Samsung Galaxy Note 3: Highend-Phablet im Test

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Datenblatt: Hardware und Ausstattung

Auch beim Blick auf das Datenblatt gibt sich Samsung beim Galaxy Note 3 keine Blöße. In diesem Smartphone findet vom unteren bis zum oberen Displayrand nur die derzeitige Creme de la Creme der am Markt verfügbaren Hardware. Im Einzelnen heißt das kurz gesprochen in ausgewählten Highlights: Full-HD 5,7″ Full-HD Display, Snapdragon 800 Chipsatz, 3gb Arbeitsspeicher, eine 13 Megapixel Kamera, WLAN N, Bluetooth 4.0 und LTE. Daneben bietet das Samsung Galaxy Note 3 noch einen riesigen 3200mAh Akku und 32gb internen Speicher, der auch noch per Micro-SD Karte erweitert werden kann. Was will man mehr?

  • Maße: 151.2×79.2×8.3mm
  • Gewicht: 183g
  • 5,7″ Super-AMOLED Full-HD Display (386 DPI)
  • Snapdragon 800 Chipsatz (4×2,3Ghz Prozessor, Adreno 330 GPU)
  • 3gb Arbeitsspeicher
  • 32gb interner Speicher (+Micro-SD Kartenslot)
  • Kommunikation: Quadband, UMTS, HSPA+, LTE+, Bluetooth 4.0, WLAN N, A-GPS

Samsung Galaxy Note 3 BenchmarkRechenleistung – was bietet das Samsung Galaxy Note 3?

Bei der Rechenpower sind die Voraussetzungen beim Samsung Galaxy Note 3 natürlich optimal: Quad-Core Prozessor und 3gb Arbeitsspeicher tun da ihr Übriges. Es ist allseits bekannt, dass der Snapdragon 800 Chipsatz derzeit bei allen Tests hervorragende Performance liefert, daher habe ich im Test die Benchmarks auf den wohl bekanntesten seiner Art reduziert, nämlich AnTuTu. Allseits bekannt ist (leider) auch, dass Samsung innerhalb von Benchmarks ein wenig schummelt und die Taktrate des Prozessor kurzzeitig und nicht reproduzierbar in Alltagsanwendungen erhöht, d.h. das Samsung Galaxy Note 3 dürfte auch theoretisch etwas langsamer sein, als es Benchmarks zum Ausdruck bringen. Andere Hersteller schummeln aber wohl auch bei Benchmarks in ähnlicher Weise… insgesamt sollte man die theoretischen Leistungstests also nicht allzu Ernst nehmen.

AnTuTu Ergebnisse:

  • Insgesamt: 35425 Punkte
  • CPU/RAM: 11075 Punkte
  • GPU: 11215 Punkte

In Sachen Geschwindigkeit ist das Samsung Galaxy Note 3 also ganz Vorne mit dabei. Wobei dazu zu sagen ist, dass LG G2, Sony Xperia Z Ultra und Sony Xperia Z1 ebenfalls mit einem Snapdragon 800 ausgestattet sind und der einzige echte Vorteil des Samsung Smartphones im großen 3gb Arbeitsspeicher liegt. Ob dieser Vorteil sich jedoch beim Phablet jemals wirklich ausspielen lässt? Ich bin skeptisch und denke, derzeit sind 2gb Arbeitsspeicher für alle Anwendungen wie auch für alle Multi-Tasking Szenarios auf dem Smartphone ausreichend.

Auch bei Spielen gibt es sich das Samsung Galaxy Note 3 natürlich keine Blöße. Als Testspiel habe ich das anspruchsvolle Real Racing 3 installiert, das aufwändige 3D Grafik bietet. Wie erwartet läuft das Spiel butterweich. Dies setzt sich auch im Alltagsbetrieb fort: Das auf dem Testgerät installierte Android 4.3 in Verbindung mit Samsungs TouchWiz Oberfläche läuft wunderbar flüssig ohne jegliche Ruckler. Beim Browser laden auch große Internetseiten wie 7mobile.de sehr schnell, ebenso Youtube-Videos – in Sachen Geschwindigkeit gibt es beim Samsung Galaxy Note 3 nichts zu meckern.

Kamera – 13 Megapixel und Ultra-HD Video

Phablets und die Kamera, das ist bisher immer ein ungeliebtes Thema gewesen. Aber auch hier gibt sich das Samsung Galaxy Note 3 keine Blöße: 13 Megapixel bei der rückwärtigen Kamera und immerhin 2 Megapixel bei der Frontkamera sind schon ob der bloßen Zahlen eine Ansage an die Konkurrenz-Phablets. Als kleinen Leckerbissen, der hier beider Videoaufnahme-Funktion des Samsung Galaxy Note 3 zu nennen ist, findet sich bei der Videoaufnahme auch die neue 4K Auflösung (Ultra-HD), also satte 3840 x 2160 Pixel. Klar ist diese Auflösung im Alltag noch weit enfernt davon, auf jeglichen Geräten nutzbar zu sein – weder 4K-Fernseher, noch andere Geräte mit dieser Auflösung sind verbreitet – faszinierend ist der neue Videostandard dennoch. In Sachen Zukunftssicherheit ist das Samsung Galaxy Note 3 jedenfalls schon weit vorne!

Technisch hat das Samsung Galaxy Note 3 jedenfalls auch die nötige Rechenpower, um diese Auflösung zu stemmen. Im Gegensatz zu Kamera-Smartphones, wie z.B. dem Nokia Lumia 1020 oder dem Sony Xperia Z1, hat das Note 3 aber keinen optischen Bildstabilitator. Man muss also auf eine Ausbesserung von Wacklern und bessere Lichtstärke (dank längerer Belichtungszeit) verzichten. Angesichts der guten Qualität der Bilder beim Samsung Galaxy Note 3 ist dies aber keine besonders schwerwiegende Kritik. Andere Phablets schneiden hier nicht besser ab und setzen in der Regel keinen besonderen Fokus auf die Kamera-Qualität.

Die Performance der Kamera geht also auch beim Samsung Galaxy Note 3 völlig in Ordnung – wegen der Kamera sollte man das Phablet aber wiederum nicht kaufen, da gibt es andere, die glänzen mit mehr Funktionen (Nokia Lumia 1020) und/oder mehr Megapixeln (Sony Xperia Z1) bei gleichzeitig etwas besserer Bildqualität. Bei guten Lichtverhältnissen kann die Kamera des Galaxy Note 3 trotzdem insgesamt mit knackig scharfen Aufnahmen überzeugen. Makros gelingen mit vielen Bilddetails und auch die Funktionen können mit ihrem Umfang durchaus überzeugen. Bei zunehmend schlechteren Lichtverhältnissen wird jedoch auch die Bildqualität schnell schlechter: Der Autofokus arbeitet bei schlechten Lichtverhältnissen spürbar langsam, Bilder rauschen deutlicher und Details gehen verloren. Auch der wie ein Rauchmelder piepsende Touch-Fokus Sound nervt Insgesamt jedoch bleibe ich bei meinem Fazit: Für ein Phablet liefert das Samsung Galaxy Note 3 eine wirklich überzeugende Bildqualität, die sich nicht vor der Konkurrenz zu versteken braucht.

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