LG G Pro 2: Top-Phablet in Korea angekündigt

Google Android

LG_G Pro 2Das LG Pro 2 wird schneller, größer und schlanker als der Vorgänger. Innovativ: Optional kann man die Display-Anzeige verkleinern.

Vor zwei Wochen schrieb ich erstmals über ein mögliches G Pro 2, schon ist es da. Heute wurde das 5,9“-Phablet (LG zählt es noch zu den Smartphones) offiziell in Südkorea präsentiert. Die Ausstattung des Riesen kann sich sehen lassen, so löst das Display in FullHD (1.920 x 1.080p) auf, wodurch eine knackscharfe Pixeldichte von 373 ppi erreicht wird.

Der Rand um das Display ist so schmal, dass der Bildschirm 77,2% der gesamten Oberfläche ausmacht, ein neuer Rekord, der den des LG G2 (75,7%) noch schlägt. Überhaupt sind die Abmessungen trotz des größeren Displays im Vergleich zum Vorgänger nicht dramatisch angestiegen. So ist es mit 157.9 × 81.9 mm geringfügig breiter und höher (LG G Pro:150,2 × 76,1 mm), in der Dicke hat es sogar ein wenig abgespeckt (8,3 statt 9,4 mm). Das Gewicht von 172 Gramm konnte beibehalten werden.

4K- & FullHD-Slow-Mo-Clips

Unter der Haube werkelt nun ein 2,26 GHz-Qualcomm Snapdragon S800 Quadcore-Prozessor, der von einem 3 GB großen Arbeitsspeicher unterstützt wird. Der interne Speicher beträgt wahlweise 16 oder 32 GB und ist per MicroSD erweiterbar. Die 13-Megapixel-Kamera dreht 4K-Videosund verfügt über einen optischen Bildstabilisator „OIS Plus“. Slow-Mo-Videos sind mit der Rückkamera in FullHD-Qualität bei 120 Bildern pro Sekunde möglich, außerdem ist eine 2,1 MP-Frontcam verbaut.

Weitere Features sind Android 4.4 KitKat, LTE-A (bis zu 150 MBit/s), NFC, Bluetooth 4.0, Dual-Band-WLAN 802.11 a/ac/b/g/n, ein wechselbarer 3.200 mAh-Akku und ein Highpower 1W Lautsprecher, der für ordentlichen Sound – 30% lauter als der Vorgänger – sorgen soll.

LG_G Pro 2_2

Display schrumpft bis auf 3,4“

Die hauseigene UI kommt mit einigen innovativen Features. „Knock Code“ ist ein vom User einspeicherbarer Berühr-Code, mit dem man das Smartphone entsperren kann. Mit „Content Lock“ lassen sich persönliche Dateien sichern und „Mini View“ erlaubt es, die gesamte Displayanzeige auf ein Format von 3,4-4,7“ schrumpfen zu lassen, um eine komfortable Einhand-Bedienung zu ermöglichen.

Ob, wann und zu welchem Preis das Phablet zu uns kommt, ist noch nicht bekannt. Es wäre aber zu hoffen, dass sich LG nicht ganz so viel Zeit lässt wie beim G Pro, das erst viele Monate nach der VÖ in Korea im September des vergangenen Jahres den Weg zu uns fand – mit veraltetem Android natürlich. Mit der innovativen Display-„Verkleinerung“ und der rasanten Hardware könnte das Gerät durchaus seine Käufer hierzulande finden. Vielleicht erfahren wir ja übernächste Woche auf der MWC in Barcelona mehr dazu.

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