Base startet Wallet – Mobiles Zahlen mit dem Smartphone

BASE

NFC_Payment_Logo_13-03-2012(Foto: Infineon.com)

Base möchte uns bald die Suche nach dem Kleingeld ersparen und startet seinen eigenen mobilen Bezahldienst mit Hilfe eines NFC-Chips. Mit „Wallet“ soll sicheres, berührungloses Bezahlen mit dem eigenen Handy möglich werden. Zusätzlich werden Rabattcoupons, sowie ADAC-Mitgliedschaftsausweise untergebracht.

Ende letzten Jahres machte Vodafone mit ihrem Smartpass den ersten Schritt. Nun ermöglicht ab sofort auch  die von dem Mobilfunkanbieter E-Plus genutzte Marke Base das bargeldlose Bezahlen mit dem Smartphone. Dazu wird eine spezielle Sim-Card mit integriertem NFC-Chip verwendet. NFC steht für „Near Field Communication“ und ist ein Übertragungsstandard für Kurzstrecken, der unter Anderem Mikro-Transaktionen auf kurze Distanzen ermöglicht.

teaser-mwallet-handyVorrausetzungen

Vorrausetzung zum Bezahlen ist zunächst eine NFC-Simkarte.  Diese erhältst du kostenlos bei Base, solange ein Mobilfunkvertrag besteht. Funktionieren tut diese jedoch leider noch nicht mit allen Smartphones. Base startet seinen Dienst mit bisher noch sehr wenigen kompatiblen Geräten. Bisher unterstützen die Wallet nur das Samsung Galaxy S4 und S5, das Galaxy Note 3, sowie das Sony Xperia Z1 und Z2. Base verspricht aber schnell die Liste zu erweitern. Die einzige Beschränkung ist jedoch die benötige Androiversion Jellybeans 4.2 .  Zum Bezahlen bietet Base seine kostenlose App im Google Play Store zum Download an. Zu guter Letzt wird eine spezielle Maestro-Card benötigt. Diese wird vom Kooperationspartner „Wirecard Card Solutions“ mit Sitz im Vereinten Königreich ausgestellt und existiert nur digital in der Smartphone-Applikation.

Das Bezahlen

Sind alle Vorrausetzungen erfüllt steht dem Einkauf nichts mehr im Wege.  Bezahlen mit der neuen Karte geht überall dort, wo das Logo „paypass“ aufzufinden ist. Hierfür muss das Handy einfach nur bis auf ein paar Zentimeter an ein Lesegerät herangeführt und gegebenenfalls bei einem Einkauf von über 25 Euro eine Akkreditierung in Form einer Pin-Eingabe geleistet werden.  Der Scanner liest nun die Daten der hinterlegten Maestro-Card und bucht den Betrag automatisch ab. Der Benutzer kann entweder manuell Guthaben aufladen, oder einen automatischen Lastschrifteinzug vom privaten Girokonto einrichten.

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Fokus auf Sicherheit

Der Bezahlvorgang mit der NFC-Karte soll sich auf dem gleichen Sicherheitsstandard wie herkömmliche EC-Kartenchips befinden. Anstatt die Daten über eine Internetcloud zu senden, werden sie per Funk über einen gesicherten Kanal des Mobilfunkanbierter an das Lesegerät gesendet. So sollen potentiell unsichere, öffentliche Netzwerke vermieden werden. Als zusätzliche Maßnahme werden sämtliche Daten verschlüsselt an die jeweilige Bank gesendet. Im Falle eines Verlustes des Smartphones lassen sich sämtliche Wallet-Dienste sofort sperren.

Coupons und der Automobilclubunnamed

Neben dem Bezahlen gibt es auch noch andere Funktionen, wie zum Beispiel die Nutzung von Coupons. In Kooperation mit Acardo und Gettings sollen sich diese problemlos sammeln und nutzen lassen. Falls vorhanden lässt sich ebenfalls eine ADAC-Mitgliedskarte integrieren. Weitere Anbieter sollen laut Angaben von Base bald folgen.

Alternativ: Der Bezahlstickerteaser-paypass-logo

Wer kein NFC –fähiges Smartphone besitzt, kann trotzdem auf die Dienste des „paypass“-Bezahlens zugreifen. Dafür bietet Base in Zusammenarbeit mit der Targo Bank einen Bezahlchip zum Aufkleben an.  Für die Bestellung ist kein Vertrag bei Base notwendig. Allerdings muss bei der Targo Bank ein Kreditkartenvertrag abgeschlossen werden.  Nach Lieferung und Freischaltung des Stickers, lässt sich dieser wie die NFC-Simkarte nutzen.

(Fotos: Base)

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