Generation 15, 35, 55 – Wer nutzt sein Smartphone am meisten?

Telefonieren oder skypen? What’sApp oder SMS? Wie viel und wofür die Deutschen ihr Smartphone nutzen.

Allgemein

Smartphones prägen schon seit längerer Zeit unseren Alltag. Inzwischen sind die mobilen Begleiter in jeder Generation vertreten, aber da stellt sich doch die Frage: Wie verändert sich die Nutzungsart und die Nutzungsdauer von Smartphones im zunehmenden Alter?

Generation 15

Die wenigsten wird es überraschen, dass die Generation 15 das Smartphone am meisten nutzt: Sie haben als Digital Natives das beste Grundwissen und somit die besten Voraussetzungen um alle Funktionen eines Smartphones nutzen zu können. Zudem hat man mit 15 meist auch mehr Freizeit, wodurch die erstaunliche, tägliche Nutzungsdauer von 3 Stunden zusammenkommt. Wenn man sich die Schulhöfe anschaut, ist es eher verwunderlich, dass jeder 10. dieser Generation KEIN Smartphone besitzt. Vermutlich wird diese Zahl in den nächsten Jahren weiter sinken. Trotz Allnet-Flats scheint der Trend des Telefonierens eher zu sinken. Viel bequemer scheint das Schreiben via What’sApp oder anderen Messenger Apps. Auch das Spielen gegen die Langeweile ist hier am meisten vertreten. Kein Wunder: Smartphone-Spiele werden immer besser und können grafisch fast mit den Konsolen mithalten.

Generation 35

Auch die Generation 35 ist dem Bann der Smartphones verfallen. Nur die Arbeit schränkt den Gebrauch ein wenig ein. Fitnesstracking und Telefonieren bekommt hier einen höheren Stellenwert, vor allem die Spiele werden weniger genutzt. Außerdem merkt man, dass diese Generation verstärkt Auto fährt: Apps zur Navigation gehören zu den täglichen Standardbegleitern. Auffällig ist, dass die Mitdreißiger anscheinend noch eher SMS schreiben und weniger Messenger-Apps wie z.B. What’sApp nutzen. Über die Gründe kann man nur spekulieren, doch es ist möglich, dass sich die Nutzer über herkömmliche SMS sicherer fühlen, als über die Internetbasierten-Apps – nach den Snowden-Enthüllungen keine Überraschung.

Generation 55

Zuletzt nun also die Generation 55. Hier treten zwei Dinge massiv in den Vordergrund: das Nachlesen von Emails und die Nutzung von Nachrichtenapps und digitalen Zeitungsabonnements. Auch in dieser Generation ist das Smartphone hauptsächlich ein Kommunikationsmittel und erfreut sich wachsender Beliebtheit, 2 von 5 Deutschen der Generation besitzen ein Smartphone. Die Gesundheit genießt auch hier hohe Priorität, jedoch geht es weniger um das Aufzeichnen und die Dokumentation der eigenen Gesundheit. Vielmehr dient das Smartphone als Informationsquelle zu Fragen rund um das Thema.

Verschafft euch selbst einen Überblick in unserer Infografik:

Smartphones in Generation 15, 35, 55

Die Grafik kann gerne unter bestimmten Bedingungen geteilt werden und unterliegt der CC-BY-NC-ND.

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von   Steven Schoen vor 3 Jahre, 5 Monate.

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