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Google Android
Android Phone geklaut – was nun? Der Diebstahl von Smartphones ist kein neues Phänomen, ob in der U-Bahn oder im Bus, an der Einkaufskasse im Supermarkt oder klassisch in einer Bar. Um solch eine Situation immerhin einigermaßen "retten" zu können, empfiehlt es sich, das wichtigste schon vor dem Ernstfall vorzubereiten. Weitere, etwas allgemeinere Tipps findet ihr in unserem Artikel Smartphone gestohlen – was ist zu tun?. Und da sich nachfolgendes primär mit dem Verlust eine Android Phones beschäftigt, sollten iPhone Besitzer hier weiterlesen. Daten fernlöschen und Gerät wiederfinden Wer im Falle eines verlorenen/geklauten Smartphones von der Möglichkeit der Fernlöschung und/oder der Handy-Ortung Gebrauch machen möchte, der muss bereits im Vorfeld ein paar Minuten seiner Zeit investieren. Wie so häufig gibt es an dieser Stelle außerdem eine Vielzahl an Optionen. Einerseits hat sich Google selbst diesem Problem angenommen und entsprechende Einstellungen in das Betriebssystem eingebunden. Andererseits findet man im Play Store eine große Auswahl an Drittanbieter-Apps, auf die es sich lohnt, ein Auge zu werfen. Android-Gerätemanager Der Android-Gerätemanager ermöglicht sowohl die Fernlöschung der Daten als auch die Ortung des Geräts. Aber auch wenn der Gerätemanager bereits in das Android-Betriebsystem eingebunden ist, muss man diesen aktivieren und das Smartphone mit seinem Google-Konto verknüpfen. Ersteres wird über "Google-Einstellungen -> Sicherheit -> Android-Gerätemanager" ermöglicht. An dieser Stelle kann die Option "Remote-Sperre und zurücksetzen auf Werkseinstellungen zulassen" aktiviert werden. Ebenfalls hier zu finden ist die Einstellungsmöglichkeit "Remote-Ortung für dieses Gerät durchführen", die ebenfalls aktiviert werden sollte, um den Standpunkt des Smartphones einsehen zu können. Für die Ortung ist der Standortzugriff natürlich unerlässlich. Dieser ist über "Einstellungen -> Nutzer -> Standort" aktivierbar. Letztlich lohnt es sich, für den 'Ernstfall' einmal zu überprüfen, ob zumindest die Ortung des Geräts funktioniert. Unter  android.com/devicemanager kann dies ausprobiert werden. Weitere Informationen rund um den Android-Gerätemanager findet man hier: Klick. [caption id="attachment_42735" align="aligncenter" width="960"] So sieht es aus, wenn man den Gerätemanager aktiviert hat und mit seinem PC auf den Standort seines Android Phones zugreift.[/caption]   Drittanbieter-Apps Wer den Android-Gerätemanager nicht nutzen möchte, findet im Play Store dennoch eine Fülle an Drittanbieter-Apps. Drei von ihnen möchten wir euch an dieser Stelle kurz vorstellen.   1.) Where's my Droid [caption id="attachment_42731" align="aligncenter" width="478"] Funktionen der App "Where's my Droid".[/caption] Die App "Where's my Droid" ist sowohl als kostenlose, als auch als kostenpflichtige Version erhältlich, wobei letzere natürlich mehr Funktionen bietet. Allerdings ist auch die kostenlose Version bereits gut ausgestattet: Der Standort kann via GPS ermittelt werden; bei kritischem Akkustand sendet die App eine Standortmitteilung; hat man sein Smartphone 'nur' verlegt, kann man dieses mithilfe der App bzw. der Fernsteuerung klingeln lassen. Neben vielen weiteren Funktionen, bietet die kostenlose Version auch eine Benachrichtigung bei einem SIM-Kartenwechsel. Dennoch ist die Investition (4.40€) in die Pro-Version sinnvoll, denn erst mit ihr ist das Remote-Löschen des internen und SD-Karten Speichers möglich. Zusätzlich verfügt die Pro-Version über die Möglichkeit, aus der Ferne Bilder zu knipsen. Auch eine entsprechende Einstellung gegen das Löschen der App ist erst in der Pro-Version möglich. Insgesamt schneidet diese Applikation mit 4.5 von 5 Punkten und ~ 97.000 Nutzern