und Fotos sollen davon betroffen sein. Die HD-Qualität soll bei Anrufen dabei nicht leiden. Somit haben dann nur Sender und Empfänger die Möglichkeit die Inhalte zu entschlüsseln. Auf seinen Servern kann selbst Wire die Kommunkation zwischen zwei Personen nicht im Klartext sehen. Die Verschlüsselung muss dabei nicht von den Nutzern eingeschaltet werden, da sie immer aktiv ist.

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Ähnlichkeiten mit Skype und Co.

Wire mag den einen oder anderen an den Videotelefoniedienst Skype erinnern, was auch nicht verwunderlich ist. Die Investitionsfirma Iconial des Skype-Gründers Janus Friis ist nämlich an Wire beteiligt. Auch Christensen hat eins für Skype gearbeitet und ist nun der Wire Chef und Mitbegründer.

Bislang ist der Messenger Dienst noch nicht wirklich profitabel. Wire verkauft weder seine Nutzer an Werbekunden, noch zahlt man eine Gebühr für die Nutzung. Es ist alles zu 100% kostenlos. Jedoch werden nun einige Premium-Funktionen geplant. Was diese kosten und nähere Informationen sind noch nicht bekannt.

Fazit

Ob Wire es mit WhatsApp, Skype und Co. Dauerhaft aufnehmen kann und auch weiterhin besteht, bleibt abzuwarten. Da Messenger Dienste nur funktionieren können, je mehr Nutzer sie haben ist es nicht einfach zu wachsen. Den Anfang hat Wire aber schon geschafft…

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von   Nadin Almeida vor 1 Jahr, 7 Monate.

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