Samsung Galaxy Note 3: Von Kunstleder und Highspeed-Internet

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Note_3_FrontDas Note 3 bringt alles mit, was man sich von einem Highend-Smartlet erwartet. Erstmals geht man auch beim Design neue Wege.

In Sachen Ausstattung konnte man Samsungs Galaxy S- und Note-Reihe eigentlich noch nie einen Vorwurf machen, und das gilt auch für das neueste Modell, welches der südkoreanische Hersteller gestern im Vorfeld der IFA in Berlin präsentierte.

Das Samsung Galaxy Note 3 ist technisch absolut auf der Höhe der Zeit, was bereits beim Display deutlich wird. So löst der 5,7 Zoll große Bildschirm in FullHD (1.920 x 1.080 Pixel) auf, was zu einer knackscharfen Pixeldichte von 386.5 ppi führt. Wie bei allen Note-Modellen kommt auch bei der dritten Generation die SuperAMOLED-Technologie zum Einsatz, die für besonders hohe Kontraste und sattes Schwarz sorgt. Manchen Nutzern sind die SuperAMOLED-Farben allerdings zu knallig, weshalb man das Gerät sich immer vorher mal im Laden ansehen sollte.

3 GB RAM

Unter der Haube werkelt beim Note 3 in der LTE-Version ein Snapdragon S800-Quad-Core-Prozessor mit 2,3 GHz Taktung pro Kern, bei der 3G-Variante verrichtet ein 1,9 GHz-Samsung Exynos 5-Octa-Core-Chip sein Werk. Welche Version zu uns kommt, ist aber noch nicht bekannt.

Der Prozessor erhält von Seiten des Arbeitsspeichers mächtig Unterstützung: 3 GB beträgt dessen Größe, mehr als bei jedem anderen bisher erhätlichen Smartphone. Der interne Speicher ist wahlweise 32 oder 64 GB groß, wem das immer noch nicht reicht, der kann den Speicher über den MicroSD-Slot noch zusätzlich erweitern.

S Pen mit vielen Funktionen

Als Betriebssystem läuft lobenswerterweise das neueste Android in der Version 4.3 Jelly Bean, darüber ist Samsungs Nature UX gelegt. Wie bei den Vorgängern gibt es speziell auf den mitgelieferten S Pen-Eingabestift zugeschnitte Apps wie Scrapbook, eine Art intelligentes Notizbuch, in welches man alle möglichen Mediendateien hineinlegen kann.

„Air Command“ ist eine neue Funktion, mit der die Nutzer bei Betätigen eines Knopfdrucks auf dem Pen ein kreisförmiges Menü aufrufen können, aus welchem man wiederum zu verschiedenen anderen Apps wie den S Memo-Notizen gelangt. Wenn man dort eine handschriftlichen notierte Telefonnummer mit dem Pen rechteckig umrahmt, lässt sich diese Nummer direkt anrufen.

Das MultiWindow-Feature ist nochmal komplexer geworden, jetzt können mehrere Fenster einer einzelnen App nebeneinander darstellt werden, dazu kann man Inhalte per Drag&Drop zwischen den Apps teilen. Mini-Apps wie der Taschenrechner lassen sich ebenfalls über die AirCommand-Funktion aufrufen. Schließlich ist auch die Sicherheits-Software „Samsung Knox“ an Bord, mit der wichtige Daten in einem gesonderten, sicheren Bereich gespeichert werden können.

Note_3_Front_Pen

4K-Video & 150 MBit/s-Internet

Auch Kamera-technisch hat das Note 3 einiges zu bieten. So ist neben einer 2-Megapixel-Frontkamera, die FullHD-Videos drehen kann, auch eine 13-Megapixel-Rückkamera mit CRI-LED-Flash für ausreichend helle Bilder verbaut, welche sogar Videos in 4K-Qualität mit 24 bit-Sound drehen können soll. FullHD-Videos zeichnet die Knipse mit 60 fps auf. Erneut haben die Kameras eine Dual-Shot-Funktion zur gleichzeitigen Aufzeichnung mit Front- und Rückkamera.

Mit dem LTE-Cat-4-Modul ist das Note 3 für die Zukunft des mobilen Internet gerüstet, bis zu 150 MBit/s schnell soll man mit dem Gerät im Netz unterwegs sein können, sobald hierzulande die Telekom die entsprechenden Geschwindigkeiten anbietet, was wohl bis Ende des Jahres geschehen sollte. Der Akku hat eine Kapazität von 3.200 mAh.

Kunstleder-Look

Die Entwickler legten beim Note 3 diesmal aber nicht nur auf die Technik, sondern auch auf das Äußere einen großen Augenmerk. Immer wieder wurde Samsung in den vergangenen Jahren vorgeworfen, ihre Smartphones und Smartlets in dröge designte Plastik-Rahmen zu stecken, während die Konkurrenz (z.B. Apple iPhone 5, HTC One, Sony Xperia Z1) mit Aluminium- und/oder Glas-Hüllen aufwartet. Nun besitzt auch das Note 3 leider keines dieser hochwertigen Materialien, doch immerhin ist die Rückseite ersmals mit Kunstleder überzogen, was einen wirklich edlen Eindruck auf mich macht.

Note_3_Back

Auch die Abmessungen und das Gewicht sind lobenswert. So konnte Samsung das Smartlet mit 8,3 mm schlanker (Samsung Galaxy Note 2: 9,4 mm) und mit 168 Gramm leichter (Note 2: 181 Gramm) machen. Trotz des größeren Displays ist es in der Höhe so gut wie gleich (151,2 statt 151,1 mm) geblieben und hat in der Breite sogar noch etwas abnehmen können (79,2 statt 80,5 mm).

VÖ & Fazit

Das Samsung Galaxy Note 3 soll am 25. September in den Farben Schwarz, Weiß und Pink erscheinen, der Preis ist noch nicht bekannt. Den Specs nach zu urteilen das derzeit beste Smartlet auf dem Markt, unabhängig davon, welche Variante uns erreichen wird. Spannend wird noch zu sehen, wie sich das riesige FullHD-Display und der leistungsstarke Prozessor auf die tatsächliche Akkudauer auswirken werden und wie sich die Kamera in der Praxis schlägt.

Würdet ihr das Teil auch gerne lieber heute als morgen in der Hand halten?

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