sehr gut ab.   2.) Lost Android Auch diese kostenpflichtige App (0.80€ - 3.35€) bietet eine Vielzahl an Funktionen, wie z.B. das Lesen von gesendeten und empfangenen SMS über die entsprechende control website. Genauso kann das Smartphone via GPS oder Netzwerk geortet, die SD-Karte gelöscht und Fotos mit Front- und Rückkamera geschossen werden. Zusätzlich kann das gestohlene Gerät mithilfe von text-to-speech Laut geben oder über das Mikrofon Umgebungsgeräusche aufnehmen. Mit 4.2 von 5 Sternen und ~ 52.000 Nutzern schneidet auch diese App gut ab.   3.) Cerberus Anti-Diebstahl [caption id="attachment_42732" align="aligncenter" width="546"] "Cerberus Anti-Diebstahl" ermöglicht die Autorisierung von bestimmten SIM-Karten.[/caption] Wirklich "Anti-Diebstahl" ist diese App natürlich nicht, viel mehr ermöglicht sie, genau wie die bereits vorgestellten Optionen, die Remote-Bedienung über die dazugehörige Website oder via SMS. So kann das Gerät lokalisiert und der Geräte- sowie SD-Karten-Speicher gelöscht werden. Neben der Passwort-Gerätesperrung aus der Ferne, das Nutzen der Smartphone-Kameras und der Tonaufnahme durch das Mikrofon, ermöglicht die App auch die Einsicht in die Anruferliste und den Erhalt von Informationen über verbundene Netzwerke. Die App und damit die Lizenz, die dem Cerberus-Konto zugeordnet wird, kostet aktuell 4.99€, wobei pro Konto drei Geräte angemeldet werden können. Auch Cerberus Anti-Diebstahl erreicht 4.5 von 5 Punkten bei ~ 71.370 Nutzern. Sehr gute und vielversprechende Werte! Fazit Viele der nützlichen Dinge müssen im Vorfeld bedacht und umgesetzt werden – doch der (geringe) Zeitaufwand lohnt sich. Für welche "Fernsteuerungs-App" man sich entscheidet, kann man wohl am Besten bei einem Ausflug in den Play Store mit den dort hinterlegten Informationen, Screenshots und Kommentaren entscheiden. Auch der Android-Gerätemanager bietet kostenlos und zuverlässig die nötigen Funktionen. Schaden kann die Aktivierung des Gerätemanagers also nicht und wer dennoch etwas mehr Funktionalität wünscht und daher auf eine Drittanbieter-App zurückgreifen möchte, dem lass gesagt sein: Doppelt hält besser. Und abgesehen davon und aufgrund der Tatsache, dass das geliebte Smartphone trotz aller Maßnahmen und Versuche meist verschwunden bleibt, sollten jegliche Daten, die wichtig sind und an denen das Herz hängt (Kontakte, Bilder, Videos, Nachrichten, ...), regelmäßig gesichert werden!     Vor 4 Jahren
Apple
Whatsapp-Häkchen: Was bedeuten sie? ✔✔ 2013/2014 Die Häkchen im Messenger Whatsapp sind ein Mysterium, doch was ist ihre Bedeutung? Ein Häkchen bedeutet gesendet, ein weiterer, dass die Nachricht gelesen wurde? Falsch! Weder für das Apple iPhone, Windows Phone 8 oder Android Smartphone ist dies die richtige Antwort. Was die Whatsapp-Häkchen in Wirklichkeit bedeuten... 7mobile klärt auf!   ✔✔ Die zwei kleinen Häkchen bei Whatsapp sollen schon zu so manchen Streitigkeiten geführt haben. Wenn jemand denkt, seine Antwort werde absichtlich nicht beantwortet, kann das schon als Beleidigung angesehen werden. Was also bedeuten die beiden kleinen Symbole? Ganz einfach: Das erste Symbol bedeutet so viel wie "Nachricht verschickt", der zweite Haken "Nachricht empfangen".   Hat also z.B. euer Whatsapp-Kontakt sein iPhone oder Android Smartphone Zuhause vergessen und ist bei der Arbeit, werdet ihr trotzdem die berühten zwei Häkchen angezeigt bekommen, ganz einfach weil das Smartphone weiterhin die Nachrichten empfängt.   Die Sonderrolle vom Apple iPhone   Dies gilt allerdings beim iPhone nur, wenn der Empfänger Whatsapp nicht vollständig beendet hat (es also noch per Multi-Tasking im Hintergrund läuft). Sollte Whatsapp bisher nicht geöffnet worden sein (z.B. nach einem Neustart), werdet ihr nur einen Haken angezeigt bekommen. Öffnet der Empfänger nun Whatsapp, werden automatisch alle Nachrichten mit einem zweiten Häkchen bestätigt. D.h. im Unterschied zu Android kann beim iPhone Whatsapp "wirklich beendet" werden, sodass Nachrichten nicht mehr empfangen werden. Bei Android scheint die App trotz Deaktivierung dauerhaft aktiv zu sein und Nachrichten zu empfangen. Hier ist also die einzige Möglichkeit, dass das zweite Häkchen nicht erscheint, dass das Smartphone nicht mit dem Internet verbunden ist aus ausgeschaltet.   Also noch mal in Kurzform:   Gar kein Häkchen: Eure Nachricht wurde nicht gesendet (warum auch immer). ✔ Ein Häkchen: Die Nachricht wurde verschickt, der Empfänger hat die Nachricht aber nicht erhalten (z.B. weil sein Smartphone aus ist oder weil bei seinem iPhone die App deaktiviert wurde, bei Android werden Nachrichten auch bei nicht-aktiver App sofort empfangen). ✔ Zwei Häkchen: Die Nachricht ist beim Smartphone des Empfängers angekommen, er muss sie aber nicht zwangläufig gelesen haben.   Wie ist die moderne Sage zu den Whatsapp-Häkchen entstanden? Dies lässt sich vor allen Dingen mit dem iPhone erklären. Während bei Android Smartphones die Nachrichten schon immer direkt angekommen sind, scheint das iOS 7 Multitasking seit dem Update auf Whatsapp 2.11.5 besser mit dem Messenger zu harmonieren. Vorher wurde die "Nachricht empfangen" Bestätigung erst mit Öffnen der App selbst und dementsprechend dem Lesen der Nachricht angezeigt, wohingegen nun dieser Prozess, wie bei Android auch, im Hintergrund läuft. Damit ist also schon etwas dran an der Idee, dass zwei Häkchen "gelesen" bedeuten. Die Idee ist jedoch seit Dezember 2013 schon wieder durch Updates aus der Welt. Also fangt besser keinen Streit an, ihr zieht den kürzeren mit diesen Argumenten... . Zumindest ganz sicher im Jahr 2014!   READ MORE Vor 5 Jahren
Apple
Prognose: 5 Gründe warum Apple weiterhin erfolgreich sein ... Erst vor zwei Tagen wurde das Apple iPad Air und das iPad Mini 2 mit Retina Display vorgestellt. Neben der offensichtlichen Schlankheitskur steckt aber viel mehr hinter den neuen Apple Produkten als nur schnellere Hardware und dünnere Gehäuse. Apple läutet mit den neuen Tablets und dem iPhone 5S eine neue Produktära ein, die ihre technische Überlegenheit dadurch ausspielt, dass sie quasi spiegelbildlich die Schwächen von Android zu Stärken Apple iOS macht. Wir wagen den Blick und die Zukunft und zeigen fünf Gründe, warum Apple weiterhin Erfolg haben wird.     Mit dem Apple iPhone 5S und dem Apple iPhone 5C zeichnete sich noch keine besondere neue Produktstrategie ab. Aber nun, nachdem die neuen Apple Tablets vorgestellt worden sind, zeichnet sich eine deutlich Tendenz beim Unternehmen aus Cupertino ab. Es fällt auf: Apple iPad Air und iPad Mini 2 (wir haben berichtet) haben exakt die gleiche Hardware. Sie sind beide mit einem 64-Bit-Prozessor (und Co-Prozessor M7) ausgestattet, beide haben ein Retina-Display mit der gleichen Auflösung, beide kommen in den gleichen Speichervarianten bis maximal 128gb. Damit vollzieht Apple die Angleichung der Produktpalette und macht die größte Schwäche von Android zu einer Apple-Paradedisziplin.   Probleme macht bei Android seit jeher die Trennung von Hardware und Software - dies führt zu fehlenden Updates, schwieriger App-Programmierung, komplizierter Anpassung der Software an Hardware. Bei Apple liegen Hard- und Software seit jeher in einer Hand und dies wird in Zukunft der entscheidende Faktor für den Erfolg von Apple: Mit der nunmehr noch weiter vergrößerten Einheit von Hardware auch über verschiedene Produktreihen hinweg mit nur einem Prozessor, nur einer Display-Auflösung und nur einer bestimmten Menge Speicher lässt sich die Software in Zukunft noch besser anpassen, die Verbesserung der Produkte besser steuern.   READ MORE Vor 5 Jahren